Lubs Fruchtkonfekt
Greifen Sie gern in die Keksdose oder bevorzugen Sie Schokolade? Egal wie Sie es mit Süßigkeiten halten, in der Vorweihnachtszeit wird fast jeder zur Naschkatze. Kein Wunder, immerhin sind Plätzchen, Lebkuchen, Schoko-Nikoläuse und kandiertes Obst für einige Wochen allgegenwärtig. Und dank des dicken Winterpullovers fällt es auch nicht gleich auf, wenn man öfter zugreift als sonst. In den Tagen vor Weihnachten herrscht bei Zuckerbäckern, Konditoren und Chocolatiers Hochbetrieb. Denn als Geschenk für die Liebsten ist edles Konfekt heute noch genauso beliebt wie vor 100 Jahren. Das gilt natürlich auch für Pralinen. Die kleine Köstlichkeit gehört zu den beliebtesten Geschenkideen überhaupt. Über Ihre Herkunft streiten sich französische, belgische und deutsche Chocolatiers bis heute. Die geläufigste Geschichte über ihre Herkunft beginnt in Regensburg.
Von 1663 bis 1806 fand in Regensburg der „Immerwährende Reichstag“ statt, eine Art politischer Kongress mit Vertretern von 350 deutschen Einzelstaaten und Fürstentümern. Im Regensburger Rathaus tagten dazu die Vertreter aller Reichsstände. Dazu gehörten u.a. Kurfürsten, Erzbischöfe, Pfalzgrafen, Abgesandte freier Reichsstädte sowie die Hochmeister der Ritterorden. Ludwig XIV., der König von Frankreich schickte als Abgesandten den Herzog de Choiseul du Plessis-Praslin. Für die trockene und langwierige Kongressarbeit brauchten die Teilnehmer viel Geduld und gutes Sitzfleisch. Um sie bei Laune zu halten, versuchte man ihnen den Tag mit „Reichskonfekt“ zu versüßen. In der Regel handelte es sich dabei um überzuckerte Nüsse und Mandeln. Der Legende nach kam es dabei zu einem kleinen Unfall in der Kongressküche. Dabei sollen dem Koch Clémont Jaluzot einige Zuckernüsse in einen Topf mit geschmolzener Schokolade gefallen sein. Der findige Koch erkannte sofort das Potential seiner zufälligen Entdeckung und verkaufte das Ergebnis als neue Kreation. Die neue Süßigkeit bekam zu Ehren des französischen Vertreters Plessis-Praslin den Namen „Praline“.
In Belgien wird die Erfindung der Praline Jean Neuhaus zugeschrieben. Der Brüsseler mit Schweizer Wurzeln hatte eine eigene Schokoladenfabrik. 1912 soll er dort zum ersten Mal aus Nüssen und Mandeln kleine Kugeln geformt haben, die dann mit Schokolade überzogen wurden. Warum er die Kugeln jedoch Pralinen nannte ist nicht bekannt. Die Frage nach der Herkunft der Praline wird wohl nie wirklich geklärt werden. Worin sie sich vom Konfekt unterscheidet, lässt sich allerdings leicht beantworten. Eine Praline muss zunächst einmal mundgerecht sein, man sollte sie mit einem Biss verzehren können. Außerdem muss sie zu mindestens 25% aus Kuvertüre (Schokoladenüberzug) bestehen. Ist dies nicht der Fall spricht man von Konfekt. Beide werden jedoch häufig verwechselt, weil sie gerne zusammen angeboten werden. Während die Praline immer Schokolade enthalten muss, kommt Konfekt mitunter auch ganz ohne aus. In Europa ist das eher neu, im Orient ist es völlig normal. So besteht das beliebte indische Laddu ausschließlich aus Kichererbsen und süßen Früchten. Und im Gegensatz zur Praline kann man leckeres Konfekt sogar in Rohkostqualität herstellen.
Für das Lubs Fruchtkonfekt werden nur die allerbesten Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet. Durch die besonders schonende Verarbeitung entstehen delikate vegane Kugeln für jeden Anlass. Mit dem Fruchtkonfektes Dattel Kokos genießen Sie den puren Geschmack saftiger Datteln der Sorte Deglet Nour mit einem Hauch von Kokos. Tropisch geht es mit dem Fruchtkonfekt Exotic zu. Eine Mischung aus exotischer Ananas, vollmundiger Mango und spritziger Maracuja bringt Sie mit jedem Bissen direkt an die Südsee. Im Fruchtkonfekt Erdbeer Rhabarber treffen mild-duftende Erdbeeren auf aromatische Datteln und Sultaninen. Umhüllt sind die feinen Kugeln mit leicht säuerlichen Rhabarber-Flocken, die einen perfekten Kontrast zur natürlichen Süße der Erdbeeren bilden. Für Nussliebhaber ist das Fruchtkonfekt Haselnuss eine runde Sache: Im Mittelpunkt der Kreation stehen geröstete Haselnüsse, die mit Datteln und Sultaninen verfeinert sind. Das vegane Lubs Fruchtkonfekt ist purer Genuss für alle, die beim Naschen auf Schokolade verzichten möchten.