Ravellis Kürbiskerle
Seit einigen Jahren erlebt der Kürbis in Europa eine Renaissance. Der anhaltende Trend hat vor allem zwei Gründe. Zum einen bevorzugen immer mehr Menschen beim Einkaufen saisonales Gemüse. Wenn es draußen kälter wird, sorgt der Kürbis als typische Herbstfrucht in frisch pürierter Suppe, Eintopf oder Auflauf für ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch. Wer es deftig mag, würzt Kürbisgerichte mit Knoblauch und Zwiebel. Exotischer wird es mit Chili, Curry oder Ingwer und bei süßen Kürbisgerichten sind Zimt, Ananas, Äpfel oder Orangen eine gute Wahl.
Der zweite Grund für die wachsende Popularität von Kürbissen ist ihr dekoratives Äußeres. Im Gegensatz zu Gurken oder Karotten schmücken viele Menschen ihre Wohnung gerne mit farbenfrohen Zierkürbissen. Und seit Halloween auch in Europa gefeiert wird, hat er eine weitere Aufgabe. Als Kürbislaterne „Jack O’Lantern“ ist er das Symbol der Grusel-Feierlichkeiten am 31. Oktober. In den USA hat das Aushöhlen von Kürbissen eine lange Tradition. Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts schnitzten sich irische Einwanderer Kürbislaternen für Halloween. Der Brauch hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Im Gegenteil. Ein großer Teil der nordamerikanischen Kürbisse wird sogar nur für diesen Zweck angebaut.
Der Kürbis ist die größte Feldfrucht. Das Ziel vieler Züchter und Hobbygärtner ist ein möglichst großes und schweres Exemplar. Beim Anbauen von Riesenkürbissen gibt es regelrechte Wettkämpfe. Beim Rennen um den größten Kürbis kann man natürlich nicht mit jeder Sorte antreten. Für den Kampf um die Krone setzen die meisten Züchter auf die Sorte „American Giant“. Ein solcher Kürbis wird auch ohne großes Zutun über 100 Kilo schwer. Mit der richtigen Pflege und Düngung können Kürbisse heranwachsen, die mit dem Kran aus dem Beet gehoben werden müssen. Beim Wettwiegen in Ludwigsburg 2016 brachte es der Kürbis eines belgischen Züchters auf unglaubliche 1.190,5 kg. Das ist mehr als ein Kleinwagen und offizieller Weltrekord.
Zur Familie der Kürbisgewächse gehören ca. 800 Arten in rund 130 Gattungen. Neben dem einfachen Gartenkürbis zählen auch Gurken und Wassermelonen dazu. Ausgrabungen in Peru und Mexiko belegen, dass der Kürbis zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit gehört. Archäologen gehen davon aus, dass die Ureinwohner dieser Länder schon vor über 9.000 Jahren Kürbisse anbauten. Allerdings werden nicht alle Kürbisse zum Verzehr gezüchtet. Die sogenannten Zierkürbisse sind in der Regel kleiner als ihre Cousins, haben dafür aber interessantere Formen und oft schöne kräftige Farben. Essen sollte man sie besser nicht, denn sie enthalten in der Regel den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin. Neben Speise- und Zierkürbissen gibt es noch die Öl-Kürbisse. Sie enthalten besonders viele Kerne, aus denen Kürbiskernöl gepresst wird. Wegen des hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren ist es ein besonders wertvolles Pflanzenöl. Kürbiskerne sind jedoch auch schmackhafte Snacks. Die knackigen Kerne schmecken sowohl pur als auch geröstet. Sie lassen sich sogar mit Schokolade oder Joghurt verfeinern.
Die lustig-bunten Kürbiskerle von Ravellis sind einfach lecker. Durch die Veredelung gerösteter Bio-Kürbiskerne wird der nussige Eigengeschmack der Kürbiskerne gekonnt hervorgehoben. Die Kürbiskerle „Joghurt-Schokolade & Zitrone“ verbreiten den Spirit von kalifornischem Sommer: Weiße Schokolade, Joghurt und Zitronenöl umhüllen geröstete Kürbiskerne auf elegante Weise. Bevorzugen Sie dunkle Schokolade? Dann sollten Sie die Kürbiskerle in den Sorten „Dunkle Schokolade & Fleur de Sel“ oder „Dunkle Schokolade & Kokos“ probieren. Ganz ohne Schokolade kommen dagegen die Varianten „Vanille & Zimt“ und „Ingwer-Karamell“ aus. Feinster Rohrohrzucker wird mit lieblicher Vanille und Zimt vermengt oder als knackiges Karamell durch eine belebende Ingwer-Note abgerundet. Mit den einfallsreichen Kombinationen der Kürbiskerle von Ravellis erleben Sie feine Röstaromen, nussigen Eigengeschmack und wundervolle Veredelungen. Für kürbisstarken Genuss!