Voelkel Bio Sirup
Wein zum Frühstück? Selbst Weinliebhaber beginnen den Tag eher mit einer Tasse Kaffee als mit einem Glas Merlot. Im alten Rom war das noch ganz anders. Wein galt als Grundnahrungsmittel und war neben Wasser das mit Abstand wichtigste Getränk. Und es war durchaus üblich sich schon zum „ientaculum„ (Frühstück) einen Becher Wein zu genehmigen. Zu den restlichen Mahlzeiten wurde ebenfalls Rot- oder Weißwein serviert. Der durchschnittliche Weinkonsum eines Römers vor 2.000 Jahren wird auf fast 1 Liter pro Tag geschätzt. An Festtagen war es natürlich mehr. Wie schafften es die Römer trotz dieses hohen Verbrauchs das größte Imperium der Antike zu errichten? Es könnte daran liegen, dass sie ihren Wein fast nur verdünnt tranken. Das Mischungsverhältnis variierte je nach Tageszeit. Zum Frühstück wurde mehr Wasser beigemischt als am Abend. Denn auch die Bürger Roms mussten ihren Berufen nachgehen. Bürger aus höheren Gesellschaftsschichten versuchten allerdings ihre Arbeiten bis zum zeitigen Nachmittag zu erledigen. Beim Besuch im Badehaus wurde dann schon Wein mit wesentlich weniger Wasser getrunken. Der frühe Feierabend war allerdings nur möglich, weil Heerscharen von Sklaven die meisten Arbeiten erledigten. Allerdings bekamen auch diese ihre Tagesration Wein. Egal ob Sklave oder Senator, wer reinen Wein trank, outet sich damit schnell als unkultivierter Trunkenbold. Denn sogar bei Trinkgelagen wurde der Wein verdünnt.
Die „comissatio“ (Trinkgelage), für welche die Römer bis heute berüchtigt sind, waren hauptsächlich Männersache. Frauen war der Weingenuss nämlich streng verboten. Angeblich diente der Brauch, Verwandte zur Begrüßung auf den Mund zu küssen, auch dazu, unauffällig zu kontrollieren, ob Töchter und Nichten Alkohol getrunken hatten. Das Weinverbot galt allerdings nur für „ehrbare Frauen“. Tänzerinnen, die bei großen Festen für Unterhaltung sorgten, waren davon ausgenommen. Und in der Spätanike wurde es auch nicht mehr so konsequent umgesetzt wie zu Beginn des Römischen Reiches. Bevor jedoch niedrigprozentige Weine akzeptiert wurden, hatten römische Frauen süßen Traubensaft namens Defrutum im Becher.
Für Defrutum wurde unvergorener Traubenmost zu Sirup eingekocht. Zur Verstärkung des Zuckergehalts wurde er in Bleikesseln auf bis zu einem Drittel seines ursprünglichen Volumens eingekocht. Trauben-Sirup war in den meisten Villen der römischen Oberschicht stets verfügbar. Und deshalb ist er vielleicht mitverantwortlich für den Untergang Roms. Manche Medizin-Historiker glauben nämlich, dass sich viele reiche Römer durch den Sirup Bleivergiftungen zuzogen. Tatsächlich war die Verwendung von Blei für Geschirr, Kochgeräte und Wasserleitungen ein großes Gesundheitsrisiko in der Antike.
Bleigefäße sind schon lange aus der Küche verbannt. Sirup zum Glück nicht. Das Wort Sirup kommt vom arabischen „šarāb“ und lässt sich mit Zuckersaft übersetzen. Er wird primär durch das Kochen von zuckerhaltigen Flüssigkeiten gewonnen. Für Fruchtsirup werden Früchte mit etwas Wasser gekocht und dadurch entsaftet. Anschließend wird die verbleibende Flüssigkeit gesiebt, mit Zucker vermischt, erneut aufgekocht und heiß abgefüllt. Im Mittelalter wurde Sirup von Ärzten für mehr Vitalität oder gegen Verdauungsbeschwerden verschrieben. Bis heute wird Sirup vielen Arzneimitteln beigemischt. Allerdings kommt Sirup vor allem in der Küche zum Einsatz, etwa beim Färben von Soßen oder Backwaren. Und natürlich zum Süßen von Getränken und Desserts.
Voelkel Fruchtsirup wird ausschließlich aus reinem Fruchtsaft bzw. Fruchtmark und Zucker hergestellt. Genießen Sie den Voelkel Himbeer Sirup mit natürlichem Mineralwasser verdünnt als Erfrischungsgetränk oder in süßen Cocktails. Wer das kräftige Aroma von schwarzen Johannisbeeren mag, wird den Voelkel Cassis Sirup lieben. Ein Anteil von 35% schwarzem Johannisbeersaft sorgt für ein intensives Geschmackserlebnis. Der Voelkel Sirup Holunderblüte mit einem Anteil von 17% Holunderblütenextrakt garantiert ein erfrischendes und außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Mischen Sie den Voelkel Sirup Limette im Verhältnis 1:7 mit gekühltem Mineralwasser für eine aromatische Erfrischung an heißen Sommertagen. Ob Nachtisch oder neues Lieblingsgetränk, der Voelkel Grenadine Sirup bringt Farbe ins Spiel. Verantwortlich für sein volles Aroma sind 35% Granatapfelsaft. Frischer Rhabarbersaft bildet die Grundlage für den Voelkel Rhabarber Sirup. Probieren Sie die Voelkel Sirupe als Grundlage für Cocktails, zur Verfeinerung von Süßspeisen und Fruchtsoßen oder als Sauce zu Eis, Dessert, Quark und Joghurt.