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Salus Klosterkräuter Tee

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Das Zeitalter zwischen Antike und Renaissance wird oft als „Finsteres Mittelalter“ bezeichnet. Das liegt nicht daran, dass so wenig Sonne schien, sondern weil es den Menschen so sehr an Bildung mangelte. Noch wenige Jahrhunderte zuvor konnte in der römischen Mittelschicht beinahe jedes Kind lesen und schreiben. Die Römer schrieben ihre Erkenntnisse in Wissenschaft, Medizin oder Architektur nieder, um sie auch für kommende Generationen zu bewahren. In zahlreichen Bibliotheken sammelten und kopierten sie die klassischen Werke römischer und griechischer Philosophen. Wegen der hohen Alphabetisierung existierte zudem eine rege Kultur des Briefeschreibens. Parallel zum Zerfall des römischen Reiches ging es auch mit der Schreib- und Lesefähigkeit der Menschen steil bergab. Besonders nördlich der Alpen wurden Bücher schnell Mangelware. Dadurch geriet wertvolles Wissen in Vergessenheit. Noch heute staunen Ingenieure über die Fähigkeiten der Baumeister und Mediziner über die Pflanzenkenntnisse der Heilkundigen vor 2.000 Jahren.

Wären die Klöster nicht gewesen, hätten die Fragmente des geistigen Erbes der Antike das Mittelalter wohl nicht überlebt. Es war eine Zeit, in der das geschriebene Wort den allermeisten Menschen völlig unzugänglich war. Selbst die meisten Fürsten konnten nicht lesen und – wenn überhaupt – nur ihren eigenen Namen schreiben. Dass die klügsten Köpfe des Mittelalters fast alle unter einer Kutte steckten, ist Benedikt von Nursia zu verdanken. Der Vater des abendländischen Mönchtums schrieb im 5. Jahrhundert ein Regelwerk für das Leben im Kloster. An dessen Motto „Ora et labora (et lege)“, also „bete und arbeite (und lies)“ orientieren sich Mönche und Nonnen bis heute. Aufgrund dieser Regel waren Klöster weit mehr als nur Orte spiritueller Einkehr. Es waren auch sich selbst versorgende Wirtschaftsgemeinschaften und – zu einer Zeit des Analphabetismus – Oasen des Wissens. Im Skriptorium wurden sakrale Texte, aber auch antike Manuskripte abgeschrieben und gebunden. Jedes der kunstvoll illustrierten Bücher aus den Kloster-Schreibstuben war ein Vermögen wert. Da die Mönche auch die antiken und arabischen Medizinbücher kopierten und übersetzten, entwickelten sich die Klöster immer mehr zu Zentren der Heilkunst. Für die Herstellung von Arzneimitteln wurden hinter den Klostermauern umfangreiche Kräutergärten angelegt. Vor allem in Orden, die sich der Heilung von Kranken verschrieben hatten und oft sogar eigene Spitäler betrieben, wurde die Heilwirkung von Pflanzen intensiv studiert.

Besondere Berühmtheit erlangten die heilkundigen Schriften der Benediktinerin Hildegard von Bingen. Das Wissen dieser Universalgelehrten und Mystikerin zählt seit Jahrhunderten zu den Grundlagen in der Pflanzenheilkunde. Obwohl im Frühmittelalter Frauen der Zugang zu Bildung fast vollständig versperrt war, konnten sich die Schwestern im Schutz der Klostermauern in aller Ruhe ihren Studien widmen. Hildegards Werke zeugen von einem Intellekt, der die meisten ihrer (männlichen) Zeitgenossen in den Schatten stellte. Wegen ihres ganzheitlichen Blickes auf die Welt, war sie eine gefragte Ratgeberin für Mediziner und heilkundige Mönche. Ihr Spezialgebiet war die Kräuter-Heilkunst. Mit den Kräutern aus der traditionellen Klosterheilkunde hat Salus die Tee-Serie „Klosterkräuter Tee“ kreiert. Drei erlesene Mischungen verbinden den Reichtum der Klostergärten mit geschmackvollen Tees.

„Klosterkräuter Tee Ruhige Stunde“ hilft Ihnen, Abstand von der Hektik des Alltags zu nehmen. Melissenblätter, Lindenblüten, Brombeerblätter und Hopfenzapfen schmecken zart fruchtig und wirken entspannend und ausgleichend. Der aromatisch würzige „Klosterkräuter Energie Tee“ weckt die Lebensgeister mit einer Mischung aus Sanddorn, Hagebutten, Holunderblüten und Galgantwurzel, während der basenreiche „Klosterkräuter Tee Kur Tee“ den Körper mit bewährten Kräutern aus der traditionellen Klosterheilkunde wie Holunderblüten, Brennnesselblättern, Anis, Minze und Heidekraut unterstützt. Genießen Sie außergewöhnliche Rezepturen, die aus bewährten Klosterkräutern köstliche Salus Tee-Spezialitäten zaubern.

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