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Lima Tahin und Gomasio

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Die Geheimnisse versunkener Städte haben eine gewaltige Anziehungskraft. Wer waren ihre Erbauer, woher kamen sie und haben sie vielleicht Schätze hintergelassen? Im Dschungel von Honduras oder in ausgetrockneten indischen Flussdeltas wurden in den letzten Jahrzehnten große Städte freigelegt. Bis heute konnten diese jedoch keiner bekannten Kultur zugeordnet werden. Was vor allem daran liegt, dass ihre Bewohner keine Schriftstücke zurückgelassen haben. Hatten sie vielleicht überhaupt keine Schrift und überlieferten alles mündlich? Die Archäologen die zwischen Eupyrath und Tigris gruben hatte dagegen mehr Glück. Von den Sumerern, Assyrern, Hethitern, Babyloniern und Persern sind viele Dokumente erhalten geblieben. Die Kulturen des alten Orients verwendeten Keilschriften. Dabei wurden keilförmige Schriftzeichen mit einem Schilf- oder Holzgriffel in eine noch feuchte Tontafel gedrückt. Diese wurde anschließend getrocknet oder im Ofen gebrannt und so für lange Zeit haltbar gemacht. Königliche Beschlüsse wurden sogar gleich in Stein gemeißelt. Der bekannteste davon ist sicherlich der Kodex Hammurapi. Dieser wurde im 1.800 v. Chr. in eine über zwei Meter hohe Steinsäule gehauen. Der Text behandelt alles von Staatsrecht über Mietrecht bis hin zu Ehe- und Strafrecht. Durch ihn haben wir heute einen detaillierten Einblick in das Reich von König Hammurapi.

Dank der Keilschrift wissen wir aber auch vieles über das Alltagsleben der Babylonier und ihrer Nachfolger. Denn auch Händler, Priester oder Heiler schrieben auf Tontafeln. Im Gegensatz zu Büchern aus Papier verrotten diese nicht wenn sie unter dem Staub der Jahrhunderte begraben wurden. Als sie viele tausend Jahre später ausgegraben wurden, musste man sie nur kurz abwaschen um sie zu lesen. Auf einer dieser Tafel befand sich auch die Inschrift „Mit Sesam würzen die Götter“. Sesamsamen standen also schon damals hoch im Kurs. Ihr Stellenwert war so groß, dass sie verstorbenen Königen auf ihre letzte Reise mitgegeben wurden. Von Ur bis Theben fanden Archäologen Sesam in den Gräbern von Königen und Pharaonen. Kein Wunder, immerhin ist Sesam eine der ältesten bekannten Ölpflanzen der Welt. Alle Hochkulturen in der Antike nutzten ihn entweder zur Herstellung von Öl oder angebraten zum Würzen. Anbau und Handel von Sesam waren also eine sichere Geldquelle. Er wurde aber auch immer schon pur gegessen. Lange bevor es die ersten Müsliriegel gab, hatten die Soldaten von Alexander dem Großen gerösteten Sesam im Gepäck. Noch heute ist diese einfache Speise in den Sesam-Anbaugebieten ein beliebter Snack für zwischendurch.

Uns begegnet Sesam hauptsächlich in knusprigen Riegeln oder auf Brötchen. Vor dem Aufbacken werden diese mit Sesam bestreut und eignen sich danach umso besser für einen herzhaften Belag. Sesam kann aber noch viel mehr. Vor allem in der asiatischen Küche kommen die schwarzen oder goldgelben Körnchen überraschend oft zum Einsatz. Zwei Varianten die auch hierzulande immer populärer werden sind die Würzpaste Tahin und Gomasio (Sesamsalz). Tahin besteht aus feingemahlenen Sesamkörnern. Im Orient ist diese Paste in fast jeder Küche zu finden, denn sie ist eine der Grundzutaten für Hummus. Sie kann aber auch als Dip für Fladenbrot verwendet werden. In Japan kommt statt Brot eher Reis auf den Tisch. Das Land der aufgehenden Sonne ist auch die Heimat des Gomasio. Gemahlener Sesam wird geröstet und anschließend mit etwas Meersalz vermischt. Gomasio eignet sich hervorragend zum Verfeinern von pikanten Gerichten. Es verleiht Salaten, Tofu- und Seitangerichten aber auch Fisch und Reis ein nussig-salziges Aroma. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, bekommt mit den Sesam-Produkten von Lima alles was man zum Würzen und Verfeinern braucht.

Lima Tahin Natur ist eine köstliche Sesamcreme die man anstelle von Butter aufs Brot streicht. Sie eignet sich aber auch hervorragend zur Zubereitung von Dressings und Desserts. Wer schon immer einmal selbst Hummus machen wollte, findet hier die entscheidende Zutat. Knuspriger Sesamsamen macht Lima Crunchy Tahini Natur zu einer ganz besondern Sesamcreme. Diese ist überaus vielseitig verwendbar und eignet sich sowohl für Pikantes als auch für Süßes. Herzhafte Dips und Brotaufstriche gelingen mit ihr ebenso wie asiatische Gerichte und Desserts. Wer es süß und orientalisch mag, der wird Lima Sweet Tahini Datteln lieben. Die knusprigen Sesamstückchen in feiner Creme aus geschältem Sesam, die mit aromatischen Datteln natürlich gesüßt wurden, verwöhnen den Gaumen nicht nur beim Frühstück. Überraschend anders ist das Lima Sweet Tahini Rosinen. Fruchtige Rosinen fallen in die feine Creme aus geschältem Sesam und sind die Ursache für die natürliche Süße. Wer es herzhafter mag, streicht sich Lima Tahin Sea Salt statt Butter aus Brot. Sie sollten dieses gesalzte Tahin auf Brot oder Brötchen unter Tomatenscheibenscheiben oder geschnittenem Paprika probieren. Einfach köstlich.

Lima Gomasio ist in Japan ein echter Klassiker. Ein bis zwei Prisen des gerösteten Sesams mit Meersalz verleihen Gerichten nicht nur die richtige Würze sondern auch einen unterschwelligen Sesamgeschmack. Und das alles ohne den Eigengeschmack der Speisen zu versalzen. Gomasio von Lima gibt es in der praktischen Streudose und für alle Freunde japanischer Kochkunst auch im großen Glas. Viel Spaß beim Entdecken der vielen kulinarischen Möglichkeiten!

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