LaSelva Bruschetta
Die Toskana ist aus gutem Grund eines der beliebtesten Reiseziele Italiens. Die Landschaft ist geprägt von kleinen Ortschaften inmitten sanfter Hügel, weitläufiger Zypressenhaine und verträumter Meeresbuchten. Die Ruhe hat etwas Zeitloses. In Florenz, Pisa oder Siena geht es dafür umso lebhafter zu. Die Renaissance-Städte ziehen jedes Jahr unzählige Besucher an. Während der Rest Europas noch im Mittelalter feststeckte, ging es im 15. Jahrhundert mit dem Norden Italiens steil bergauf. Im Mittelalter waren Gemälde noch sehr zweidimensional. Durch das Studieren von Anatomie und den Einsatz perspektivischer Darstellung wurden Bilder plötzlich lebensnah. Und spätestens mit Michelangelo hatte die Bildhauerei endlich wieder das Niveau der Antike erreicht. Auch die Architektur machte einen gewaltigen Sprung nach vorne. Bis heute weiß niemand, wie der Architekt Filippo Brunelleschi mit damaligem Stand der Wissenschaft die Berechnungen der selbst tragenden Kuppel des Florentiner Doms durchführen konnte. Aus Angst vor Nachahmern hat Brunelleschi alles im Kopf berechnet und keine Unterlagen hinterlassen. Noch heute ist die weithin sichtbare Kuppel eines der Wahrzeichen von Florenz.
Wenn über die Errungenschaften der Renaissance gesprochen wird, bleibt ein Aspekt oft unbeachtet. Während der Renaissance änderten sich auch die Ansprüche bei Tisch. Bisher wurden Nutztiere solange gehalten bis sie keine Milch und Eier mehr gaben. Durch die gezielte Schlachtung kam auf einmal zartes Fleisch auf den Tisch. Dank des florierenden Seehandels erhielt man auf italienischen Märkten Gewürze zu bezahlbaren Preisen, während sie im Rest Europas noch unerschwinglich waren. Die Küche wurde „leichter“ und der Eigengeschmack der Zutaten trat in den Vordergrund. Die Renaissance ist auch die Geburtsstunde des Kochbuchs, so wie wir es kennen. Anders als bei heutigen Kochbüchern handelte es sich bisher eher um Beschreibungen und Reihenfolgen der Gerichte. Eine detaillierte Anleitung oder genaue Mengenangaben zu den Zutaten suchte man vergeblich. Mit dem Entstehen des Bürgertums in den Städten wurden nun Rezepte nachgefragt.
Wer heute etwas richtig traditionell Italienisches auf den Tisch bringen möchte, beginnt am besten mit einem Antipasto. Die Antipasti gehören genauso zur italienischen Küche wie Pizza und Pasta – sie sind nur wesentlich einfacher zuzubereiten. Aber genau diese Schlichtheit hat ihren Reiz. Ein Klassiker unter den Antipasti ist Bruschetta. Frisch geröstetes Weißbrot wird mit Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl beträufelt. Je nach Gusto können noch gehackte Tomaten, Pilze oder Schinkenwürfel und Gewürze dazugegeben werden. Bruschetta ist eigentlich eine Vorspeise, kann aber auch zu Wein genossen werden.
Das Unternehmen LaSelva betreibt in der südlichen Toskana seit 1980 ökologischen Landbau und produziert die köstlichen Bruschetta-Varianten nach traditionell toskanischer Rezeptur. Im Bruschetta Tomaten werden sonnengereifte Tomaten mit Olivenöl, Basilikum, Knoblauch und Oregano verfeinert. Wer Artischocken bisher nur als Belag auf der Pizza kennt, kann sich beim Bruschetta Artischocken auf eine Geschmacksoffenbarung mit italienischen Artischocken, Olivenöl und Knoblauch freuen. Steinpilze sind ein unverzichtbarer Bestandteil der gehobenen mediterranen Küche. Beim Bruschetta Steinpilz wird das unverwechselbare Aroma des braunen Edelpilzes mit Olivenöl, Meersalz und Petersilie abgerundet. Durch die Kombination herzhafter dunkler Oliven mit etwas Olivenöl und Zitronensaft entsteht beim Bruschetta Schwarze Oliven ein Antipasto der Extraklasse. Genießen Sie die LaSelva Bruschette am besten auf frisch geröstetem Weißbrot. Guten Appetit.