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Sonnentor Happiness is Tee

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Im Fernen Osten wird schon seit Jahrtausenden Tee getrunken. In Europa ist das beliebte Heißgetränk dagegen erst seit 400 Jahren erhältlich. Im Jahr 1606 erreichten die ersten Kisten mit den kostbaren Teeblättern den Hafen von Amsterdam. Während Tee in Holland und Norddeutschland positiv aufgenommen wurde, hatte er im Rest Europas einen schweren Start. In Frankreich löste die Einführung von Tee Mitte des 17. Jahrhunderts sogar eine heftige Debatte unter Medizinern aus. Einige Ärzte waren davon überzeugt, dass das exotische Heißgetränk schlecht für die Gesundheit sei. Die Befürworter konnten sich jedoch durchsetzen und schon bald wurde Tee in ganz Europa getrunken. Zunächst beschränkte sich das Interesse allerdings auf den Adel. Viele Fürstenhöfe des 18. Jahrhunderts waren vom Riesenreich im Fernen Osten begeistert und schwärmten vom exotischen China. Zahlreiche Adelige ließen sich die Zimmerwände ihrer Schlösser und Paläste mit chinesischen Motiven verzieren. August der Starke beauftragte sogar den Bau eines ganzen Schlosses im „chinesischen Stil“ in Pillnitz.

Aufgrund der großen Faszination für alles Chinesische entstand im Europa des 18. Jahrhunderts eine eigene Kunstrichtung: die Chinoiserie. Allerdings wurde der Alltag der Chinesen dabei stark verklärt dargestellt. Um noch tiefer in die fernöstliche Traumwelt einzutauchen, ließen manche Regenten bemalte Papiertapeten anbringen und exotische Pavillons in die Schlossparks bauen. In farbenfrohe Seidengewänder gehüllt, wurde dann aus feinsten Porzellantässchen Tee getrunken. Die Tee-Pavillons waren besonders bei jüngeren Höflingen beliebt – sogar bei denen, die Kaffee oder heiße Schokolade bevorzugten. Um stilecht auf orientalischen Sofas Tee zu trinken, benötigte man bequeme Kleidung. In den üblichen steifen Paradeuniformen und ausladenden Korsettkleidern konnte man nur stehen oder gerade sitzen. Die Seidengewänder, die vielerorts für den Gang zum Tee-Pavillon angelegt wurden, waren entsprechend weit geschnitten. Das hatte den zusätzlichen Vorteil, dass man sie ohne fremde Hilfe an- und auch wieder ausziehen konnte. Hofdamen konnten die Tea Time so für Rendezvous nutzen, ohne dass Dienerinnen etwas davon mitbekamen.

In den englischen Teehäusern ging es dagegen gesittet zu. Überhaupt wurde Tee in Großbritannien viel schneller zum Alltagsgetränk als im Rest Europas. Für diesen Siegeszug gab es verschiedene Gründe. Zum einen wurde 1784 die Teesteuer von 119% auf 12,5% gesenkt. Darüber hinaus durften nun auch ausländische Schiffe Tee importieren. Während die breitbauchigen Schiffe der Britischen Ostindien-Company für die Fahrt von China nach England fast ein Jahr brauchten, schafften die schnellen amerikanischen Klipperschiffe die Strecke in knapp 100 Tagen. Weil die große Menge Tee am Markt den Preis drückte, wurde Tee zum unverzichtbaren Teil der britischen Alltagskultur. Den auf der Insel so populären Schwarztee gibt es dort jedoch noch gar nicht so lange. Vom 16. bis 18. Jahrhundert wurde hauptsächlich Grüntee von China nach Europa exportiert. Auf der langen Seereise verlor dieser jedoch viel von seinem Aroma. In den Teeplantagen der englischen Kolonien, vor allem in Indien und Sri Lanka, lag der Schwerpunkt aber auf Schwarztee. Grün- und Schwarztee stammen von derselben Teepflanze. Um Schwarztee herzustellen, werden die Grünteeblätter gerollt. Dadurch brechen die Zellwände auf, oxidieren in Verbindung mit Sauerstoff und wandeln grüne Teeblätter in schwarze. Das erhöht die Haltbarkeit und entwickelt ein Aroma, das die meisten Europäer bis heute bevorzugen. Aus diesem Grund wurde in den letzten 150 Jahren hauptsächlich Schwarztee nach Europa verschifft.

Unabhängig von der Farbe ist und bleibt Tee ein vornehmes Heißgetränk. Kaum etwas strahlt so viel Ruhe und Ausgeglichenheit aus wie eine Tasse Tee. Weil Teeblätter Koffein enthalten, haben sie zudem eine belebende Wirkung. Darum passt Tee auch so gut zum Frühstück. Vor dem Schlafengehen oder in ruhigen Momenten sollte man sich dagegen nicht unnötig aufputschen. Dann ist es Zeit für eine wohltuende Tasse Kräutertee. Die Kräuter-Gewürztees aus der Serie Happiness is von Sonnentor vereinen großartige Aromen und einzigartige Botschaften. Die Mischung Happiness is Pure Leichtigkeit mit grünem Hafer, Brennnessel und Kardamom ist darauf ausgelegt, den Alltag hinter sich zu lassen. Happiness is Aufblühen ist eine Mischung mit Rose, Echinacea und Schlüsselblume, die durch einen feinen blumigen und würzigen Geschmack überzeugt. Happiness is Lebensfeuer inspiriert mit Kurkuma, Zimt und Safran zum Beschreiten unbekannter Wege und passt wunderbar zu exotischen Suppen und Curries. Die Mischung Happiness is Wild sein mit Bibernelle, Ackerstiefmütterchen und Fichtennadeln erinnert mit jedem Schluck an einen Morgenspaziergang durch den Wald und ist perfekt, um der Hektik des Alltags zu entfliehen. Der Kräuter-Früchtetee Happiness is Frau sein mit Frauenmantel, Rosmarin und Preiselbeeren überzeugt durch einen herb-fruchtigen und süßlichen Geschmack. Er passt in jeder Lebenslage und harmoniert wunderbar mit Gerichten der mediterranen Küche. Gönnen Sie sich eine Pause und genießen Sie mit den Sonnentor Happiness is Tees den Duft und die Wärme besonderer Momente und des Glücks in der Tasse.

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