Pural Flûtes
Seit über 100 Jahren ist Paris in den Top-5 der weltweit am meisten besuchten Städte. Sie war auch eine der ersten Städte mit einer U-Bahn. Die Pariser Métro ist zwar nicht die älteste U-Bahn der Welt aber dafür die Schönste. Das finden zumindest die Franzosen. Über 11 Millionen Menschen sind täglich mit der Métro unter Frankreichs Hauptstadt unterwegs. In ihrer über 100-jährigen Geschichte ist sie auf 303 Bahnhöfe mit insgesamt 385 Haltestellen angewachsen. Jede davon ist ein kleines architektonisches Zeugnis ihrer Epoche. Weltberühmt ist die Métro Paris aber für ihre Stationseingänge im „Jugendstil“. 1899 wurde ein Wettbewerb zur Gestaltung der Eingangsbereiche ausgeschrieben. Diese sollten ein auffälliges und beleuchtbares Schild mit der Aufschrift: „Chemin de fer métropolitain“ enthalten. Allerdings konnte keiner der eingereichten Vorschläge die Betreibergesellschaft überzeugen. So wurde schließlich der berühmte Jugendstilarchitekt Hector Guimard um Hilfe gebeten. Nach seinen Plänen wurden von 1900 bis 1912 insgesamt 141 Metrozugänge gestaltet. Die Eingänge zu den Stationen „Abbesses“ und „Étienne Marcel“ sind wahrscheinlich die bekanntesten. Die Verspieltheit von Guimards Entwürfen lässt viele jüngere Bahnhöfe noch heute bieder und langweilig aussehen.
Die Linie 1 der Pariser Métro wurde am 14. Juli 1900 im Rahmen der Weltausstellung eröffnet. Die Besucher waren von der Geschwindigkeit der neuen Untergrundbahn begeistert. Damals wie heute können sich jedoch nur wenige Menschen vorstellen, wie schwierig die unterirdischen Tunnel zu bauen waren. Fulgence Marie Auguste Bienvenüe, der Ingenieur und Planer der Métro, hatte zahllose Herausforderungen zu meistern. Er sollte zum Beispiel so nahe an der Oberfläche graben wie möglich. Das wurde jedoch dadurch erschwert, dass die Kernstadt von Paris unter der Erde genauso dicht bebaut ist wie darüber. Unter der französischen Hauptstadt liegt ein gigantisches Labyrinth aus Kellergewölben und Tunneln, Katakomben, Beinhäusern und alten Steinbrüchen. Bei der Planung seiner Tunnel musste Fulgence Bienvenüe darum genau darauf achten, keinem dieser Gewölbe zu nahe zu kommen. Neben der Gefahr in unbekannte Hohlräume einzubrechen musste er sich aber auch mit dem ruppigen Umgang seiner Bauleute herumschlagen. Vor allem in den Pausen brach unter ihnen immer wieder Streit aus. Nicht selten gingen die streitlustigen Arbeiter mit Fäusten oder Werkzeugen aufeinander los. Um Schlimmeres zu vermeiden, beauftragte Bienvenüe die Bäcker ein neuartiges Brot zu backen. Es sollte länger und dünner werden, so dass es einfach mit den Händen gebrochen und gegessen werden konnte. Dadurch wurde keine Besteck benötigt und der der Bauleiter konnte seinen Tunnelarbeitern verbieten, Messer mit zur Arbeit zu bringen. So beliebt diese Geschichte unter Franzosen auch ist, die Entstehung des Baguettes war wohl doch etwas unspektakulärer.
Auch wenn es die Franzosen nicht gerne hören: Das Baguette wurde höchstwahrscheinlich von einem österreichischen Bäcker erfunden, der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Paris gezogen war. Trotzdem ist es heute ein Symbol für die französische Küche und Lebensart. Sein Preis war bis 1986 sogar gesetzlich geregelt. In Frankreich ist es heute immer noch allgegenwärtig. Ein normales Baguette ist 240 g bis 310 g schwer und ca. 55-70 cm lang. Es gibt jedoch mehrere Varianten. Eine der auffälligsten ist Flûte (Flöte), bei gleichem Gewicht hat es die doppelte Länge aber nur die halbe Dicke eines normalen Baguettes. Baguette wird zwischen Calaise und Marseille in jedem Restaurant als Vorspeise oder Beilage gereicht. Nur als Knabberei für die Couch war es immer etwas unhandlich.
Flûtes von Pural bringt Bio-Knabberspaß im Mini-Baguette-Format. „Flûte“ bedeutet im Französischen so viel wie „Flöte“. Durch ihre besonders dünne, geflochtene Stangenform haben die Flûtes von Pural tatsächlich optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit Flöten, sind jedoch deutlich leckerer. Die gebackenen Bio-Knusperstangen auf Basis von Weizenmehl, reiner Butter und Hefe sind in drei raffinierten Sorten erhältlich. Klassisch-elegant kommen die Flûtes Salz daher: Die Gebäckstangen sind mit einer Prise Salz bestreut und somit ideal zum herzhaften Knabbern beim Fernsehabend. Wer Käse mag, wird die Flûtes Käse lieben. Sie machen sich besonders gut als Aperitif zu elegantem Wein und Antipasti. Einen mediterranen Touch besitzen die Flûtes Olive Rosmarin: Durch die Zugabe von schwarzen Oliven und aromatischem Rosmarin sind die Knusperstangen auch gedippt in Quark oder Aioli ein echter Genuss. Erleben Sie mit den Flûtes von Pural herzhaften Knabberspaß in besonders filigraner Form.