Rapunzel Nuss-Snacks
Wie oft denken Sie an Erdnüsse? Wahrscheinlich nie. Die Erdnuss begegnet uns am häufigsten auf dem Couchtisch oder in englischen Pubs. Also vor allem dort wo auch ein kühles Bier in Reichweite ist. Weil die Erdnuss nicht nur lecker schmeckt, sondern auch den Durst anregt, ist sie der ideale Partysnack. Abgesehen davon, wissen die meisten relativ wenig über sie. Zum Beispiel, dass die Erdnuss keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht ist. Oder, dass sie ursprünglich aus den Anden kommt und dort seit Jahrtausenden angebaut wird. Oder das in den USA der 13. September National Peanut Day ist. Den amerikanischen Erdnuss-Enthusiasmus kann man zum Teil mit der Vorliebe für Erdnussbutter erklären. Allerdings spielt die Erdnuss auch in der amerikanischen Geschichte eine durchaus bedeutende Rolle. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein Mann namens George Washington Carver.
Carver wurde im 19. Jahrhundert als Sklave in Missouri geboren. Weil er aufgrund seiner Bronchitis zu schwach für die Feldarbeit war, verbrachte der Jugendliche seine Tage damit wilde Pflanzen zu studieren. Seine Nachbarn erkannten schon früh seinen grünen Daumen und ließen ihn ihre Topfpflanzen verarzten, was ihm den Spitznamen „Pflanzendoktor“ einbrachte. Als die Sklaverei abgeschafft wurde konnte Carver seiner Leidenschaft nachgehen und Botanik studieren. Seine Artikel über die Erforschung von Pflanzenkrankheiten machten ihn schnell im ganzen Land berühmt. Am Iowa State College of Agriculture trat er eine Professorenstelle an und wurde als erster Farbiger Mitglied der Fakultät. In dieser Position erreichte ihn eine Anfrage aus Tuskegee in Alabama. Der Präsident des dortigen Agrar Instituts bat Carver um Hilfe. Der Boden in Tuskegee wurde immer unfruchtbarer und Menschen verarmten deswegen. Carver, der selbst in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen war, beschloss den Menschen helfen und zog nach Tuskegee. Er richtete zusammen mit Studenten ein provisorisches Laboratorium ein und ging an die Arbeit.
Weil der Boden durch den Baumwollanbau ausgelaugt war, säte Carver Erdnüsse. Die Einheimischen erklärten ihn daraufhin für verrückt, denn Erdnüsse waren nur als Tierfutter bekannt. Hülsenfrüchte wie die Erdnuss geben dem Boden jedoch Nährstoffe zurück. Nach der ersten Ernte lud Carver die Farmer zu einem Dinner ein, bei dem es zahlreiche Erdnussgerichte gab. Besonders großen Anklang fand die Erdnussbutter, die entweder pur oder mit Marmelade aufs Brot gestrichen wurde. So wurden die Farmer überzeugt nun selbst Erdnüsse auszusäen. Einige Jahre später wurden jedoch bereits so viele Erdnüsse geerntet, dass ihr Preis ins Bodenlose fiel und sich die Lebenssituation der Landwirten erneut enorm verschlechterte. Carver zog sich daraufhin in sein Labor zurück. Als er wieder herauskam hatte er aus Erdnüssen u.a. Tinte, Rasiercreme, Farbe, synthetischen Marmor, Schuhcreme und Imprägniermittel gemacht. Insgesamt fand Carver über 300 Anwendungsmöglichkeiten für die Erdnuss, was ihm den Ruf eines amerikanischen Leonardo da Vinci einbrachte. Durch die neuen Absatzmöglichkeiten zog die Nachfrage massiv an und die Landwirtschaft im Süden erlebte einen erneuten Aufschwung.
Wenn Sie nun Appetit auf klassische Erdnüsse bekommen haben, sind die Erdnüsse von Rapunzel genau das Richtige. Schonend mit Heißluft geröstet und mit Augenmaß gesalzen sind sie die perfekte Knabberei für den Fernsehabend, ein gemütliches Beisammensein oder einfach so zwischendurch. Im Rapunzel Nuss-Mix bekommt die Erdnuss Gesellschaft von Mandeln und Cashews. Zu gleichen Teilen gemischt ist dieser Mix eine wunderbare Alternative zum Studentenfutter – besonders wenn man keine Rosinen mag. Rapunzel Mandeln schmecken aber auch pur fantastisch. Angeblich sollen sie einen interessanten Nebeneffekt haben. Viele Menschen, die tagsüber eine Hand voll Mandeln essen, berichten, dass sie zwischen den Mahlzeiten weniger Hunger verspüren. Sind Sie zwischen den Mahlzeiten immer versucht in die Schublade mir den Süßigkeiten zu greifen? Mir den leckeren Mandeln von Rapunzel können Sie vielleicht ein wenig länger widerstehen. Ebenfalls empfehlenswert sind die Rapunzel Cashews, deren süß-nussiger Charakter durch Meersalz ergänzt wird.
Ob Erdnuss, Mandel oder Cashew - bei Rapunzel werden sie alle schonend mit Heißluft geröstet. Dadurch entfaltet sich das volle Aroma und die Snacks werden besonders knackig. Anschließend werden die Nüsse zusammen mit fair gehandeltem Palmöl und Meersalz vermengt und röstfrisch verpackt.