Salus Rooibos Tee
Das Kap der guten Hoffnung weckt seit Jahrhunderten Fernweh und Abenteuerlust. Mit seiner steilen Felsenküste gehört es zu den berühmtesten Küstenabschnitten der Welt – aber auch zu den gefährlichsten. Über 3.000 Schiffe liegen vor der südafrikanischen Küste auf dem Grund des Meeres. Obwohl die tückische Küste mit ihren unberechenbaren Felsenriffen unter Seeleuten als Schiffsfriedhof bekannt war, trägt sie den Namen „Kap der guten Hoffnung“. 1487 wurde die südliche Spitze Afrikas zum ersten Mal umsegelt. Der Portugiese Bartolomeu Diaz war sich sicher, den Seeweg nach Indien entdeckt zu haben. Allerdings war seine Mannschaft durch die Strapazen der Reise so erschöpft, dass er umkehren musste. Auf dem Heimweg kam er erneut an der markanten Felsküste vorbei, die er „Kap der Stürme" taufte. Der König von Portugal sah das ein wenig anders. Hocherfreut über die Entdeckung des neuen Seewegs, der hohe Gewinne vom Handel mit Indien versprach, soll es auf den König zurückzuführen sein, dass das „Kap der Stürme" in den Seekarten als „Kap der guten Hoffnung" eingetragen wurde.
Bis heute ist es ein weit verbreiteter Irrtum, dass sich der südlichste Punkt Afrikas am Kap der guten Hoffnung befindet. Das eigentliche Südkap liegt ca. 150 km östlich und trägt den Namen „Kap Agulhas" (Nadelkap). Hier trifft der Atlantik auf den indischen Ozean. Dass die zwei Kaps so oft miteinander verwechselt werden, liegt u.a. daran, dass sich beide in der südafrikanischen Provinz Westkap befinden. Diese hat nicht nur eine spektakuläre Küste, sondern auch ein überwiegend mediterranes Klima. Darum zählt Westkap auch zu den Hauptangebieten von südafrikanischem Wein. Neben Weinstöcken ist die Region aber noch für Rooibos bekannt. Der ginsterartige Strauch wächst vor allem in der Cedarberg-Gegend nördlich von Kapstadt. Für die einheimischen Völker war Rooibos schon immer eine wertvolle Heilpflanze. Sie trockneten die nadelartigen Blätter aber auch, um einen schmackhaften Tee daraus zu brühen.
1904 stieß der Teehändler Benjamin Ginsberg bei Einheimischen auf das leckere Heißgetränk aus Rooibos-Blättern. Dessen Aroma fand Ginsberg so unwiderstehlich, dass er begann, Rooibos in Südafrika und Europa zu vermarkten. Als britische Kolonie war Südafrika bereits damals ein Land von Teetrinkern. Obwohl Rooibos genau genommen kein Tee ist, kann er genauso zubereitet werden. Und genau wie der typisch englische "tea" schmeckt Rooibos wunderbar mit etwas Milch. Im Gegensatz zu den klassischen Schwarztee-Mischungen enthält Rooibos aber von Natur aus kein Koffein. Er kann darum zu jeder Tageszeit und sogar kurz vor dem Schlafengehen getrunken werden. Und so wechselten im 20. Jahrhundert viele Teetrinker von der klassischen Teepflanze zu Rooibos.
Die Salus Rooibos-Tees verführen die Sinne mit der Sonne und dem Flair Südafrikas. Denn der Rooibos für die verschiedenen Sorten stammt von kleinen Bio-Farmen aus der Gegend nördlich von Kapstadt. Der Salus Rooibos Natur schimmert goldrot aus der Tasse und begeistert mit seinem mild-süßen Aroma. Der Grüne Rooibos Natur ist eine außergewöhnliche Rotbusch-Spezialität aus grünen Rooiboszweigspitzen. Im Gegensatz zur klassischen Variante wird der grüne Rooibostee nicht fermentiert. Im grünen Rooibos Pfirsich-Zitrone sorgen Zitronenstücke im Zusammenspiel mit Pfirsich für Frische und süße Aromen in der Teetasse. Sonnengereifte Erdbeeren und tropische Kokosnuss unterstreichen den exotischen Charakter des Rooibos Erdbeere-Kokos. Der Salus Rooibos Vanille-Tonkabohne vereint das mild-süße Rooibos-Aroma mit dem Geschmack lieblicher Vanilleschoten und süßlich-herber Tonkabohne. Rooibos ist das unangefochtene Nationalgetränk Südafrikas. Aber auch außerhalb Südafrikas kommen jedes Jahr mehr Menschen auf den Geschmack. Genießen Sie die wunderbar goldrote Farbe, das würzige Aroma und den lieblich milden Geschmack der Salus Rooibos Tees.