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Naturata Vegane Schokoladen

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Gute Schokolade kaut man nicht, man lässt sie auf der Zunge zergehen. Je zarter der Schmelz, desto größer der Genuss. Diese Cremigkeit ist jedoch nicht selbstverständlich. Um Schokoladentafeln zu kreieren, mussten sich die Chocolatiers einiges einfallen lassen. Anfangs wurde Schokolade nämlich nicht gegessen sondern getrunken. Das Wort Schokolade leitet sich vom aztekischen „Xocóatl“ ab, das sich aus der Nahuatl-Sprache mit „bitteres Wasser“ übersetzen lässt. Xocóatl wurde mit Wasser, Kakaobohnen, Vanille und Cayennepeffer angerührt. Aufgrund seiner belebenden Wirkung war es bei den Azteken außerordentlich beliebt. Durch die Spanier kam das Getränk in der frühen Neuzeit nach Europa. Den Europäern war der kräftige Kakaogeschmack allerdings viel zu bitter. Der Durchbruch an den europäischen Königshöfen gelang erst durch das Mischen von Kakaopulver, süßem Honig und Wasser. Wegen der hohen Luxussteuer zählte Trinkschokolade zu den Privilegien der Oberschicht. Schokolade war jedoch nicht nur in den Porzellantassen reicher Hofdamen zu finden, sondern auch in einigen Apotheken. Eine Zeit lang wurde Schokolade in Europa nämlich auch als Arznei und Kräftigungsmittel verkauft.

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der Holländer Van Houten ein neues Verfahren zur Kakaoverarbeitung. Durch Mahlen und Pressen der Bohnen wurden Kakaobutter und Kakaotrockenmasse getrennt. Dieser Vorgang ist bis heute die Grundlage zur Herstellung von Schokolade. Im Jahr 1847 vermischten J.S. Fry & Sons in England erstmals Kakaopulver, anstelle von warmem Wasser, mit Kakaobutter. Dadurch entstand ein zäher Teig, der zum Aushärten in Formen gegossen werden konnte. Dies war die Geburtsstunde der Tafelschokolade. Der Schmelz der ersten Tafeln ließ allerdings noch zu wünschen übrig. Um die Schokolade noch cremiger zu bekommen, begann man damit Milch bzw. Sahne hinzuzufügen. Bis vor kurzem wurde diese Idee den Schweizern zugeschrieben. Schließlich genießen Schweizer Schokoladen zu Recht Weltruhm. Allerdings kam die erste Milchschokolade der Welt nicht aus der Schweiz, sondern aus Sachsen. Ihre Schöpfer waren Gottfried Jordan und Friedrich Timaeus, die in Dresden eine Schokoladenmanufaktur betrieben. Die beiden experimentierten viel mit (Esels-)Milch und Kakaopulver. Die neuen Kreationen schmeckten zwar gut, wurden aber einfach nicht fest. Als sie die Milch schließlich mit Zucker so lange kochten, bis sie dick wurde, gelang es ihnen Schokoladenstücke herzustellen. 1839 verkauften sie die erste Milchschokolade der Welt für einen Taler pro Pfund.

Ob Deutschland, England oder Schweiz, Mitte des 19. Jahrhunderts hatten die ersten Tafelschokoladen alle noch eine Gemeinsamkeit: Mit jedem Biss spürte man kleine Kakaostückchen auf der Zunge. In den nächsten Jahrzehnten wurde der Arbeitsschritt des Auswalzens darum immer wichtiger. Dabei durchläuft die Kakaomasse mehrere immer enger liegende Walzen zwischen denen auch kleinste Kakaostückchen zerrieben werden. Diese Masse kommt dann in den Conche-Behälter. Dort wird sie oft mehrere Tage lang immer wieder erhitzt und gerührt. Neben dem Anteil an Milch oder Sahne ist vor allem die Kunst des Conchierens für den individuellen Charakter der Schokolade verantwortlich. Aus diesem Grund bleiben die Details dieses Arbeitsschrittes auch das Geheimnis jedes Chocolatiers.

Auf das Conchieren kann man nicht verzichten, auf die Milch dagegen schon. Vielen Schokoladen wird heute der Emulgator Sojalecithin zugesetzt, der auch für Bio-Produkte zugelassen ist. Dieser sorgt für den cremigeren Schmelz und den schönen Glanz auf der Schokoladentafel. Die veganen Schokoladen von Naturata verzichten sowohl auf Milch als auch auf Sojalecithin. Stattdessen setzen sie auf ein besonders aufwendiges Conchierverfahren. Bei diesem bewährten Veredelungsverfahren wird die Schokolade bis zu 72 Stunden gerieben, gerührt und geknetet.

Bei der rein pflanzlichen Naturata Kokosmilch Tafel wurde die Kuhmilch einfach durch Kokosmilch ersetzt. Das Geheimnis des einzigartigen Geschmacks ist auch der besonderen Süße des Kokosblütenzuckers zu verdanken. In der Naturata Ganze Mandel wird die Kakaobutter mit einer Portion leckerer Mandeln ergänzt. Die Naturata Spécial Kakaosplitter überzeugt mit zartem Schmelz und dem ursprünglich-kräftigen Geschmack von Kakaosplittern. Abgerundet wird das Ganze von einem dezenten Hauch Vanille. Die Azteken waren nicht nur Kakaogenießer, sie bauten auch ein Pseudogetreide an, das gerade in den letzten Jahren eine enorme Renaissance erlebt: Quinoa. In der Naturata Reis Quinoa Crisp treffen die beiden Favoriten der Azteken aufeinander. Zarte Schokolade umschließt knusprige Reis-Quino-Crisps für einen Schokoladengenuss abseits der klassischen Sorten. Sie kennen die rein vegane schokoladige Versuchung noch nicht? Dann sollten Sie die einzigartigen Schweizer Bio-Schokoladenspezialitäten von Naturata kennenlernen.

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