Dr. Goerg Kokosmus
Die Inseln der Südsee haben auf die Menschen der westlichen Welt eine geradezu magische Anziehungskraft. Beim Gedanken an weiße Sandstrände und türkisblaues Wasser kommen viele ins Schwärmen – besonders im Winter. Denn eine kalte Jahreszeit gibt es im sonnenverwöhnten Südpazifik nicht. Deshalb kann man hier auch das ganze Jahr über die köstlichsten Früchte ernten. Als sich die paradiesischen Zustände im 19. Jahrhundert in Europa herumsprachen, beschlossen einige Abenteurer, ihr Glück in der Südsee zu suchen. Durch das Anlegen von Farmen und Plantagen brachten es etliche von ihnen sogar zu beachtlichem Wohlstand. Die dort produzierten Güter füllten die Kolonialwarenläden in der alten Heimat mit Zucker, Kaffee, Tabak oder Gewürzen. Die zahllosen Inseln der Südsee boten aber auch ausreichend Platz für alternative Lebenskonzepte. Die verschiedenen Lebensreformbewegungen in der Schweiz und in Deutschland propagierten u.a. Naturheilkunde, Vegetarismus und ein naturverbundenes Leben. Mit dieser Einstellung zählte man im deutschen Kaiserreich aber zu den absoluten Außenseitern. Denn im wilhelminischen Deutschland galt die industriellen Entwicklung auf Kosten der Natur als ein Zeichen von Stärke und Fortschritt. Einige Freidenker versuchten deshalb ihren Visionen südlich des Äquators zu verwirklichen. Einer ihrer kuriosesten Vertreter war August Engelhart.
Der gebürtige Nürnberger absolvierte als Jugendlicher eine Apothekenhelferlehre, wobei sein Interesse für bewusste Lebensführung geweckt wurde. Bald darauf schloss er sich einer Gruppe vegetarischer Nudisten an. Weil man für Nacktheit in der Öffentlichkeit aber schnell im Gefängnis landen konnte, siedelte Engelhart 1902 nach Deutsch-Neuguinea um. Auf der Insel Kabakon erwarb er eine Kokosplantage um dort seine Vision von Naturverbundenheit in die Tat umzusetzen. Von nun an trug er keine Kleidung mehr und ernährte sich fast ausschließlich von Kokosnüssen. Über seinen neuen Lebensstil ließ er in Europa diverse Werbeschriften verbreiten. Mit den Gleichgesinnten, die seinem Ruf folgten gründete er den „Sonnenorden Aequatoriale Siedlungsgemeinschaft“. Kokosnüsse nahmen in Engelhardt Lehre daraufhin eine immer größere Rolle ein, er war regelrecht besessen davon. So bezeichnete er sie u.a. als den Stein der Weisen. Außerdem behauptete er, durch eine reine Kokosdiät könne man die Unsterblichkeit erlangen.
Auch wenn inzwischen sicher ist, dass die Kokosnuss nicht unsterblich macht, ist sie doch eine unglaublich vielseitige Frucht. Solange sie noch grün ist, befindet sich in ihrem Inneren ein knapper Liter Kokoswasser. Es gibt zahlreiche Berichte von gestrandeten Schiffbrüchigen, die es vor dem Verdursten bewahrt hat. Wer sich in Europa eine Kokosnuss kauft bekommt in der Regel aber nicht die ganze Frucht sondern nur den harten Kern. Wird er geknackt, findet man auf der Innenseite der Schale das 1-2 cm dicke Fruchtfleisch. Es ist fest, hat bereits das unverwechselbare Kokosaroma und kann roh verzehrt werden. In Asien wird aus dem Fruchtfleisch seit Jahrhunderten auch das wertvolle Kokosöl gewonnen. Es gehört dort zu den wichtigsten Speiseölen, wegen seines hohen Laurinsäuregehalts wird es aber bei uns immer beliebter. Das frische Fleisch der Kokosnuss lässt sich aber auch zu köstlichem Kokosmus verarbeiten, einem echten Allrounder in der Küche.
Bei Dr. Goerg dreht sich alles um die Kokosnuss. Für das Dr. Goerg Premium Bio-Kokosmus wird nur erntefrisches Fruchtfleisch vermahlen. Die von Kleinbauern traditionell angebauten Kokosnüsse werden dafür innerhalb von maximal 72 Stunden nach der Ernte handgeschält und weiterverarbeitet. Bei Dr. Goerg bleibt das Kokosmus 100% naturbelassen, es wird nicht raffiniert und nicht desodoriert. Die Herstellung bei max. 38°C sorgt für Rohkostqualität. Kokosmus ist ein toller Brotaufstrich, eignet sich aber auch hervorragend zum Verfeinern von Saucen und leichten Speisen. Durch das Kokosaroma bekommen Sorbets und andere Desserts einen tropischen Touch. Mit Kokosmus wird ein einfacher Obstsalat zu einem exotischen Geschmackserlebnis. Oder wie wäre es mit einem fruchtigen Südsee-Smoothie? Einfach 1-2 EL Kokosmus mit 500 ml Wasser, Ananas, Pfirsich oder Maracuja vermischen. Das Ergebnis ist nicht nur superlecker sondern schenkt auch neue Energie. Das vegane Dr. Goerg Kokosmus gibt es in vier Größen. Wer das Mus noch gar nicht kennt, kann es im 26 g Glas ausprobieren. Single-Haushalte bevorzugen die 200-ml-Größe, Familien die 500-ml-Einheit. Alle, die das zart schmelzende Mus schon überzeugt hat, freuen sich dagegen über das große 1000 g Glas. Mehr Kokos geht nicht!