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Salus Lieblingstee

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Tee hat etwas Mystisches. In Regionen, in denen schon immer viel Tee getrunken wurde, gibt es darum oft spezielle Teerituale. Über Generationen hinweg wurde die Art der Zubereitung immer weiter perfektioniert. In China, Tibet, Marokko oder Ostfriesland ist die Teezubereitung eine genau festgelegte Zeremonie. Sie gilt als Inbegriff der Gastfreundschaft und wird dementsprechend gewissenhaft angegangen. In Marokko ist Kochen traditionell Frauensache. Außer beim Tee. Zwischen Marrakesch und Mauretanien lässt es sich der Hausherr nämlich nicht nehmen, den Tee für seine Gäste selbst aufzugießen. Auch bei den Beduinen der Sahara ist die Zubereitung von Tee eine Männerdomäne. In China wird Tee von Frauen und Männer gleichermaßen aufgesetzt. Ob einfacher Grüntee, raffinierter Oolong oder aromatisierter Jasmintee; auf dem Weg zur perfekten Tasse erfordert jeder Schritt die volle Konzentration. Nirgendwo wurde die Teezubereitung jedoch so umfassend ritualisiert wie in Japan. Als praktische Ausprägung des Zen-Buddhismus entstand dort vor einem halben Jahrtausend der Teeweg (chadō oder sadō). In der japanischen Teezeremonie geht es dabei um weit mehr als exquisiten Tee zu servieren. Der Teeweg folgt vier Grundprinzipien: Jaku (Stille), Wa (Harmonie), Kei (Respekt) und Sei (Reinheit). Das gemeinsame Teetrinken geschieht in andächtiger Stille. In dieser Zeit lässt man die Hektik des Alltags ganz hinter sich. Die Teezubereitung wird dabei in einer Atmosphäre von Respekt und Achtsamkeit zelebriert. Ihre korrekte Durchführung verlangt das genaue Befolgen eines umfangreichen Reglements. Durch regelmäßige Praxis soll es irgendwann ganz verinnerlicht werden. Ein wahrer Teemeister muss nicht mehr nachdenken wenn er zur Teeschale greift. Über die Jahre ist es ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Eine Sache – z.B. Tee servieren – gewissenhaft auszuführen und dabei innerlich gelassen zu bleiben kann als „das Ziel“ des Teewegs bezeichnet werden. Wer sich aufmacht, die Prinzipien des Teewegs im Alltag umzusetzen wird zum „Chajin“ (Teemensch).

Im Gegensatz zu Japan wird der spirituelle Aspekt des Tees ins Europa eher vernachlässigt. Vielleicht wird Tee hierzulande auch einfach noch nicht lange genug getrunken. In China ist er immerhin seit 5.000 Jahren bekannt. Die Europäer kamen dagegen erst im 17. Jahrhundert in den Genuss des begehrten Heißgetränks. Und auch nur dann wenn sie an den Fürstenhöfen verkehrten. Die Engländer hatten es ein wenig besser, sie konnten in einem der knapp 500 „Coffeeshops“ Tee trinken. Frauen war der Zutritt jedoch verwehrt. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durften sich in „tea gardens“ endlich auch die Damen ein Tässchen Tee genehmigen. Seit 1717 das erste Teegeschäft in London öffnete, ist Tee aus dem Alltag der Briten nicht mehr wegzudenken. Damals wie heute wird auf der Insel am liebsten kräftiger Schwarztee getrunken. In der Regel mit Milch und Zucker. Diese Tradition geht auf die frühen Tage des Teeimports zurück. Um die begehrte Ware von China oder Indien nach England zu bringen waren die Segelschiffe der Britischen Ostindien-Kompanie oft monatelang unterwegs. Währenddessen verlor der Tee jedoch viel von seinem Aroma. Im viktorianischen England versuchte man das mit viel Milch und noch mehr Zucker auszugleichen.

Obwohl sich durch die Eröffnung des Suezkanals im Jahr 1869 die Lieferzeiten deutlich verkürzten, kam es in Europa immer wieder zu Engpässen beim Tee. Vor allem in den Ländern ohne eigene Seehäfen suchten die Menschen darum nach Alternativen. Neben den altbewährten Kräuteraufgüssen begann man darum auch mit Früchten zu experimentieren. Und schnell war klar: Auch mit Sanddorn, Melisse oder Hagebutte ließen sich köstliche Getränke herstellen. Per Definition ist Früchtetee kein Tee, da er nicht aus den Blättern der Teepflanze gewonnen wird. Dafür enthält er aber auch kein Koffein. Und durch die Kombination verschiedener Früchte sind die Geschmacksrichtungen nahezu unbegrenzt. Salus hat besonders schmackhafte Teemischungen in der Linie „Lieblingstee“ zusammengefasst.

Salus Mein Lieblings Kräutertee ist ein köstlich erfrischender Bio-Kräutertee mit 18 ausgesuchten aromatischen Kräutern, Gewürzen und Früchten. Unter anderem sorgen hier Lemongraskraut, Hagebuttenschalen, Eukalyptusblätter, Apfelfstückchen und Süßholzwurzel für ein herrlich vollmundiges Aroma. Ein wunderbarer Tee für den späten Abend. Besonders wohltuend wenn das Wetter draußen einmal ungemütlich sein sollte.

Salus Mein Lieblings Früchtetee ist ein harmonischer Bio-Früchtetee mit Sanddorn und zartem Waldbeerengeschmack. Das extra milde Aroma wird abgerundet von Hibiskusblüten, Weißdornfrüchten und Nanaminzblättern. Ein wunderbarer Alltagstee für die ganze Familie. Im Sommer ist er auch kalt ein prima Durstlöscher – ideal für eine fruchtige Erfrischung zwischendurch. Jeden der drei Lieblingstees erhalten Sie in der familienfreundlichen Großpackung mit 40 Teebeuteln.

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