Higher Living Bio-Tee
Ohne Tee geht es nicht. Zumindest nicht in Großbritannien. Abgesehen von Ostfriesland wird nirgendwo sonst in Europa so viel Tee konsumiert wie auf den britischen Inseln. Die britische Teekultur entstand bereits im 17. Jahrhundert. 1657 begann ein Mann namens Thomas Garway in seinem „Coffee House“ erstmals öffentlich Tee auszuschenken. 100 Jahre später war das Heißgetränk aus getrockneten Teeblättern bereits zum Lieblingsgetränk der Bürger Großbritanniens avanciert. Besonders verdrießlich fanden das die Besitzer von Pubs und Tavernen, die dadurch weniger Bier und Schnaps verkauften. Um die Umsätze der Wirte zu retten, verbot König Charles II. daraufhin das Trinken von Tee in Privathäusern. Im Gegensatz zu seiner Frau Katharina, der Tochter des Königs von Portugal, war der Monarch kein großer Fan des neuen Trend-Getränks. Der Biografie Charles II. ist zu entnehmen, dass er die Bitte seiner Gattin um eine Tasse Tee mit der Antwort ablehnte: „In England trinkt man keinen Tee. Kann es nicht ein Bier sein?“. Um eine Tasse Tee zu bekommen, musste man also in ein „Coffee House“ gehen. Für deren Betrieb war jedoch eine spezielle Lizenz notwendig. Denn Teeblätter waren eine Importware, die hoch besteuert wurde. Auf diese Art versuchte die Regierung am Teekonsum kräftig mitzuverdienen. Mitte des 18. Jahrhunderts erreichte die Tee-Steuer unglaubliche 119%. Diese Zustände ließen überall entlang der Küste ein völlig neues Gewerbe aufblühen: den Teeschmuggel.
Schiffe aus Holland oder Skandinavien brachten den Tee im Schutz der Dunkelheit vor die britische Küste. Die Schmuggler fuhren dann mit kleinen Ruderbooten hinaus, um die wertvolle Fracht entgegen zu nehmen. Diese versteckten sie in Höhlen unterhalb der Klippen. Viele dieser Schmugglernester waren nur bei niedrigem Wasserstand zugänglich und den Behörden völlig unbekannt. Im Lauf der Zeit wurden diese Höhlen immer weiter ausgebaut, zum Teil führten die unterirdischen Gänge sogar bis ins nächste Dorf. Und das hatte einen Grund: Aufgrund der immensen Nachfrage florierte der Teeschmuggel derart, dass manchmal ganze Orte am Schmuggel beteiligt waren. Um den Profit zu steigern, wurde der Schmuggler-Tee oft mit Süßholzwurzel, Schlehdorn oder Weidenblättern gestreckt. Es wurden sogar benutzte Teeblätter getrocknet und mit frischen vermischt. Erst 1784 senkte der Premierminister William Pitt den Steuersatz von Tee auf 12,5%. Dadurch kam der Schmuggel umgehend zum Erliegen. Über gestreckten Tee ärgerten sich englische Teeliebhaber jedoch noch bis zum Inkrafttreten strengerer Lebensmittelgesetze im 19. Jahrhundert.
Fragt man die Engländer heute, welchen Tee sie denn am liebsten trinken, ist die Antwort in der Regel einfach: Tee. Gemeint ist damit in der Regel eine Schwarzteemischung mit Teeblättern aus Sri Lanka (Ceylon), Indien (Assam) und Afrika, die u.a. auch als „English Breakfast“ Tee vermarktet wird. Je nach sozialer Schicht wird dieser Tee mit mehr oder weniger Milch und Zucker getrunken. Die Arbeiterklasse trinkt den starken, sogenannten „Builder's Tea“ mit einem Schuss Vollmilch und mindestens zwei Stück Zucker. Der Tee, den sich der Adel in die Porzellantässchen gießt, ist in der Regel kaum oder überhaupt nicht gesüßt. Und selbstverständlich bietet man in der Upper Class seinen Gästen zur „Tea Time“ nur Tee, der mit losen Blättern in der Kanne zubereitet wurde. Vier von fünf Briten sind an diesem Punkt jedoch wesentlich pragmatischer und benutzen Teebeutel. Wer authentisch auf englische Art Tee kochen möchte, erhitzt dafür zunächst Wasser in einem elektrischen Wasserkocher. Dieses wird dann über den Teebeutel in die Lieblingstasse gegossen. Je länger man den Tee ziehen lässt, desto stärker wird er (für „Builder's Tea“ sollten es mindestens 5 Minuten sein). Zum Schluss wird der Aufguss noch mit Milch und Zucker verfeinert.
Schwarztee-Fans sind beim britischen Anbieter Higher Living Tea an der richtigen Adresse. Unter den hochwertigen Bio-Tee-Kreationen findet man natürlich auch die beiden Klassiker English Breakfast und Earl Grey. Grünteeliebhaber sollten den Grüntee Chai mit wärmendem Zimt und Kardamom probieren. Besonders fruchtig sind die Variationen Higher Living Very Berry mit Hibiskus, Acaibeeren und Blaubeeren sowie Higher Living Zitrone & Ingwer mit Zitronenschalen und Ingwerstücken. Ausgesuchte feine Gewürze kommen in den Sorten Kamille & Vanille, Sweet Chai sowie Zimt optimal zur Geltung. Die Kräuterteemischung Sweet Dreams mit Lavendel und Lindenblüten verspricht süße Träume. Die kreativen Tees von Higher Living können je nach Geschmack mit Honig oder Rohrzucker gesüßt und mit Milch oder Pflanzendrinks verfeinert werden. Mit Higher Living können Sie Ihre „Tea Time“ very British genießen.