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Münchner Kindl Senf

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Endlich hat sie wieder begonnen, die Grillsaison. Wenn es wärmer wird, zieht es uns nach draußen. Ob am Strand, im Park, im Garten oder auf dem Balkon, überall sieht man die Grills rauchen. Sich Leckereien auf dem Rost zu braten, ist immer auch eine gute Gelegenheit sich Freunde einzuladen. Grillen macht gesellig. Und weil Grillen die Menschen zusammenbringt, gründen sich immer mehr Grillvereine.

Diese Vereine, die sich dem Erhalt und der Pflege der Grillkultur verschrieben haben, grillen selbstverständlich auch im Winter. Wodurch sich nicht nur die Frequenz der Grillabende sondern auch das Know-How der Grillmeister erhöht. Vor allem die Zubereitung lokaler Spezialitäten wird hier perfektioniert. Ob Thüringer Roster oder Nürnberger Bratwürste - beinahe jede Region Deutschlands hat ihre typische Grillspezialität. Dass sich in Deutschland mittlerweile fast 10% der Bevölkerung fleischlos ernähren, hat die Wurstvielfalt sogar noch erhöht. Nach knackigen Soja- oder Seitanwürstchen muss man heute nicht mehr lange suchen. Und wenn es um die Wurst geht, darf eines nicht fehlen: Senf.

Ob die Wurst nun vom Grill kommt oder auf dem Herd gekocht wurde, der gelbe Scharfmacher gehört einfach dazu. Aber wieso schmeckt Senf eigentlich so scharf? Beißt man auf ein frisches Senfkorn, schmeckt dieses nämlich überhaupt nicht scharf. Der Geschmack ist eher bitter, etwas nussig und im Nachgeschmack sogar süßlich. Behält man das Senfkorn allerdings länger Mund, stellt sich nach einer Weile das typische Aroma ein. Erst durch den Kontakt mit Wasser kommt es im Senfkorn zu einer Reaktion. Es entsteht ein leicht flüchtiges, ätherisches Öl, das den bekannten Geschmack und den typischen Geruch hat: Das Senf-Allyöl. Um das klassische Tafelsenf herzustellen, werden die gereinigten Senfkörner zunächst zwischen Walzen geschrotet und dann entölt. Anschließend wird der Schrot mit den übrigen Zutaten wie Salz und Essig vermischt. Die so gewonnene Maische braucht nun etwas Zeit zum Fermentieren, wodurch auch das typische Aroma entsteht. Je nach Sorte, wird dieser Brei nun zu grober oder feiner Paste vermahlen. Dabei darf der Senf nicht wärmer als 50°C werden, damit die ätherischen Öle erhalten bleiben.

Viele Jahrhunderte lang waren Senf und Meerrettich, die einzigen scharfen Gewürze für Bauern und Handwerker im Westen Europas. Gewürze wie Pfeffer oder Chili waren aufgrund der langen Handelswege selten und für die meisten unerschwinglich. Darum war es umso wichtiger, zum Würzen guten Senf zu haben. So dachte sich zumindest der Herzog von Burgund. Im 14. Jahrhundert erließ er erste Qualitätsrichtlinien für die Senfherstellung. Die Hauptstadt Burgunds, Dijon wurde so schnell zur Senfmetropole Frankreichs.

Heute wird guter Dijon auch in München hergestellt. Der Dijon-Senf von Münchner Kindl wird noch nach traditionellem Verfahren zubereitet. Dabei werden die Schalen der braunen Senfsaat durch ein spezielles Verfahren schonend entfernt. Der Dijon-Senf wird dadurch wunderbar cremig und herrlich scharf. Ideal zum Kochen und Verfeinern, aber auch als Basis für edle Saucen oder opulente Füllungen.

Neben den traditionellen Senfklassikern, begeistert Münchner Kindl mit exotischen Fruchtsenfkreationen, wie dem Mangosenf. Tropische Mango trifft hier auf weißen Balsamico aus Italien. Ein einzigartiges, fruchtig-süßes Geschmackserlebnis – alles andere als ein typischer Senf. Aromatisch und so überraschend fruchtig, dass man den Mangosenf fast als den Smoothie unter den Fruchtsenfen bezeichnen kann. Nicht weniger raffiniert ist der Feigensenf, für den nur handverlesene Früchte und Gewürze verwendet werden. Diese orientalisch anmutende Kreation umspielt die Sinne und begeistert durch die fruchtig-würzigen Aromen und herben Nuancen der Feige. Probieren Sie Münchner Kindl Feigensenf zu Wurst oder Ziegenkäse.

Richtig ursprünglich wird es mit Münchner Kindl Bauernsenf: mittelscharf, mit besten Gewürzen und ganzen, knackigen Senfsaatkörnern. Ein richtiger Schmankerlsenf! Und eine köstliche, würzig-scharfe Gaumenfreude zu Cabanossi, Landjäger oder worauf immer Sie ihn genießen wollen. Übrigens: Unter Münchner-Kindl-Senf-Kennern gilt der Bauernsenf schon als geheimer Senfkönig. Bei Senf aus München darf natürlich ein Süßer Hausmacher Senf nicht fehlen. Zu einem deftigen Weißwurst Frühstück gehört er ebenso dazu wie das Weißbier und die „Brezn“. Traditionell wird die Weißwurst in der bayrischen Hauptstadt vor 12 Uhr gegessen. Auf gar keinen Fall sollte man versuchen sie mit Ketchup oder scharfem Senf zu bestellen. „Nur a Preiß bstellt abends noch a Weißwuaschd“. Die irritierten Blicke der anderen Gäste wären Ihnen gewiss. Mit süßem Senf kann jedoch nichts schief gehen und Sie können zusammen mit den Münchnern genüsslich Ihre Weißwurst „zuzeln“ (aussaugen). Der süße Hausmacher Senf von Müncher Kindl schmeckt aber auch auf Leberkäse oder einem Käsebrot.

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