Spielberger Mühle Glutenfreie Produkte
Ist Ihnen beim Einkaufen auch schon aufgefallen, dass immer mehr Produkte als „glutenfrei“ gekennzeichnet werden? Das Symbol mit der durchgestrichenen Ähre findet man heute in vielen Supermarktregalen. Aber was hat es eigentlich mit diesem Gluten auf sich? Das Wort „Gluten“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Leim“. Es ist darum auch ein Synonym für Klebereiweiß. Gluten setzt sich hauptsächlich aus verschiedenen Proteinen zusammen, die in Getreide vorkommen. Besonders hohe Anteile kommen in Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel vor. Genau genommen enthält Getreide noch kein Gluten, sondern „nur“ dessen Bestandteile. Diese Proteine versorgen z.B. jungen Weizen beim Keimen mit den Aminosäuren, die er zum Wachsen braucht. Das Gluten selbst bildet sich erst beim Weiterverarbeiten des Getreides. Es handelt sich dabei um ein Gemisch aus Proteinen, Kohlenhydraten und anderen wasserunlöslichen Stoffen. Gluten ist also das, was übrig bleibt, wenn die löslichen Bestandteile und Stärke aus einem Teig ausgewaschen wurden.
Wichtig wird das Gluten erst beim Weiterverarbeiten von Getreide zu Teig. Denn ohne Gluten könnte man die meisten Backwaren gar nicht herstellen. Für die Backeigenschaften von Mehl spielt Gluten nämlich eine entscheidende Rolle. Es gibt dem Teig seine Elastizität und macht ihn stabil und gleichzeitig flexibel. So kann sich später beim Backen die Luft im Teig ausdehnen. Das Gebäck wird dabei luftig-leicht. Semmeln, Krapfen, Croissants und Co. bekommen dadurch ihre typische Form. Gluten findet sich aber auch in vielen anderen Lebensmitteln wie Cerealien, Pizza, Nudeln oder Bier. Einige Menschen vertragen Gluten überhaupt nicht. Sie haben Zöliakie. Der Verzehr von glutenhaltigen Speisen führt bei ihnen zu einer Entzündung der Darmschleimhaut. Sie müssen komplett auf glutenhaltige Produkte verzichten. Darum hat die Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V. (DZG) ein spezielles Gütesiegel für Produkte mit maximal 20 ppm Gluten geschaffen: die DZG-Ähre (20 ppm ist die Kurzform für 20 parts per million, also 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm). Lebensmittelhersteller, die dieses Logo auf ihren Produkten abbilden, verpflichten sich, die für die Glutenfreiheit erforderlichen Produktionsstandards und Kontrollen einzuhalten.
Dass es heute immer mehr glutenfreie Lebensmittel gibt, liegt nicht nur an der wachsenden Zahl von Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Viele Konsumenten entscheiden sich auch freiwillig für eine glutenfreie Ernährung. Im Rahmen von Low Gluten Diäten wird gezielt auf Weizen- und Weißmehlprodukte verzichtet. Wer statt Semmeln, Brot, Pasta und Kuchen zu Hülsenfrüchten und Gemüse greift, kann häufig schon bald ein reduziertes Körpergewicht feststellen. Die glutenarme bzw. glutenfreie Ernährung hat aber noch einen weiteren Vorteil. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fühlen sich viele Menschen tagsüber wacher und wohler. Dadurch wird es auch wesentlich leichter sich zum Sport zu motivieren. Und wenn der Körper mittags nicht so viel Schweres verdauen muss, kann er am Nachmittag schneller wieder durchstarten.
Wer Gluten vermeiden will, muss deshalb nicht auf das geliebte heimische Backen verzichten. Es gibt eine Vielzahl von Alternativprodukten. Spielberger Mühle bietet eine ganze Reihe von Grundzutaten, die in keiner glutenfreien Küche fehlen sollten. Das beginnt mit einem glutenfreien Maismehl aus bio-dynamischer Erzeugung. Dieses kann sowohl für herzhafte Gerichte als auch für Nachspeisen verwendet werden. Maismehl eignet sich auch zum Panieren von Fisch und Gemüse und natürlich zum Backen von Fladenbrot und Maisbrot. Mit den Glutenfreien Cornflakes und den Reisflocken von Spielberger haben Sie zwei Alleskönner in der Küche. Zusammen mit Nüssen, Honig und Obst entstehen leckere Müslikreationen für einen glutenfreien Start in den Tag. Statt Reisflocken kann man aber auch Spielberger Buchweizenflocken verwenden. Buchweizen ist ein Pseudogetreide und von Natur aus glutenfrei. Spielberger Glutenfreie Buchweizenflakes schmecken im Müsli, sind aber ebenso eine interessante Zutat für alle Zuckerbäcker. Mischen Sie die Buchweizenflakes einfach mit geraspelten Nüssen, bilden Sie kleine Häufchen und übergießen Sie diese mit geschmolzener Schokolade. Schon haben Sie ein herrlich knuspriges Konfekt.
Lebensmittel mit glutenfreien Grundzutaten sind mit denen auf Weizenbasis nur schwer zu vergleichen. Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie völlig neue Geschmackswelten. Guten Appetit.