Sommer Weihnachtsgebäck
Auf welches Weihnachtsgebäck freuen Sie sich am meisten? Lebkuchen, Vanillekipferl, Kokosmakronen, Zimtsterne oder Spekulatius? In Mittel- und Nordeuropa gibt es diese Leckereien traditionell nur in der Vorweihnachtszeit. In Belgien und den Niederlanden werden die würzigen Mürbeteig-Plätzchen dagegen das ganze Jahr über gebacken. Wann und wo der Spekulatius erfunden wurde, ist nicht sicher überliefert. Neben Belgien und Holland kommen auch Westfalen und das Rheinland in Frage. Spricht man von Spekulatius ist in der Regel Gewürzspekulatius gemeint. Seinen typischen Geschmack verdankt er einer Mischung aus Zimt, Kardamom und Gewürznelke. Allerdings waren diese Gewürze in Europa lange Zeit nahezu unbezahlbar. Erst mit dem Bau schneller Segelschiffe konnten ab dem 17. Jahrhundert große Mengen der Gewürze aus der neuen Welt in die Niederlande gebracht werden. Die ersten Gewürzspekulatius wurden wahrscheinlich auch in dieser Zeit gebacken. Trotzdem sollte es noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts dauern, bis auch einfache Bürger in den Genuss der exotischen Kekse kamen. Neben Gewürzspekulatius gibt es noch den etwas dezenter gewürzten Mandelspekulatius, mit einer Unterseite aus Mandelsplittern und Butterspekulatius mit einem besonders hohen Butteranteil im Teig.
Spekulatius gehört zu den sogenannten Bildgebäcken. Im Mittelalter wurden an kalten Winternächten bei Kerzenschein spannende Geschichten erzählt. Wer es sich leisten konnte, reichte dazu Gebäck mit geformten oder gestanzten Motiven. Für die Herstellung der typischen Spekulatius-Bildreliefs gibt es heute zwei Zubereitungstechniken. Die Motive können entweder mit einer Spekulatius-Walze in den ausgerollten Teig geprägt oder traditionell in eine geschnitzte Holzform gedrückt werden. Diese Verzierungstechnik war bereits in der Antike bekannt. Im Mittelalter begannen künstlerisch begabte Mönche religiöse Motive für unterschiedliche Gebäcke zu schnitzen. Denen verdankt der Spekulatius seine untrennbare Verbindung mit der Weihnachtszeit. Bei den ursprünglichen Spekulatius zeigten die bebilderten Seiten Episoden aus dem Leben des Nikolaus von Myra. Dieser hatte sein Erbe an die Armen verschenkt und war durch seine Wohltätigkeit schon zu Lebzeiten zur Legende geworden. Er ist bis heute einer der populärsten Heiligen überhaupt. Die Nikolaus-Darstellungen haben sich in den letzten Jahrzehnten allerdings deutlich geändert. Verantwortlich dafür ist die Werbekampagne eines amerikanischen Limonaden-Herstellers aus den 1930er Jahren. Dessen bärtiger Weihnachtsmann im rot-weißen Mantel wurde weltweit so populär, dass er die traditionellen Nikolaus-Darstellungen in vielen Ländern fast komplett verdrängte.
Wie der Spekulatius zu seinem Namen kam, weiß keiner so genau. Eine Theorie ist, dass sich der Name vom lateinischen „speculum“ (Spiegel) ableitet, weil die Motive spiegelverkehrt in die Holzform geschnitzt wurden. Manche vermuten den Ursprung aber auch in der Bezeichnung „episcorpus speculator“, die mit Bischof übersetzt werden kann. Auf jeden Fall war „Speculaas“ in den Niederlanden ein gängiger Name für den Heiligen Nikolaus. Am 6. Dezember war es üblich, Nikolaus-Bilder zu verschenken. Darum ist dieser Tag in den Niederlanden nicht nur als Nikolaus-, sondern auch als Spekulatius-Tag bekannt. Mittlerweile gibt es Spekulatius nicht mehr nur mit Nikolaus-Motiven, sondern auch mit vielen anderen Darstellungen und sogar völlig glatt.
Der Bio Dinkel Spekulatius des Unternehmens Sommer aus dem südhessischen Hochtaunuskreis verdankt seinen wunderbaren Geschmack frischer demeter-Butter, demeter-Dinkelmehl, demeter-Rohrohrzucker und einer ausgewogenen Mischung traditioneller Spekulatius-Gewürze. Die Dinkel Nusskipferl werden mit Haselnüssen, Koriander, Zitronenöl und echter Bourbon-Vanille verfeinert. Auch die zart-mürben Dinkel Vanille Kipferl sollten auf keinem Weihnachtsteller fehlen. Das Aroma des leckeren Dinkel Spritzgebäcks wird mit Haselnüssen und echter Bourbon-Vanille abgerundet. Das Sommer Dinkel Zimtgebäck mit dem unvergleichlichen Geschmack von Mandeln, Ceylon-Zimt, Ingwer und Orangenöl passt ebenfalls gut in die Winterzeit. Die Dinkel Stollen Cookies sind köstliche Dinkel-Butter-Kekse nach Stollenart. Kurze Tage bei winterlichen Temperaturen eignen sich wunderbar zum gemeinsam Kuscheln und zum Naschen von süßen Backwaren. Genießen Sie die Adventstage mit demeter-Weihnachtsgebäck von Sommer aus bestem Dinkel und weihnachtlichen Gewürzen.