My.Yo Joghurt
Joghurt gehört zu den beliebtesten Zwischenmahlzeiten überhaupt. Und auch als Dessert ist er seit Jahrzehnten sehr gefragt. Es wird – zumindest in seiner Grundform – aus Milch hergestellt, die durch Milchsäurebakterien verdickt wird. In der westlichen Welt steht Joghurt heute fast in jedem Kühlschrank. Aber woher kommt die cremige Köstlichkeit eigentlich? Manche Forscher sehen in den Nomaden Zentralasiens die Erfinder des Joghurts. Die populärste Theorie schreibt seine Entdeckung jedoch den Thrakern zu. Sie bevölkerten in der Antike den Südosten des Balkans und waren für ihre erfolgreiche Schafzucht bekannt. Der Begriff „Jo-gurt“ kommt aus ihrer Sprache. Dort stand „jog“ für dick bzw. schnittfest und „urt“ war das Wort für Milch. Es ist nachgewiesen, dass die Thraker schon vor über 2.500 Jahren „Jog-urt“ herstellten. Dazu füllten sie längliche Säcke aus Lammfell mit Milch. Diese banden sie ihren Pferden vor dem Ausritt um den Hals. Die Körperwärme des Pferdes und die Mikroflora im Sack führten dann zur Milchsäuregärung. Ob die Thraker allerdings tatsächlich die ersten waren, die auf diese Idee kamen, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Es ist gut möglich, dass Joghurt von etlichen Völkern unabhängig voneinander entdeckt wurde. Denn die Menschen merkten schon früh, dass sich fermentierte Milch länger hielt als frische. Darüber hinaus wird während der Fermentation die Lactose (der Milchzucker) zum Teil abgebaut. Deshalb wird Joghurt auch in vielen asiatischen Ländern gegessen, in denen die Menschen eigentlich kaum Milchprodukte vertragen.
Auf dem Balkan und im östlichen Mittelmeerraum steht Joghurt seit Jahrhunderten auf dem Speiseplan. In Westeuropa war er bis Anfang des 20. Jahrhunderts jedoch fast völlig unbekannt. Das änderte sich erst mit einer Studie des Bakteriologen Ilja Iljitsch Metschnikow. Dieser untersuchte die Frage, warum die Lebenserwartung bulgarischer Bauern deutlich höher war als die anderer Bevölkerungsgruppen. 1906 veröffentlichte er die Theorie, dass dies mit dem Joghurt-Konsum der Bauern zu tun haben musste. Die im Joghurt enthaltenen Bakterien würden den Organismus stärken und könnten somit das Leben verlängern. Die Argumentation überzeugte viele Menschen. Schon ein Jahr später produzierten die deutschen Molkereien fleißig Joghurt.
Den wirklich großen Durchbruch hatte Joghurt jedoch erst in den 1960er Jahren. In dieser Zeit erweiterten die Geschäfte ihre Kühltheken und boten immer mehr Milchprodukte an. Auch in den Privathaushalten gehörten Kühlschränke inzwischen zum Standard jeder Küche. Joghurt konnte dadurch auf Vorrat gekauft werden. Während sich der Naturjoghurt als sogenannte „Diätspeise“ etablierte, kamen auch die ersten Fruchtjoghurts auf den Markt. Die „Zwischenmahlzeit zum Löffeln“ hat seitdem nicht von ihrer Popularität eingebüßt – im Gegenteil. Ob zum Genuss oder zur bewussten Ernährung, fast jeder hat Joghurt im Kühlschrank. Nur beim Blick auf die Inhaltsstoffe und die Nährwerttabelle würde man gern das eine oder andere ändern. Zum Glück ist es ganz einfach, Joghurt selbst zu machen.
Mit den Joghurtfermenten von My.Yo verzaubern Sie jede Milch im Handumdrehen in leckeren, selbst gemachten Joghurt. Verschiedene Sorten von hochwertigen Fermenten in Bio-Qualität bringen raffinierte Abwechslung für den Genießer-Gaumen. Die Joghurts zeichnen sich durch einen besonders cremigen und frischen Geschmack aus. Sie bevorzugen Kefir? Dann ist das My.Yo Kefirferment Probiotisch genau das Richtige. Der milde Kefir besitzt einen erfrischend-gärigen Hefegeschmack und ist vielseitig verwendbar. Die Zubereitung ist kinderleicht: Mischen Sie im stromlosen My.Yo Joghurtbereiter einen Beutel Ferment mit Milch. Der Innenbehälter hat ein Fassungsvermögen von einem Liter Milch – Sie können also einen Liter Joghurt herstellen. Der Joghurtbereiter wird einfach nur mit kochendem Wasser gefüllt. Um Ihren eigenen Joghurt zu genießen müssen Sie sich jetzt nur noch 12 bis 24 Stunden gedulden. Mit My.Yo erleben Sie die einfache Art der Joghurtzubereitung!