Bio-Nudeln und Bio-Reis
Beliebte Beilage für viele Gerichte
Ein Teller Nudeln oder eine Schüssel Reis sind in vielen Ländern der Welt die Basis für die tägliche Mahlzeit. Bio-Nudeln reichen von heller Hartweizen-Pasta über kräftige Vollkornnudeln bis zu glutenfreien Alternativen aus Mais, Reis oder Hülsenfrüchten. Auch bei Bio-Reis gibt es eine große Auswahl von schnell garendem weißem Reis bis zu aromatischem Basmati- oder Jasminreis. So findet sich für jedes Rezept eine passende Grundlage, ob herzhaft, asiatisch inspiriert oder klassisch mediterran.
Was ist der Unterschied zwischen Hartweizen- und Vollkornnudeln?
Klassische Nudeln der mediterranen Küche werden aus gemahlenem Getreide hergestellt. Hartweizenpasta besteht aus dem inneren, stärkereichen Teil des Weizenkorns und zeichnet sich durch eine helle Farbe sowie einen milden Geschmack aus. Vollkornnudeln enthalten das ganze Korn inklusive der Schale, wodurch sie mehr Ballaststoffe liefern und kräftiger im Geschmack sind. Die Kochzeit von Vollkornnudeln ist oft etwas länger als bei hellen Hartweizennudeln.
Welcher Reis eignet sich für welches Gericht?
Basmatireis mit seinen langen, lockeren Körnern eignet sich gut für Currys und orientalische Gerichte. Rundkornreis wird wegen seiner Klebrigkeit dagegen traditionell für Milchreis oder Sushi-Reis verwendet. Ein Risottoreis wie Arborio sorgt durch seinen hohen Stärkegehalt für die cremige Konsistenz von Risotto. Vollkornreis benötigt in der Regel eine längere Garzeit als geschälter weißer Reis. Mit seinem nussigen Geschmack passt er gut zu kräftigen Gemüsegerichten, Bowls oder gebratenem Fisch.
Welche Nudeln und welcher Reis eignen sich bei Glutenunverträglichkeit?
Nudeln aus Mais, Reis, Buchweizen oder Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen sind von Natur aus glutenfrei, ebenso wie Reis selbst. Das DZG-Label der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft auf der Verpackung gibt zusätzliche Sicherheit. Die durchgestrichene Ähre zeigt an, dass das Produkt mit einem Grenzwert von maximal 20 mg/kg (20 ppm) lizenziert wurde. Nudeln aus Hülsenfrüchten haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie mehr Eiweiß liefern als klassische Getreidenudeln.
Warum quillt heller Reis beim Kochen stärker auf als Vollkornreis?
Ein ungekochtes Reiskorn auf dem Feld besteht im Wesentlichen aus einer äußeren Hülle und drei inneren Bestandteilen. Die harte, ungenießbare äußere Deckspelze fällt beim Dreschen ab. Am unteren Ende des Reiskorns befindet sich der Keimling. Der innere Kern, der Mehlkörper, ist der Hauptbestandteil des Reiskorns. Dieser wiederum ist von einer dünnen Haut aus Frucht- und Samenschale, der Silberhaut, umgeben.
Weißer Reis wurde von der Silberhaut und dem Keimling befreit. Dadurch kann er schneller Wasser aufnehmen und quillt stärker auf als Vollkornreis mit intakter äußerer Schicht. Diese Schicht wirkt wie eine Barriere, die das Eindringen von Wasser verlangsamt. Deshalb benötigt Vollkornreis in der Regel auch eine längere Kochzeit und etwas mehr Wasser als weißer Reis.
Tipp: Reis vor dem Kochen abspülen
Spülen Sie losen Reis vor dem Kochen unter kaltem Wasser ab. Das entfernt überschüssige Stärke von der Oberfläche der Körner. So verkleben die Körner beim Kochen weniger stark und der Reis bleibt schön locker.