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Tartex Abendbrotaufstriche

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Heute ist es kaum vorstellbar, dass bis ins 19. Jahrhundert in Bayern den ganzen Sommer über kein Bier gebraut wurde. Damals wurde nämlich hauptsächlich untergäriges Bier getrunken und dessen Gärung musste bei Temperaturen zwischen vier und acht Grad erfolgen. Weil die heißen Siedekessel vieler Brauereien in den Sommermonaten verheerende Brände auslösten, wurde im Jahr 1539 das Bierbrauen zwischen dem 23. April und dem 29. September durch die Brauordnung verboten. Damit die Bevölkerung in dieser Zeit aber nicht auf dem Trockenen saß, musste ein entsprechend großer Biervorrat angelegt werden. Um es bis zum Sommer haltbar zu machen wurde das Bier im März und April darum stärker eingebraut. Weil das „Märzenbier“ nicht pasteurisiert war, konnte es bei höheren Temperaturen jedoch schnell verderben. Um es auch im Hochsommer noch ausschenken zu können, mussten sich die Brauer etwas einfallen lassen. Die Brauereien begannen also den kostenbaren Gerstensaft in tiefen Bierkellern einzulagern. In München wurden diese Keller u.a. in den Flussterrassen der Isar angelegt. Wegen des hohen Grundwasserspiegels konnte man hier aber nicht so tief graben wie sonst üblich. Um die Bierkeller zusätzlich zu kühlen, schüttete man die darüber liegende Erde mit Kies zu und pflanzte Kastanienbäume. Deren flache Wurzeln drückten nicht auf die Kellergewölbe und die großen Blätter sorgten für ausreichend Schatten.

Es dauerte nicht lange bis die ersten Brauer anfingen, Bänke unter den Kastanien aufzustellen und das Bier gleich dort auszuschenken: Der Biergarten war geboren. Die schattigen Schankstätten wurden schon bald zum beliebtesten Ausflugsziel der Münchner. Die Biergarten-Begeisterung wurde allerdings nicht von allen geteilt. Etliche Münchner Wirte fürchteten, dass ihnen bei Sonnenschein die Kundschaft abwandern würde und beschwerten sich beim König über die Brauer. 1812 erlaubte Max I. den Münchner Brauereien jedoch trotzdem über ihren eigenen Bierkellern „selbst gebrautes Märzenbier in Minuto [also nur im Glas] zu verschleißen und ihre Gäste dort selbst mit Bier und Brod zu bedienen.“ Der Verkauf von anderen Speisen und Getränken blieb ihnen jedoch ausdrücklich verboten. Die Besucher der Biergärten brachten ihre Brotzeit darum einfach selbst mit. Diese Tradition ist in Oberbayern sowie in Ober- und Mittelfranken bis heute erhalten geblieben. Die Brotzeit beschränkt sich jedoch keinesfalls nur auf den Biergarten oder Bayern. Die herzhafte Zwischenmahlzeit gehört inzwischen so fest zur deutschen Alltagskultur wie die Tea Time zu England. Zu ihr gehören – wie der Name schon sagt – ein paar Scheiben Brot, dazu gibt es in der Regel Schinken, Käse, Wurst, Presssack o.ä. Die Brotzeit ist meistens eher schlicht, macht aber immer satt. In der Schweiz spricht man vom „Znüni“ und in „Österreich“ von der Jause. Ob beim Wandern oder während der Arbeit, Pausenzeit ist immer Brotzeit.

Wer keine tierischen Produkte essen möchte, muss deshalb aber nicht auf seine Brotzeit verzichten. Die veganen Aufstriche aus dem Abendbrot-Sortiment von Tartex schmecken so herzhaft-würzig wie die beste Streichwurst. Hochwertige pflanzliche Zutaten wie Tomaten, Paprika oder Sonnenblumenkerne bilden die Grundlage vieler Sorten. Hier werden nicht nur Veganer fündig! Wer es mediterran mag, wird den Abendbrotaufstrich Kirschtomate Rucola lieben. Schmackhafte Tomaten und die zarte bittere Note des Rucola treffen sich auf eine ganz besonders leckere Liaison. Mit dem Abendbrotaufstrich Tomate Olive kann man sich auf einen Hauch Mittelmeer freuen. Ausgesuchte grüne und schwarze Oliven verleihen diesem pflanzlichen Aufstrich seinen unnachahmlichen Geschmack. Besonders auf dunklem Vollkornbrot ist er ein Hochgenuss.

Der Abendbrotaufstrich Paprika Trio setzt den Schwerpunkt dagegen auf heimische Zutaten. Roter, gelber und grüner Paprika sorgen in Kombination mit Tomaten für klassischen Gemüsegenuss. Im Gegensatz dazu hat es der Abendbrotaufstrich Scharfe Tomate so richtig in sich: Tomaten, Paprika, Olivenöl und ein Hauch Chili sorgen für den nötigen Pepp, um die Zunge angenehm vibrieren zu lassen. Dieser Brotaufstrich bleibt nicht lange im Glas, dafür aber umso länger im Gedächtnis. Die Abendbrotaufstriche von Tartex sind wie ein Besuch auf dem Wochenmarkt – nur mit Drehverschluss.

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