Zwergenwiese Soul Kitchen
Indien ist das Land der Gewürze. Pfeffer, Kurkuma, Kardamom oder Senfkörner sind dort ebenso heimisch wie Kreuzkümmel. Die indische Küche ist auf der ganzen Welt für ihre raffinierten Gewürzmischungen bekannt. Die populärste ist zweifelsohne das Curry. Es gibt unzählige Varianten des gelben Pulvers, denn in Indien schwören viele Familien auf ihr persönliches Hausrezept. Zu den typischen Zutaten zählen Ingwer, Knoblauch, Fenchel, Zimt, Muskatnuss, Paprika sowie grüner und schwarzer Kardamom. In vielen Variationen kommt auch Cayennepfeffer zum Einsatz. Dabei sind Chilis in Indien gar nicht heimisch. Die Chilischote stammt eigentlich aus Süd- und Mittelamerika. Erst im 16. Jahrhundert kam sie auf portugiesischen Schiffen nach Indien.
Die Inder waren von den scharfen Chilischoten so begeistert, dass sie diese sofort in ihre Gewürzmischungen integrierten. Denn zwischen Mumbai und Kalkutta wurde schon immer scharf gewürzt. In Europa sind indische Gerichte heute zwar so populär wie nie zuvor, sie werden jedoch oft bewusst „entschärft“. Wie feurig die indische Küche wirklich ist, lernen viele Touristen in Indien schon beim ersten Restaurantbesuch. Die Vorfreude, das Lieblings-Curry endlich in der authentisch indischen Version zu probieren, wird dann auf eine harte Probe gestellt. Denn schon beim ersten Bissen treibt es den Schweiß auf die Stirn und Tränen in die Augen. Selbst ganz normale indische Gerichte empfinden die meisten Europäer als sehr scharf.
Aber warum wird in Ländern wie Indien eigentlich so viel Scharfes gegessen? Dafür gibt es zwei ganz praktische Gründe. In heißem Klima können sich Krankheitserreger wesentlich schneller verbreiten als in kühlen Regionen. Die Menschen hatten schon früh entdeckt, dass scharfes Essen eine desinfizierende Wirkung hat. Nur sehr wenige Erreger können in wirklich scharf gewürztem Essen überleben. Darüber hinaus hilft scharfes Essen dem Körper besser mit heißen Außentemperaturen klar zu kommen. Es regt die Durchblutung an und sorgt dafür, dass sich die Hautporen öffnen. Wenn das Blut in die obersten Hautschichten vordringt, beginnt man stärker zu schwitzen, der Körper kühlt dadurch ab. Diesen Effekt spürt man aber erst nach dem Essen, zuerst heizt der Körper richtig auf. Für die Popularität von scharfen Speisen gibt es aber noch einen anderen Grund: Sie machen glücklich. Und das ist nicht bloß das subjektive Empfinden hartgesottener Chili-Fans. Anders als salzig, süß, sauer oder bitter empfindet unser Körper Schärfe nicht als Geschmack, sondern als Schmerz. Auf diesen Reiz reagiert er mit der Ausschüttung von Endorphinen. Diese Glückshormone sorgen nach dem Genuss von Chili, Ingwer, Meerrettich oder schwarzem Pfeffer für das sogenannte „Pepper High“.
Scharf gewürzte Saucen gibt es auch in der europäischen Küche. Wenn Sie Ihre Gerichte „all'arrabbiata“ mögen, dann sollten Sie „Teufelszeug“ aus der Serie Zwergenwiese Soul Kitchen probieren. Weiße Bohnen werden mit höllisch scharfer Tomatensauce und Kräutern wie Thymian, Koriander oder Knoblauch herzhaft-feurig verfeinert. Die Zwergenwiese Soul Kitchen Bio-Fertiggerichte können aber mehr als nur scharf. Fünf vegane und eine vegetarische Sorte setzen hochwertiges Gemüse und weitere raffinierte Zutaten spektakulär in Szene. Knackiges Gemüse trifft beim „Gemüse Curry“ auf tropisch-exotische Currysauce, Kokoscreme und getrocknete Mango. Soul Kitchen „Chili sin Carne“ ist ein klassisches Eintopfgericht: Ein Hauch Zitronensaft verfeinert rote Kidneybohnen, Mais und Sojaschnetzel in herzhafter Tomatensauce. Im Soul Kitchen „Gemüse Käse“ werden Möhren, Zucchini und Paprika mit pikantem Emmentaler Käse und mediterranen Kräutern wie Rosmarin und Oregano abgerundet. Die Soul Kitchen Bio-Fertiggerichte von Zwergenwiese sind im Handumdrehen erhitzt und verfeinern Nudeln, Reis oder Getreidebeilagen.