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Naturata Gemüsebrühe

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Nur die wenigsten Menschen wissen, wie viel Besteck sie zuhause haben. Selbst auf dem Dachboden stehen häufig noch Schachteln mit Omas altem Tafelsilber. Werden sämtliche Messer, Gabeln und Löffel zusammengezählt, kommen viele Haushalte heute leicht auf 300 Einzelteile. Von so viel Besteck – noch dazu aus Metall – konnten die Menschen im Mittelalter nur träumen. 1580 reiste der französische Schriftsteller Michel de Montaigne durch Deutschland. In seinem Reisebericht schrieb er, dass es dort immer noch nicht „soviel Löffel gebe, als Leute bei Tisch seien.“ Denn die Gasthöfe des 16. Jahrhunderts waren meist nur spärlich mit Geschirr und Besteck ausgestattet. Letzteres musste man in der Regel selbst mitbringen. Lange Zeit war es üblich, Messer, Gabel und Löffel in einem Etui am Gürtel zu tragen. Diese kleine Ledertasche wurde „Beisteck“ genannt, aus dem später das deutsche Wort „Besteck“ abgeleitet wurde.

In Adelskreisen kam das Besteck als einheitliches Set von Messer, Gabel und Löffel seit dem 17. Jahrhundert in Mode. Der Gebrauch von Gabeln hatte sich erst wenige Jahrzehnte vorher etabliert. Denn bis ins Spätmittelalter galten drei- und vierzackige Gabeln als Symbol des Teufels und wurden von der Kirche boykottiert. Messer dagegen hatten keine negativen Konsequenzen für das Seelenheil.

Im Gegensatz dazu kann Geschirr auf eine lange Historie zurück blicken. Seit etwa 7000 v. Chr. gibt es Kochgefäße aus gebranntem Ton. In diesen Töpfen wurde auch Suppe gekocht. Es wird vermutet, dass sich die Menschen schon kurz darauf die ersten Schöpflöffel schnitzten. Die ältesten Löffel mit Stiel wurden in Ägypten gefunden und auf etwa 4000 v. Chr. datiert. Im antiken Mittelmeerraum waren Esslöffel aus Metall bereits damals weit verbreitet. Überlieferte Quellen belegen, dass Löffel im alten Rom ein beliebtes Gastgeschenk waren.

Nach dem Untergang des römischen Reiches wurden die Löffel in Europa wieder primitiver. Die wenigen Löffel, die es Mittelalter gab, waren nicht oval, sondern rund und relativ flach. In der arabischen Welt galten kunstvoll verzierte Löffel dagegen als Statussymbole. Zudem war es vornehm, Suppe zu löffeln, anstatt sie aus der Schüssel zu schlürfen. Durch heimkehrende Kreuzfahrer entstand in Europa ebenfalls ein Trend zu Esslöffeln aus Metall. Dieser beschränkte sich jedoch auf die Königs- und Fürstenhöfe. Das einfache Volk musste noch für lange Zeit mit Holz- oder Hornlöffeln zufrieden geben.

Heutzutage sind wir da einen großen Schritt weiter. Es gibt sogar einen Suppen-Knigge, der definiert, wie Suppe zu löffeln ist. Kleine Suppenlöffel sollen dementsprechend direkt in den Mund geführt werden, größere Suppenlöffel führt man seitlich an den Mund heran. In Deutschland sind gebundene und klare Suppen übrigens gleich beliebt. Suppen sind schnell zubereitet und schmecken immer. Auch die würzigen Bio-Gemüsebrühen von Naturata sind eine leckere Grundlage für Suppen und Saucen. Mit ausgewählten Zutaten von Bio-Bauern sorgen sie für herzhaften Genuss.

Die mit Petersilie und Kurkuma verfeinerte Naturata Gemüsebrühe Classic enthält schmackhaftes Gemüse wie Sellerie, Karotten, Pastinaken und Zwiebeln. Die Naturata Gemüsebrühe mit Bio-Hefe sorgt mit Schabzigerklee, Liebstöckel, Pastinaken und Zwiebeln für herzhafte Würzkraft. Wer beim Kochen auf Hefe verzichten möchte, sollte zur Naturata Gemüsebrühe Hefefrei oder zur Naturata Mediterrane Gemüsebrühe Hefefrei greifen. Thymian, Liebstöckel, Basilikum, Petersilie, Bohnenkraut und Dill sorgen für ein unverwechselbares Aroma. Die Gemüsebrühen von Naturata unterstreichen den Eigengeschmack von Speisen, verfeinern Saucen, runden Gemüsegerichte ab, schmecken aber auch als klassische Trinkbrühen.

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