Tranz Alpine Manukahonig
Vom Weltall aus betrachtet hat unsere Erde einen blauen Schimmer. Den Spitznamen „blauer Planet“ verdankt sie den Ozeanen, die fast zwei Drittel ihrer Oberfläche bedecken. Ein Blick auf den Globus zeigt, dass sich das Festland überwiegend auf die Nordhalbkugel verteilt. Südlich des Äquators beträgt die Landfläche nur 19%; der Rest entfällt auf die schier endlosen Weiten der Meere. Nur ein Zehntel der Weltbevölkerung lebt auf der Südhalbkugel. Weil viele Regionen erst sehr spät besiedelt wurden, konnte sich die Natur lange ungestört entfalten. Das beste Beispiel hierfür ist Neuseeland. Südlich des Inselstaates liegt nur noch die Antarktis. Aufgrund der isolierten Lage hat sich in Neuseeland über Jahrmillionen ein einzigartiges Ökosystem entwickelt. So gab es lange Zeit zwar eine außergewöhnlich vielfältige Vogelwelt, aber außer Fledermäusen keine Landsäugetiere. Diese wurden erst durch den Menschen eingeführt. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Insel von polynesischen Seefahrern entdeckt und besiedelt. Mit den Polynesiern, die später die Māori-Kultur begründeten, kamen Hunde und Ratten nach Neuseeland. Mit den Neuankömmlingen aus der alten Welt betraten vor etwa 200 Jahren dann auch Schafe, Ziegen, Rinder, Schweine, Pferde und Kaninchen Neuseeland.
Die ersten Europäer ließen sich Ende des 18. Jahrhunderts in Neuseeland nieder. Dessen einzigartige Pflanzenwelt weckte schon bald das Interesse namhafter Botaniker. Besonders fasziniert waren sie von der Südseemyrte, die von den Maori Mānuka genannt wurde. Mānuka wächst sowohl strauch- als auch baumförmig. Als Baum kann sie eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Die überaus zähe Pflanze ist mit dem Teebaum verwandt und kommt vor allem im Gebirge und im Norden Neuseelands vor. Für die Maori war die Südseemyrte eine wichtige Heilpflanze. Mit dem Sud verschiedener Teile der Manuka-Pflanze behandelten sie unterschiedlichste Symptome. Verantwortlich für die wohltuende Wirkung der Südseemyrte sind vor allem deren ätherische Öle.
Obwohl die Südseemyrte von den Heilern der Maori bereits seit Jahrhunderten genutzt wird, ist der berühmte Manukahonig ein vergleichsweise junges Produkt. Der Grund dafür ist einfach: Bienen wurden erst 1839 in Neuseeland eingeführt. Seitdem sammeln sie den Blütennektar der Südseemyrte für die Honigproduktion. Dessen Wirkung gegen verschiedene Bakterien, Viren und Pilze wird zwar immer noch erforscht, über einen ganz speziellen Inhaltsstoff hat die Wissenschaft aber inzwischen einiges herausgefunden. Manukahonig enthält das antibakteriell wirksame Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal (MGO). Dieser Stoff kommt auch in normalem Speise-Honig vor, sein Gehalt beträgt in der Regel jedoch nur 0,1 bis 0,2 mg pro Kilo Honig. Mit 100 mg bis 555 mg pro kg ist der MGO-Gehalt bei Manukahonig aber um ein Vielfaches höher. Bisher konnte noch nicht geklärt werden, ob der Wirkstoff mit der antibakteriellen Wirkung durch die Biene beim Verarbeiten des Nektars entsteht oder bereits in der Südseemyrte enthalten ist.
Am Institut für Lebensmittelchemie der Technischen Universität Dresden (TUD) wurde die Methylglyoxal-Konzentration von verschiedenen Manukahonigen aus Neuseeland gemessen. Dabei konnte auch dessen antibakterielle Wirkung quantitativ nachgewiesen werden. Derartige Forschungsergebnisse, aber auch viele unbewiesene Behauptungen über dessen Wirkungsweise, haben dem Manukahonig den Weg in der westlichen Welt geebnet. Seitdem wird er von immer mehr Menschen eingenommen. In Hollywood gilt er als neues Schönheitsgeheimnis der Stars. Viele Models und Schauspielerinnen setzen auf Gesichtsmasken mit Manukahonig.
Die Imkerei Tranz Alpine Honey NZ Ltd aus Huntingdon, einer dünn besiedelten Ortschaft in der Region Canterbury im Süden Neuseelands, züchtet seit 100 Jahren Bienenvölker in Harmonie mit der Natur. 1993 ließ sie sich für ihre kontrolliert ökologische Bienenhaltung zertifizieren. Der wertvolle neuseeländische Bio-Manukahonig von Tranz Alpine wird in den Varianten MGO 100+, MGO 250+, MGO 300+, MGO 400+ und MGO 550+ angeboten. Manukahonig hat einen eher würzigen Geschmack, in dem auch eine dezente Schärfe wahrgenommen werden kann. Er kann pur eingenommen werden, schmeckt aber auch im Tee oder auf dem Frühstücksbrötchen. Entdecken Sie mit dem Bio-Manukahonig von Tranz Alpine die wohltuende Wirkung von Neuseelands begehrtestem Honig.