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Lebensbaum Entdecker-Küche

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Wenn die Imperatoren des römischen Reiches zu opulenten Banketten in ihre Villen luden, warteten hemmungslose Ausschweifungen auf die Gäste. Neben leicht bekleideten Tänzerinnen, erfreuten sich die Besucher an privaten Gladiatorenkämpfen, dem Aufeinanderhetzen fremdartiger Tiere, den Späßen von Kleinwüchsigen und den frivolen Ausführungen von Komödianten. Gegessen wurde im liegen. Jeder Liege waren Sklaven und Sklavinnen zugeordnet, die sich vor dem Mahl um die Reinlichkeit des Gastes kümmerten und ihm später für weitere Wünsche zur Verfügung standen. In der Regel dauerten diese exzessiven Feiern mindestens zwei Tage. Bei der Speisefolge ging es nicht nur um die Menge der aufeinanderfolgenden Gänge, sondern auch um eine möglichst extravagante Präsentation. Fische, die sich als Fasanenfleisch heraus stellten wetteiferten mit gebratenen Ferkeln aus denen lebendige Tauben aufstiegen und Schwänen, die in voller Federpracht präsentiert wurden, aber bereits fertig gebraten und mit schmackhaften Früchten gefüllt waren. Um derartige Effekte zu erreichen, benötigten die Köche Unmengen an Kräutern und exotischen Gewürzen. Die aus dem Orient stammenden Gewürze konnte sich nur die absolut reichste Schicht der Oberklasse leisten. Sie waren extrem selten und praktisch unbezahlbar. Reichtum war auch vor 2.000 Jahren schon von Vorteil. Es verhalf zu gesellschaftlichem und politischem Aufstieg. Und darum ließen Aristokraten den Gästen ihren Reichtum auch gern spüren. Und zwar mit dem Gaumen. Einige Gerichte waren derart verwürzt, dass sie praktisch ungenießbar waren. Deutlicher konnte man nicht zeigen, über welche finanziellen Möglichkeiten man verfügte. Die orientalischen Gewürze erhöhten nicht nur das Ansehen des Gastgebers, jeder konnte auch Unglaubliches darüber erzählen. Schließlich wusste jedes Kind um die Wunder und Zauber der verschiedenen Gewürze im fernen Morgenland. Safran wurde von einäugigen Kreaturen bewacht, die man erst töten musste, um die Safranfäden einsammeln zu können. Kardamombüsche wurden von tausenden giftigen Schlangen verteidigt, die man nur mit massivem Feuereinsatz von ihren Gewürzen vertreiben konnte. Und nur wer sich traute, auf riesige Drachen aufzuspringen, konnte mit ihnen zu den Drachenhorsten fliegen, um den dort wachsenden Koriander zu ernten.

Die arabischen Händler ergänzten diese Mythen noch um die eine oder andere An­ek­do­te. Erhöhte es doch nicht nur den Wert der Ware sondern auch die Ehrfurcht vor den eigenen Leistungen. Und die waren sowieso nicht zu unterschätzen. Von den alten Handelsstraßen des Orients über die gepflasterten Straßen des römischen Reiches dauerte es viele Monate bis die Karawanen der Gewürzhändler endlich vor den Toren Roms standen. Unendliche Gefahren waren auf den unsicheren Wegen zu überwinden: unbekannte Krankheiten, wilde Tiere, gefährliche Räuber und rebellierende Stämme. Nicht alle arabischen Kaufleute erreichten lebend ihr Ziel. Da war es nur konsequent die Risiken und Strapazen auf den Preis aufzuschlagen.

Für ein paar Dosen exotischer Gewürze muss heute niemand mehr sein Haus verpfänden. Trotzdem kann inzwischen jeder seine Speisen mit Gewürzen aus fernen Ländern verfeinern. Gehen Sie mit den Bio-Gewürzmischungen von Lebensbaum auf Entdeckungsreise! Für die Freunde der asiatischen Küche gibt es die Entdecker-Küche Asien. Aufregende Curry-Gewürzmischungen für Reis, Gemüse und Fleisch bringen Feuer und Farbe in Ihre Gerichte. Rotes Curry ist herrlich scharf und ein absoluter Klassiker. Mit dem Minz Curry oder dem Golden Curry bekommen Reispfannen nicht nur die nötige Würze, sondern auch ganz neue Geschmacksnuancen.

Die Lebensbaum Entdecker-Küche Mediterran verfeinert Mittelmeergerichte von Gyros bis Paella. Die Gewürzmischung Korsika mit Rosmarin, Basilikum und Thymian ist ideal für leichte Fischgerichte. Wer Feta nicht nur als kleine Würfelchen in den Salat schneidet, sondern ihn auch pur genießen möchte, wird sich über die Gewürzmischung Mykonos freuen. Sie hebt den Feta-Genuss in eine neue Sphäre und macht den Schafskäse zum Hauptgericht. Die Gewürzmischung Toskana mit Salbei, Koriander und Ingwer gibt Pasta, Pesto und Risotto ein typisch italienisches Aroma. Zu guter Letzt bringt die Gewürzmischung Valencia mit Chili, Safran, Kurkuma und Bockshornklee spanisches Temperament in Paella und Reisgerichte.

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