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Pichler Fonds

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Die französische Kochkunst ist für allem wegen der „haute cuisine“ weltberühmt. Innovative Kreationen, erlesene Zutaten, meisterhafte Zubereitung und perfekte Arrangements machen Restaurantbesuche zu einem Fest für die Sinne. Das Ganze hat natürlich seinen Preis und wirklich hungrig sollte man auch nicht sein. Haute cuisine verspricht zwar ein unvergessliches Geschmackserlebnis, besonders groß sind die Portionen allerdings nicht. Genießer mit großem Appetit werden in Frankreich aber auch außerhalb der „haut cuisine“ fündig. Diese ist nämlich nur einer von vier Bereichen der typisch französischen Küche. Daneben gibt es noch die „cuisine impromptue“. Hier geht es darum mit einfachen Mitteln und frischen Zutaten, aber ohne Rezept leckere Essen zu kreieren. „La cuisine bourgeoise“ hat nichts mit gutbürgerlicher Küche zu tun, sondern bezeichnet das ambitionierte Kochen daheim für Gäste. Und dann gibt es noch die „cuisine régionale“, die in die dreiunddreißig alten Provinzen Frankreichs aufgeilt wird. Ihr verdanken wir Köstlichkeiten wie Cassoulet, Flammkuchen, Crêpe, zahllose Pasteten, fast 400 Sorten Käse oder Pot-au-feu.

„Pot-au-feu“ (der Topf auf dem Feuer) ist eine ganz besondere Spezialität aus dem Norden Frankreichs. Es handelt es sich dabei um einen Eintopf aus Rindfleisch und Gemüse bei dessen Zubereitung auch eine Brühe entsteht. Diese wird nach dem Kochen abgeschöpft und als Vorspeise serviert, Fleisch und Gemüse werden anschließend aufgetischt. Sind die Franzosen also auch die Erfinder der Brühe? Wohl kaum, denn die Brühe – auch bekannt als Bouillon oder Fond – ist schon sehr alt. Es gibt sie seit der frühen Antike als die ersten Tontöpfe über das Feuer gestellt wurden. Die Bezeichnung Brühe kommt vom mittelhochdeutschen „brüeje“ (heiße Flüssigkeit). Darunter versteht man Wasser, das zumindest teilweise das Aroma der darin gegarten Lebensmittel annimmt. Ganz am Anfang war die Brühe ein Nebenprodukt. Über die Jahrhunderte entwickelte sie sich jedoch zu einer hochkomplexen Zutat. Heute ist sie Grundlage für Soßen, Suppen oder dient als Kochflüssigkeit für Fleisch, Fisch oder Gemüse. Weil Brühe bereits Fette und Geschmacksstoffe enthält, werden diese nicht aus dem Gargut gezogen. In Brühe gegarte Lebensmittel bleiben also aromatischer oder nehmen sogar noch zusätzliche Aromen auf.

In Frankreich nennt man die Brühe „Fond“. Der Name ist Programm, denn exquisite Soßen und Suppen sind ohne sie undenkbar. Fonds sind die Basis für das reiche Aroma, das die Soße später so deutlich von Fertigsaucen abhebt. Für eine hochwertige Brühe braucht man neben frischen Zutaten vor allem Zeit. Denn Fleisch und Gemüse müssen erst einmal kleingeschnitten werden, bevor sie langsam bei mittlerer Hitze gekocht werden. Die Zusammensetzung der Fonds hängt immer von den Soßen und Gerichten ab, für die sie geplant sind. Typische Zutaten sind neben Fleisch, Rinder- oder Wildknochen, Karkassen von Fisch und Geflügel, Krustentiere und natürlich Gemüse. Fonds werden aber nicht nur zum Kochen verwendet. Bis ins frühe 20. Jahrhundert galt Hühnerbrühe als Universal-Heilmittel schlechthin. Wer krank im Bett lag und zu schwach zum essen war, bekam sie löffelweise eingeflößt. Auch beim ersten Anzeichen einer Erkältung griffen die Menschen damals nicht zu Hustenbonbons, sondern nach einer Schüssel heißer Hühnerbrühe. Wegen ihrer wohltuenden Wirkung wurde Brühe bei so ziemlich allen Beschwerden getrunken.

Nach den 1960er Jahren geriet die Trinkbrühe langsam in Vergessenheit und überlebte nur als Hausmittel und Geheimtipp. Doch seit einigen Jahren feiert die Brühe zum Trinken ein fulminantes Comeback. In vielen amerikanischen Naturkostläden und Cafés ist „Brühe to go“ der große Renner. Dort werden sie nicht im Suppenteller, sondern im Kaffeebecher zum Mitnehmen angeboten. Brühe hat viele wertvolle Nährstoffe aber wesentlich weniger Kalorien als die meisten Zwischenmahlzeiten. Darüber hinaus sorgt Brühe für ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch. Auch die Fonds von Pichler lassen keine Wünsche offen. Sieben aromatische Varianten sorgen für Vielfalt beim Zubereiten von feinen Suppen und Saucen oder einfach dem Verfeinern von Speisen. Wer Geflügel mag, wird sich über Gänse-, Enten und Hühnerfond freuen. Rinder- und Wildfond wiederum sind die ideale Grundlage für perfekte Bratensoßen. Pichler Fischfond verleiht maritimen Rezepten das gewisse Etwas. Und Gemüsefond ist nicht nur für vegetarische Soßen eine ideale Grundlage. Jede Charge der Fonds wird vom Küchenleiter der Firma Pichler selbst abgeschmeckt. Fans von Trinkbrühe finden bei Pichler nicht nur reichlich Abwechslung, sondern auch ganz viel Aroma. Überzeugen Sie sich selbst.

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