Höllinger Bio Sirup
Im Kalender beginnt der Herbst immer am 22. oder 23. September mit der Tag-und-Nacht-Gleiche. An diesem Datum ist es tagsüber genauso lange hell wie es nachts dunkel ist. Im „phänologischen Kalender“ ist der Herbstanfang aber meistens schon etwas früher. Denn wie bereits sein Name verrät, macht er den Beginn der Jahreszeiten vom Auftreten natürlicher Phänomene abhängig. Neben dem Verhalten der Tiere (z.B. Winterschlaf) orientiert man sich dabei hauptsächlich am Entwicklungsstadium der sogenannten „Zeigerpflanzen“. Als Zeigerpflanzen bezeichnet man Pflanzenarten, die Rückschlüsse auf Entwicklungen in der Natur ermöglichen. Allein am Vorkommen bestimmter Pflanzen können Botaniker erkennen, ob es sich um sehr guten, guten, schlechten oder stark vernachlässigten Boden handelt. So wachsen Brennnesseln auf humusreichen Waldböden, Weißklee lässt nährstoffarmen Boden vermuten und Gänseblümchen legen sauren Boden nahe. Zeigerpflanzen ermöglichen es Naturliebhabern, am Blütegrad bestimmter Pflanzen eine nahende Jahreszeit zu erkennen. Schwarzer Holunder eignet sich besonders gut als Zeigerpflanze, da er zu den am häufigsten vorkommenden Straucharten Mitteleuropas zählt. Völlig unabhängig vom heute gebräuchlichen gregorianischen Kalender gilt die einsetzende Reife der Holunderbeeren seit Jahrtausenden als sicheres Zeichen für den Herbstanfang.
Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) ist in der Schweiz auch als „Holder“ bekannt. In Bayern und Österreich wird er oft „Holler“ genannt und in Norddeutschland kennt man ihn als „Schwarzer Flieder“. Der Name Holunder ist wahrscheinlich auf die germanische Göttin Frigg zurückzuführen. Die Schutzgöttin von Haus und Herdfeuer trug nämlich auch den Beinamen „Holle“ (die Huldvolle). Und Holunder galt als Pflanze, die vor allem ihr geweiht war. Im Gegensatz zu anderen germanischen Göttern geriet Frigg im Mittelalter nicht wirklich in Vergessenheit. Als Frau Holle blieb sie bis ins 18. Jahrhundert vielerorts Teil des Volksglaubens. Das wirkte sich auch auf den Holunderstrauch aus. Kaum ein Bauer wagte es, Holundersträucher zu fällen, denn damit konnte man den Zorn von Frau Holle auf sich ziehen. Bereits in der Antike wurde Holunder mit magischen Wesen in Verbindung gebracht. Die Kelten glaubten, dass Feen in seinen Ästen wohnten. Auch Griechen und Römer sahen in ihm einen Wohnort guter Geister. Aus diesem Grund pflanzten sie Holunderbüsche und versuchten anhand der Blüten die Reichhaltigkeit der kommenden Ernte vorherzusagen. Im späten Mittelalter kam dagegen die Vorstellung auf, dass Hexen sich in Holunderbüsche verwandeln könnten. Aus ihrem Holz durften darum keine Löffel, Besen oder andere Gebrauchsgegenstände geschnitzt werden.
Der Holunderstrauch war allerdings bereits in der Antike mehr als nur Wohnort für mystische Kreaturen. Holunder ist seit Jahrtausenden eine wichtige Heilpflanze. Schon der griechische Arzt Hippokrates schätzte die schweißtreibende Kraft seiner Blüten. Und der berühmte bayerische Volksarzt Max Höfler nannte ihn einst die „lebendige Hausapotheke eines jeden Bauern“. Tatsächlich gibt es in der Volksmedizin nur wenig andere Heilpflanzen, die so vielseitig sind wie der Holunder. Auch in der Küche entpuppte sich der Holunder schon vor langer Zeit als echter Allrounder. Im Herbst kann man die schwarzen Holunderbeeren pflücken, die jedoch nicht roh verzehrt werden sollten. Sie werden nämlich erst durch Erhitzen bekömmlich. Meist werden sie zu Saft weiterverarbeitet, aus dem später auch Punsch, Gelee oder Sirup gemacht wird. Die weißen Blütendolden, die im Frühling geerntet werden, gelten vielerorts als Delikatesse. Sie eignen sich hervorragend für Gelee, Limonade, Eis und natürlich den berühmten Sirup.
Der vielseitige Holunderblütensirup sollte in keiner Küche fehlen. Mit Holunderblütensirup lassen sich sowohl süße Speisen und Getränke als auch herzhafte Gerichte verfeinern. Wer den schmackhaften dickflüssigen Saft kennenlernen möchte, sollte den Bio Sirup Holunderblüte von Höllinger probieren. Er eignet sich perfekt für Cocktails und andere spritzige Sommergetränke wie z.B. den beliebten „Hugo“. Aber auch Panna cotta, frische Creme-Torten und zahlreiche andere Desserts profitieren von seiner wunderbaren Süße. Der fruchtig-süße Bio Sirup Himbeere passt gut in Cocktails, Pudding oder selbstgemachtes Eis.
Sie haben Lust auf etwas Besonderes? Der Höllinger Bio-Sirup Lavendelblüte schmeckt erfrischend und blumig mit einer angenehmen Zitronennote. Gemischt mit Sekt oder Champagner entsteht so ein außergewöhnlich spritziger Genuss. Mit dem Bio-Sirup Mojito Lime & Mint holen Sie sich Urlaubsfeeling direkt nach Hause und können sich ganz einfach einen Mojito-Longdrink selbst mischen. Der Bio-Sirup Limoncello sorgt für Dolce Vita im Glas: ein alkoholfreier Limoncello, inspiriert vom traditionellen Likör, aber ganz ohne Promille. Genau das Richtige für einen sommerlichen Mocktail oder eine erfrischende Limonade. Der Bio-Sirup Himbeere ist fruchtig und intensiv im Geschmack. Sie können ihn nicht nur für Drinks, sondern auch für selbstgemachtes Eis oder beispielsweise Pudding nutzen. Mit den köstlichen Bio-Sirup-Rezepturen des österreichischen Unternehmens Höllinger bringen Sie den vollen Geschmack der Natur direkt ins Glas.