TanteLy Honig
Bienen sammeln keinen Honig, sie produzieren ihn. Und dafür scheuen sie keine Mühen. Eine Sammelbiene legt am Tag bis zu 80 km zurück. Dabei ist sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h unterwegs und besucht täglich 200-400 Blüten. Es gibt Bienenarten, die den Blütennektar mit einem winzigen Rüssel aufsaugen. Andere nutzen die Zunge dazu. Nach etwa 20-40 Blüten ist der Honigmagen gefüllt und die Biene fliegt zurück zu ihrem Bienenstock. Dort übernehmen Stockbienen den Mageninhalt. Vermischt mit Enzymen, Eiweißverbindungen und keimtötenden Inhaltsstoffen lassen die Stockbienen den Nektar in offenen Zellen zunächst einmal trocknen. Erst wenn ein Teil der Feuchtigkeit verdunstet ist, tragen die Bienen den halbreifen Honig in Lagerzellen. Dort wird ihm so lange Luft zugeführt, bis der Wasseranteil so gering ist, dass die Zellen geschlossen werden können. Dieser Mangel an Wasser ist der Grund für die lange Haltbarkeit von Honig. Richtig gelagert, also trocken, kühl, luftdicht und dunkel, ist ein ausgereifter Honig extrem lange haltbar. In 4.000 Jahre alten Pharaonengräbern wurde Honig in Tontöpfen gefunden, der immer noch genießbar war.
Es gibt ca. 12.000 Jahre alte Höhlenmalereien, die Menschen beim Ernten wilder Bienenstöcke zeigen. Eine mühsame und gefährliche Arbeit. Um mit weniger Risiko an mehr Honig zu kommen, begann vor etwa 7.000 Jahren die Bienenzucht. In der Antike hatte sich die Imkerei bereits rund um das Mittelmeer verbreitet. Vor allem die alten Ägypter waren für ihre Bienenzucht berühmt. Im Reich der Pharaonen hatte Honig einen hohen Stellenwert. Er wurde als Heilmittel, als Genussmittel, aber auch zur Hautpflege genutzt. Von den Heilern des alten Ägyptens ist überliefert, dass sie Wundränder mit Honig einstrichen, um die Wundheilung zu unterstützen. Die Damen der ägyptischen Oberschicht pflegten ihre Körper in Honigbädern und nutzte Honigmasken zur Gesichtspflege. Honig war zur damaligen Zeit ein absolutes Luxusprodukt. Für ein Kilogramm Honig bekam man einen Sklaven. Heute ist Honig noch immer kostbar, aber für jeden erschwinglich.
Honig ist nicht gleich Honig. Denn sein Geschmack wird im wesentlichen vom Standort des Bienenstocks bestimmt. Stellt der Imker seine Bienen auf eine Bergwiese, bekommt er einen anderen Honig als vom Waldrand oder von einem Lavendelfeld. Weil Bienen „blütentreu“ sind, produzieren sie gerne sortenreine Honige. Im Gegensatz zu anderen Insekten, wie z.B. Hummeln, fliegen Bienen nämlich so lange zu der gleichen Art von Blüte, bis diese Nektarquelle ausgeschöpft ist. Erst danach suchen sie sich eine andere Blütenart. Wie facettenreich das Aroma von Honig sein kann, zeigen die köstlichen Honig-Spezialitäten von TanteLy. Hinter TanteLy steckt die Walter Lang GmbH, ein mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Bremen.
Der TanteLy Edelkastanien Honig schimmert dunkelbraun aus dem Glas. Sein Aroma erinnert an den warmen, edelherben Charakter von Maronen und passt gut zu süßen Früchten, Käse oder deftigen Speisen. Der feinaromatische Karibik Honig verdankt seinen exotischen Charakter der einmaligen Pflanzen- und Blütenvielfalt der karibischen Inseln. Er passt gut zu Curry-Gerichten, Rum oder Garnelen. Der ausgewogen blumige Geschmack des goldgelben Wildlavendel Honig veredelt Marinaden und Obstsalate. Reife Käsesorten, Tee, Quark oder Joghurt bevorzugen dagegen das würzig-vollmundige Aroma und die leichte Karamellnote von Eukalyptus Honig. Der TanteLy Karpaten Honig schmeckt besonders gut zu kernigen Brotsorten, Fleisch und kräftigem Käse. Für den aromatischen Waldhonig sammeln die Bienen den Honigtau von Blättern und Nadeln. Sein unverkennbarer Geschmack mit einer leicht harzigen Note harmoniert gut mit Salat, Dressings und Joghurt-Desserts. Das TanteLy Geschenkset enthält 4 verschiedene Bio-Honig-Spezialitäten im kleinen 40-g-Glas zum besser Kennenlernen. Entdecken Sie mit den Honig-Spezialitäten von TanteLy wie facettenreich das Aroma von Bio-Honig sein kann.