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Le Pain des Fleurs Knusperbrot

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Brot zählt zu den großen Leidenschaften der Franzosen. Und der unangefochtene Star unter den französischen Broten ist das Baguette. Allerdings gehen die Verkaufszahlen des berühmten Stangenbrots seit Jahren zurück. Vom Aussterben bedroht ist „la baguette“ aber eher nicht. Denn 98% aller Franzosen essen noch immer täglich Brot – wenn auch nicht mehr so viel wie früher. Noch in den 1970er Jahren wurde in der „Grand Nation“ täglich ein Baguette pro Kopf verzehrt. Während der „Belle Époque“ (1884 – 1914) aßen die Franzosen im Durchschnitt sogar drei Baguettes am Tag. Das lange Weißbrot war in dieser Zeit das mit Abstand wichtigste Grundnahrungsmittel. Und spätestens seit der Jahrhundertwende gilt es auch als kulinarisches Wahrzeichen Frankreichs. Trotzdem hat vor allem die jüngere Generation keinen Appetit mehr auf soviel Weißbrot am Tag.

Statt zu Baguette greifen junge Franzosen immer häufiger zu Pizza, Burgern, Kebab oder anderen internationalen Gerichten. Darüber hinaus ist das normale Baguette – man muss es leider sagen – auch nicht mehr das, was es einmal war. Um die Produktion zu steigern, werden vielerorts Backtriebmittel und andere Zusatzstoffe verwendet. Das Ergebnis ist zwar kostengünstig, aber vielen Franzosen mittlerweile einfach zu fad. Der Gegentrend zum industriellen Stangenbrot heißt: „baguette tradition“. Um sich so nennen zu dürfen, muss es vor Ort gebacken werden und darf keinerlei Zusatzstoffe enthalten. In den Teig dürfen nur Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Sonst nichts. Außerdem wird der Teig länger geknetet und bekommt mehr Zeit zum Ziehen. Das Ergebnis ist ein aromatisches und besonders knuspriges Baguette. Ob das französische National-Brot damit zu alter Größe zurückfindet bleibt jedoch abzuwarten. Denn im Rahmen einer bewussteren Ernährung ersetzen auch in Frankreich immer mehr Menschen Weißmehl- durch Vollkornprodukte.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass es in Frankreich nur eine Sorte Brot gibt. Frankreichs Bäcker haben schon lange mehr zu bieten als nur Stangenbrot. Da wäre z.B. das Landbrot („le pain de campagne“), das mit Weizen- und Roggenmehl gebacken wird. Es ist ein klassisches Bauernbrot und perfekt dafür geeignet, deftig belegt zu werden. Eine Spur dunkler, aber immer noch deutlich heller als sein deutsches Pendant, ist das Roggenbrot („le pain de seigle“). Neben Vollkornbroten bieten viele Bäckereien inzwischen auch Mehrkornbrote („pain aux céréales“) an. Diese enthalten oft eine Mischung aus geschroteten Körnern und Samen. Eine besonders populäre Variante ist das dunkle Wikingerbrot: („le pain viking“) aus Weizen, Gerste, Roggen, Sesam, Hirse, Flachs und Sonnenblumenkernen. Und dann gibt es da noch ein Brot, das wirklich komplett anders ist als alle bisher genannten.

Im Jahr 2000 wurde im Département Haute-Loire, im Herzen Frankreichs, ein außergewöhnliches neues Brot kreiert. Im Gegensatz zu den meisten anderen französischen Broten wurde es nicht mit Weizen oder Roggen gemacht. Stattdessen bestand das verwendete Mehl zu 100% aus Buchweizenkörnern. Inspiriert durch die weißen Blüten des Buchweizens taufte man es Blumenbrot („Le Pain des Fleurs“). Bei seiner Herstellung kommt ein spezielles Pressverfahren zum Einsatz, das ihm seine einzigartig-krosse Textur verleiht. Innerhalb weniger Jahre etablierten sich die knusprigen Blumenbrotscheiben als Alternative zu Knäckebrot und Zwieback. Kein Wunder, dass es schon bald außerhalb Frankreichs sehr gefragt war. Heute gelten die glutenfreien Bio-Buchweizenschnitten von Blumenbrot in vielen Bio-Märkten bereits als echte Klassiker.

Weil die Buchweizenschnitten so erfolgreich waren, folgten ihnen schon nach wenigen Jahren die Quinoa- und Kastanienschnitten sowie Mehrkorn- und Zwiebelschnitten. Die knusprigen Bio-Schnitten von Blumenbrot bieten abwechslungsreichen Genuss und können zu jeder Gelegenheit geknuspert werden. Sie passen zum Aperitif, zum Abendbrot, zu Buffets oder zur Brotzeit. Für einen guten Start in den Tag hat Blumenbrot das Spécial Matin kreiert. Die üppigen Knusperbrote lassen sich einfacher bestreichen und sind beim Frühstück eine sättigende Alternative zu Toast oder Brötchen. Spécial Matin gibt es in leckeren Varianten als Buchweizen-, Mais-, Mehrkorn- oder Kastanienschnitten. Die einfachen und schnörkellosen Rezepturen der rein pflanzlichen Bio-Knusperschnitten von Blumenbrot sorgen für glutenfreie Abwechslung und puren Genuss zu jeder Tageszeit.

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