Davert Reis
Asiatische Sprichwörter bündeln seit Jahrtausenden die Lebensweisheiten des einfachen Volkes. Kein Wunder, dass viele geflügelten Worte sich dem Kampf gegen Hunger widmen. „Kein Schatz ist so viel wert wie Reis“ ist eine solche Grundwahrheit. Bis heute ist die Übersetzung des Wortes „Reis“ in vielen asiatischen Ländern gleichbedeutend mit „Essen“ oder „Mahlzeit“. Nirgendwo sonst hat der Reisanbau die Geschichte, die Kultur und die Landschaft so stark geprägt wie in Ost- und Südostasien. Wilder Reis wurde im heutigen Indien und China bereits während der Steinzeit gesammelt. Domestiziert wurde der wilde Reis wahrscheinlich vor ca. 8.000 Jahren von den Bewohnern des Perlfluss-Deltas in China. Damit gehört Reis zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Im Lauf der Jahrtausende wurde er für die Hochkulturen des fernen Ostens zur Lebensgrundlage. Reis wird in zahlreichen Mythen und Legenden als „Geschenk der Götter“ bezeichnet.
Einer indischen Sage nach mussten die Menschen vor langer Zeit noch nicht auf den Reisfeldern arbeiten. Wenn die Reiskörner reif waren, rollten diese von ganz alleine in die Dörfer. Die Menschen mussten sie nur in ihre Vorratshäuser tragen. In jenen Tagen waren die einzelnen Reiskörner auch noch so groß, dass ein Erwachsener davon satt wurde. In einem kleinen Dorf lebte damals auch eine Witwe mit ihrer Tochter. Um möglichst viel Reis einzulagern, beschlossen die beiden ihr altes Vorratshaus abzureißen und ein größeres zu bauen. Die Arbeit kam aber nur langsam voran. Als der Reis dann ins Dorf kam, waren die beiden immer noch nicht fertig. Die Witwe wurde wütend und rief den Reiskörnern zu: „Hättet ihr nicht im Feld warten können bis ich fertig bin? Euch kann ich jetzt hier wirklich nicht brauchen. Haut ab!“ Die Reiskörner machten aber keine Anstalten umzukehren. Da nahm die Witwe ein Holzscheit und schlug auf das erstbeste Reiskorn ein. Das Reiskorn zerplatzte in tausend kleine Stücke und rief: „Von diesem Tag an werden wir solange auf den Feldern warten, bis jemand kommt, der uns auch will.“ Und seitdem müssen sich die Menschen den Reis selbst von den Feldern holen.
Bisher wurden noch keine Beweise für vorzeitliche Riesen-Reiskörner gefunden. Die Reisernte ist vielerorts jedoch immer noch genauso arbeitsintensiv wie in den vergangenen Jahrtausenden. Noch heute wird ein Großteil der weltweiten Reisproduktion von Hand eingepflanzt und geerntet. Und Dank der bis zu 100.000 Reissorten weltweit, ist Reis auch nicht gleich Reis. Wer einen Teil dieser Vielfalt probieren möchte, sollte das Bio-Reis-Sortiment von Davert kennen lernen.
Basmatireis zählt zu den begehrtesten Reissorten der asiatischen Küche. Die langen, feinen Reiskörner quellen beim Kochen auf, bleiben dabei aber locker und schlank. Für die typische cremige Konsistenz eines Risottos eignet sich Arborio Reis. Die dicken, weißen Körner nehmen den Geschmack der Brühe hervorragend auf. Jasmin Reis wird wegen seines intensiv angenehmen Duftes vor allem als Beilage chinesischer oder thailändischer Gerichte, aber auch für Salate und Süßspeisen genutzt. Nerone Reis ist eine echte Spezialität der italienischen Küche. Davert Schwarzer Nerone Reis überzeugt durch seine auffällige, natürlich schwarze Farbe und seinen nussigen, leicht süßlichen Geschmack. Für mediterrane Pfannengerichte und als Beilage ist der Davert Rundkorn Naturreis Vollkorn eine gute Wahl. Und zum Nachtisch? Der cremige Milchreis von Davert lässt sich vielseitig genießen: im Winter mit Zimt und Zucker, im Sommer mit frischen Früchten.
"Wer Gemüse isst, wird stark. Wer Fleisch isst, wird tapfer. Wer Reis isst, wird weise. Wer Luft isst, wird heilig." sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Mit Davert entdecken Sie, wie facettenreich Bio-Reis schmecken kann.