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Seitenbacher Bio-Pflanzenöle

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Bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts teilten die Alpen Europa kulinarisch in zwei Hälften. In den südeuropäischen Landesküchen wird schon seit Jahrtausenden mit Pflanzenölen gearbeitet. Nördlich der Alpen dagegen kamen hauptsächlich Butter und tierisches Fett in die Pfanne. Die alten Römer sahen das als zweifellosen Beleg einer barbarischen Kultur. Die Verfügbarkeit von Olivenöl im antiken Mittelmeerraum war für sie ein Gradmesser der zivilisatorischen Entwicklung. Selbst die entlegensten Außenposten in Britannien und am Schwarzen Meer wurden mit Olivenöl beliefert. Nahezu überall, wo Archäologen die Spuren römischer Siedlungen ausgraben, werden Amphoren gefunden, in denen das flüssige Gold gelagert wurde. Noch heute ist Olivenöl rund um das Mittelmeer allgegenwärtig. Und es ist noch immer ein Grundpfeiler der mediterranen Küche.

Nach dem Untergang des römischen Reiches verschwand Olivenöl fast vollständig aus Nord- und Mitteleuropa. Auch andere Pflanzenöle fristeten in den Küchen des Mittelalters eher ein Schattendasein. In einigen Klöstern wurde zwar Mohnsamenöl gewonnen, die Mönche nutzten es aber bevorzugt für medizinische Zwecke. Öle aus Hanf, Lein und Raps wurden in früheren Jahrhunderten fast ausschließlich als Schmiermittel oder Lampenöl genutzt. Wegen seines ursprünglich äußerst bitteren Geschmacks fand Rapsöl nur in ärmsten Haushalten oder in Notzeiten den Weg in die Küche. Das sollte sich erst mit der Züchtung neuer Rapssorten in den 1980er Jahren ändern.

Weil sich aus der Krautpflanze plötzlich ein schmackhaftes Speiseöl gewinnen ließ, vervielfachten sich die Anbauflächen innerhalb kürzester Zeit. In nahezu jeder Region Deutschlands sorgen mittlerweile leuchtend gelbe Rapsfelder im Frühjahr für beeindruckende Bilder. Raps hat sich hierzulande aber nicht nur auf dem Acker, sondern auch in der Küche durchgesetzt. Im Jahr 2022 wurden in Deutschland 87 Millionen Liter Rapsöl konsumiert. Im Ranking der beliebtesten deutschen Speiseöle hat Rapsöl das Sonnenblumenöl damit auf den zweiten Platz verwiesen. Olivenöl folgt erst auf Platz drei. Es lohnt sich jedoch, verschiedene Pflanzenöle in der Küche zu haben. Denn beim Verfeinern von warmen oder kalten Speisen hat jedes Öl eigene Stärken. Pflanzenöle unterscheiden sich nicht nur in Farbe, Geruch und Geschmack, sondern auch am Anteil der Omega-3-Fettsäuren und der Hitzebeständigkeit.

Das ursprünglich für sein hochwertiges Vollkorngetreide bekannte Unternehmen Seitenbacher übernahm 2010 die Grünsfelder Ölmühle. Den hohen Anspruch an die Natürlichkeit, den Geschmack und die Qualität von Lebensmitteln setzt Seitenbacher auch bei seinen Ölen nahtlos fort. So werden Pflanzenöle von Seitenbacher per Erstpressung gewonnen. Die Rohstoffe werden nur ein einziges Mal gepresst, um Öle mit möglichst vielen wertvollen Inhaltsstoffen zu erhalten.

Das Seitenbacher Bio-Knoblauchöl eignet sich für Speisen, in denen ein feiner, unaufdringlicher Knoblauchgeschmack erwünscht ist. Das Seitenbacher Bio-Rapsöl veredelt Kaltspeisen wie Salate, Rohkostgerichte und Dips, kann aber ebenso für Warmspeisen wie Fleisch oder Gemüsegerichte genutzt werden. Mediterrane Gerichte fühlen inzwischen auch in der deutschen Küche wie zuhause. Genießen Sie das native Seitenbacher Bio-Olivenöl zu frisch gebratenem Fisch, schmackhaftem Tomatensalat oder cremigem Büffelmozzarella. Das exquisite Seitenbacher Bio-Trüffelöl verzaubert Nudelgerichte, Risotto, Fleisch- und Fischgerichte mit einem unverwechselbaren Trüffelgeschmack. Während das Bio-Würzöl Grill speziell zum Einlegen von Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse sowie Tofu und Seitan konzipiert wurde, verleiht das Bio-Würzöl Asia Wok-Gerichten den typischen Geschmack fernöstlicher Gewürze. Überraschen Sie Ihren Gaumen mit den hochwertigen Pflanzen- und Würzölen von Seitenbacher.

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