Salus Aperino
Wieso heißen die Speisen innerhalb eines Menüs eigentlich Gänge? Der Grund dafür ist in der Architektur vergangener Jahrhunderte zu finden. In vielen Schlössern und Palästen war die Küche sehr weit von den Wohnräumen entfernt. Könige und Fürsten gingen zum Essen natürlich nicht in die Küche. Stattdessen wurden ihnen die Mahlzeiten von Bediensteten ins Speisezimmer gebracht. Für jedes Gericht, das auf den Tisch kam, mussten die Diener erneut in die Küche gehen. Gab es ein umfangreiches Bankett, bedeutete das viele Gänge für die Dienerschaft. Denn damals wie heute kamen nicht alle Speisen gleichzeitig auf den Tisch.
Eine aus mehreren Gängen bestehende Mahlzeit ist ein Menü. Für dessen Zusammenstellung gibt es wichtige Regeln, die jeder professionelle Koch lernen muss. In der Spitzengastronomie werden die Menüs akribisch ausgearbeitet. Ein guter Küchenchef überlässt nichts dem Zufall. So wird in der Regel darauf geachtet, dass sich die Hauptzutaten und die Zubereitungsarten nicht wiederholen. Obwohl helle und dunkle Speisen, aber auch die Soßen abwechslungsreich zubereitet werden, harmonieren die einzelnen Gänge geschmacklich und optisch miteinander.
Ein Aperitif stimmt den Gaumen auf die Freuden des Abends ein. Dabei handelt es sich in der Regel um alkoholische Getränke wie Sekt und Champagner. Inzwischen sind aber auch Cocktails, Longdrinks oder Bier üblich. Die Geschichte des Aperitifs begann Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Im Zuge der französischen Revolution war eine neue Nationalversammlung entstanden, die um 13 Uhr tagte. Im Frankreich des 18. Jahrhunderts war es jedoch üblich die Hauptmahlzeit zwischen 14 und 16 Uhr einzunehmen. Die Abgeordneten mussten sich also an neue Essenszeiten gewöhnen. So wurde die Hauptmahlzeit auf 19 Uhr verlegt. Weil die Nationalversammlung jedoch nur bis 18 Uhr tagte, überbrückte man die freie Zeit gern mit einem Glas Wein. Allerdings fand man schon bald spannendere Alternativen zum normalen Tafelwein.
Der Aperitif ist bis heute fester Bestandteil der italienischen und französischen Küche. Im 19. Jahrhundert waren seine bekanntesten Vertreter: Vermouth, Pastis und Absinth. Bei Vermouth (Wermut) handelt es sich um einen Wein, der mit Kräutern und Gewürzen aromatisiert wurde. Seinen Namen und das typische Aroma verdankt er dem Wermutkraut (Artemisia absinthium). Während Wermut ursprünglich aus Italien stammt, gehören Pastis und Absinth zu den für Südfrankreich typischen Anis-Spirituosen. Seine enorme Popularität verdankte der Absinth natürlich vor allem dem Wermutkraut. Die Aperitif-Getränke galten nicht nur als belebend und appetitanregend, sie sollten auch vor Krankheiten schützen. Anis und anderen Kräutern wurde nämlich nachgesagt, sie würden gegen verkeimtes Trinkwasser helfen. Selbst die Soldaten in den Kolonien tranken große Mengen an Absinth oder Wermut, um sich vor Tropenkrankheiten zu schützen.
Ab der Jahrhundertwende war der Aperitif aus dem französischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Viele Erzählungen dieser Zeit berichten davon wie sich jeden Abend der Duft von Absinth in den Straßen ausbreitete. Vor allem Künstler, Intellektuelle und Studenten ließen sich davon in die Cafés locken. Absinth war nicht nur relativ günstig zu haben, sondern auch sehr hochprozentig. Diese Kombination wirkte sich immer negativer auf die Bevölkerung aus. Darum wurde Absinth in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in vielen Ländern verboten. Erst 1998 wurde sein Verkauf und Konsum in der EU wieder legalisiert.
Nachdem Absinth verboten wurde, etablierten sich neben Wermut und Pastis auch Bitterliköre als Aperitif. Dabei muss dem Aperitif nicht zwangsweise gleich das Essen folgen. Ein Aperitif kann auch einfach nur den Feierabend einläuten. In Südeuropa trifft man sich nämlich häufig erst einmal auf einen Drink, um dann zu entscheiden, wo gegessen wird. Wer noch fahren muss oder keinen Alkohol möchte, braucht deswegen aber nicht auf den Aperitif zu verzichten. Denn mit Aperino hat Salus köstliche alkoholfreie Bio-Aperitifs kreiert.
Der Salus Aperino Johannisbeere-Acerola ist eine einzigartige Komposition aus schwarzen Johannisbeeren, Acerola-Kirschen und erlesenen Kräutern. Der fruchtig-herbe Geschmack mit einer feinen Bitternote macht ihn zu einem kulinarischen Erlebnis. Im Aperino Curcuma-Ingwer vereinen sich Kurkuma, Ingwer und Orange zu einem harmonischen Dreiklang. Der durch einen fein-herben Geschmack und eine leichte Schärfe überzeugende Aperitif ist besonders für Liebhaber von leicht bitteren Noten ein Genuss. Den leicht süßlichen Touch erhalten die Salus Aperino ausschließlich durch natürliche Zutaten wie Kräuter, Gewürze und Früchte. Aperino schmeckt nicht nur pur hervorragend, er veredelt auch Cocktails mit einer wunderbar fruchtigen Bitternote.