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Salus Bauerngarten Tee

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Die meisten Menschen denken bei Kräutertee zuerst an Kamille oder Pfefferminz. Auch Brennnessel, Fenchel, Lindenblüten oder Holunderblüten werden gern aufgebrüht. Nur wenige Städter können ohne nachzudenken weitere Pflanzen aufzählen. Heilkräuter dagegen gehören heute garnicht mehr zum Allgemeinwissen. Zu Urgroßmutters Zeiten hielt man sich noch an Hildegard von Bingens Motto, dass gegen jede Krankheit auch ein Kraut gewachsen wäre. Im 20. Jahrhundert wurde Pflanzenheilkunde jedoch vielerorts als altmodisch abgetan. Bei Beschwerden ging man nicht mehr Kräuter sammeln, sondern in die Apotheke.

Als vor 1.500 Jahren das römische Reich zusammenbrach, verschwand auch die ärztliche Betreuung. Durch die Ausbreitung des Christentums übernahmen Nonnen und Mönche dann vom 8. bis zum 12. Jahrhundert die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Ausschlaggebend dafür war wohl Benedikt von Nursias Klosterregel aus dem Jahr 529. Seiner Ansicht nach zählte die Pflege der Kranken zu den wichtigsten Aufgaben der Mönche. Viele Mönchsorden unterhielten Klosterhospitäler, in denen die Kranken gepflegt werden konnten und in deren Klostergärten gezielt Heilkräuter angepflanzt wurden. In mittelalterlichen Klöstern hatten auch Frauen die Möglichkeit zum Studieren und Forschen. Bis zur Erfindung des Buchdrucks gehörten Mönche und Nonnen zu einer kleinen Minderheit, die lesen und schreiben konnte. Dadurch waren sie in der Lage, ihre Erkenntnisse über die angebauten Kräuter und deren Wirkung aufzuschreiben. Dank der Schriften von Hildegard von Bingen oder Odo Magdunensis blieb auf diese Weise viel Wissen für die Nachwelt erhalten.

Schon bei den alten Kelten und Germanen gab es berühmte Heilerinnen mit umfangreichem Kräuterwissen. Von der Bevölkerung wurden sie als „Weise Frauen“ verehrt. Im Mittelalter waren sie als Kräuterfrauen bekannt. Sie stellten nicht nur pflanzliche Arzneien her, sondern arbeiteten auch als Hebammen. Da im abergläubischen Mittelalter Frauenleiden Tabu waren, wurden die Kräuterfrauen bei Menstruationsbeschwerden oft heimlich aufgesucht. Durch ihr enormes Wissen und die jahrelange praktische Erfahrung konnten sie viele Menschen erfolgreich behandeln. Das weckte den Neid der studierten Doktoren und Apotheker, die sich von den kompetenten Frauen bedroht fühlten. Eigenständige, gebildete Frauen waren im Mittelalter eher die Ausnahme und wurden von der Bevölkerung überaus kritisch beäugt. Um die unerwünschte Konkurrenz loszuwerden, wurden Kräuterfrauen darum oft in Verbindung mit dem Teufel gebracht und als Hexen denunziert.

Aber nicht nur Mönche, Nonnen, Apotheker oder Heilerinnen nutzten die Kraft der Kräuter. Auch die meisten Bauern kannten das Aussehen, den Geschmack und die Wirkung vieler Pflanzen. Da die einfache Landbevölkerung kein Geld für teure Arzneien hatte, wurde die Hausapotheke in der Regel einfach selbst angebaut. Über die Jahrhunderte entwickelte sich so in der Landbevölkerung ein umfangreiches Grundwissen über Kräuter und Volksmedizin. Und auch beim Würzen spielten Kräuter eine große Rolle. Weil Gewürze aus dem Orient noch unbezahlbar waren, wurden die Speisen hauptsächlich mit einheimischen Pflanzen verfeinert. In den Bauerngärten vergangener Jahrhunderte fand man Obstbäume, Gemüse- und natürlich Kräuterbeete. Darin wuchsen auch viele Sorten, die heute fast unbekannt geworden sind, wie z.B. das Benediktenkraut oder die Gundelrebe. In den Bauerngarten-Tees von Salus können Sie diese alten Kräuter wieder kennenlernen.

Die Salus Bauerngarten Tees zaubern die idyllische Vielfalt eines duftenden Bauerngartens in die Tasse. Die ausgewogenen Kompositionen verbinden klassische Kräutersorten mit heimischen Gewürzen und köstlichen Früchten. Der Salus Bauerngarten Haustee mit Lindenblättern, Quendelkraut und Quittenfrüchten ist herrlich aromatisch. Feine Holunder- und Sonnenblumenblüten runden den Geschmack gekonnt ab und machen den Tee zu einer Köstlichkeit, die zu jeder Tageszeit genossen werden kann. Der Bauerngarten Brotzeittee verwöhnt Sie mit einer Kombination aus süßen Brombeerblättern, Korianderfrüchten, Schafgarben- und Benediktenkraut. Mit seiner fein-würzigen Note passt er ideal zu herzhaftem oder deftigem Essen. Die Teemischung Glückseligkeit ist ein milder Früchtetee mit köstlichem Beerenaroma: Hagebuttenschalen, schwarze Johannisbeeren und Hibiskusblüten machen den Tee zu etwas ganz Besonderem. Der Bauerngarten Abendtee enthält eine ausgewogene Mischung aus entspannenden Melissenblättern, fruchtigen Äpfeln und ausgleichenden Lavendelblüten. So schenkt er besonders am Abend Momente der Ruhe. Genießen Sie mit den Salus Bauerngarten Tees Tasse für Tasse eine leckere Auszeit.

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