Zwergenwiese Zwemoulade
Ketchup oder Mayo? Obwohl Pommes auch mit Senf, Remoulade oder sogar Essig serviert werden, kommen die beiden Würzsaucen aus der Assoziation mit Imbissbuden und Fast Food nicht mehr weg. Der Mayonnaise wird damit aber bitter Unrecht getan. Mayonnaise ist eine der wichtigsten Grundsaucen in der klassischen Haute Cuisine. Kein Saucier könnte auf sie verzichten. Obwohl die Entdeckung der Mayonnaise einem Franzosen zu verdanken ist, stammt sie nicht aus der französischen Nationalküche. Louis François Armand de Vignerot du Plessis, der Herzog von Richelieu, war am französischen Königshof sowohl für seine zahlreichen Liebschaften als auch für seinen feinen Gaumen bekannt. Im Frühjahr 1756 erhielt Richelieu vom französischen König den Auftrag als Marschall der französischen Armee Menorca zu erobern. Die kleine Nachbarinsel von Mallorca befand sich damals noch im Besitz der englischen Krone. Der Kampf um die Insel dauerte drei Monate und endete am 28. Juni 1756 mit der Kapitulation der britischen Truppen. Danach erholte sich Marschall Richelieu erst einmal von den Strapazen seines Feldzugs. In Mahón, der Hauptstadt Menorcas empfing er reichlich Damenbesuch und ließ sich auch kulinarisch verwöhnen. Besonders angetan war er von einer Köchin, die ihre Gerichte mit einer dickflüssigen hellen Sauce verfeinerte.
Während Richelieu die Köchin auf Menorca sitzen ließ, nahm er das Rezept für ihre Sauce mit zurück nach Frankreich. Am Pariser Hof ließ sich Marschall Richelieu nicht nur als Eroberer Menorcas feiern, sondern auch als Entdecker der „Sauce de Mahón“. Die nach der Hauptstadt Menorcas benannte Sauce wurde schon bald zu „Mahonnaise“. Und weil das spanische „h“ für die Franzosen so schwer auszusprechen war, sagten sie irgendwann nur noch „Mayonnaise“. Schon nach wenigen Jahrzehnten galt die ursprünglich balearische Sauce als französische Delikatesse.
In Europa blickt die klassische Mayonnaise inzwischen auf eine 250-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Amerika dagegen galt lange Zeit als Hochburg des Tomatenketchups. Zumindest bis vor kurzem. Denn mittlerweile kaufen die Amerikaner fast doppelt so viel Mayonnaise wie Ketchup. Der Grund für den Siegeszug der Mayonnaise im Heimatland von Hamburger und Hotdog ist ihre enorme Vielseitigkeit. Mayonnaise ist nämlich weit mehr als nur eine Würzsauce für frittierte Kartoffelstreifen. Unzählige Gerichte vom einfachen Salat bis zum Sushi lassen sich mit Mayonnaise zubereiten. Die Grundzutaten sind einfach und bodenständig: Pflanzenöl, Ei, Zucker, Salz, Essig und ein Schuss Zitronensaft. Wird eine Mayonnaise mit Kräutern oder anderen Zutaten gewürzt, spricht man von Remoulade. Am populärsten ist Remoulade in Frankreich, Deutschland und Skandinavien.
Heute suchen immer mehr Menschen nach veganen Alternativen zu herkömmlicher Mayonnaise und Remoulade. Die Bio-Pioniere von Zwergenwiese haben zwei Cremes ohne Ei, aber mit viel Geschmack, kreiert. Die vegane Salatcreme Zwergannaise ist das pflanzliche Pendant zur klassischen Mayonnaise. Statt mit Ei und Milch wird die leichte Creme auf Basis von Bio-Soja und Bio-Erbsen zubereitet. Zwergannaise ist ein schmackhafter Begleiter zu Pommes, Salaten, Sandwiches, Dips und vielem mehr. Zwergenwieses Alternative zur klassischen Remoulade heißt Zwemoulade. Die mit Gurken, Kräutern und Zwiebeln verfeinerte vegane Gartenkräuter-Creme passt bestens zu Hot Dogs und Sandwiches. Zwemoulade und Zwergannaise sind im Glas und – für präziseres Portionieren – auch in der Tube erhältlich.