Hensel Soja-Produkte
Noch in den 1990er Jahren waren Tofu und Sojadrinks exotische Nischenprodukte. Heute nutzen immer mehr Menschen die pflanzlichen Alternativen. Sojabohnen sind die absoluten Klassiker der vegetarischen Küche. Die unscheinbare Hülsenfrucht hat einen hohen Eiweißgehalt und ist vielseitig einsetzbar. In vielen asiatischen Ländern gehört sie seit Jahrtausenden zu den Grundnahrungsmitteln. Aber nirgendwo ist sie so gefragt wie in Japan. Aus der japanischen Küche sind Sojabohnen eben so wenig wegzudenken wie Reis, Fisch oder grüner Tee. Im Durchschnitt isst jeder Japaner fast 11 Kilo Soja im Jahr, das ist der höchste Pro-Kopf-Verbrauch weltweit. Die Hälfte aller japanischen Sojabohnen wird für die Tofu-Produktion verwendet. Aufgrund seiner Herstellungsweise wird Tofu auch als Bohnenkäse oder Bohnenquark bezeichnet. Die Chinesen kannten Tofu bereits im 10. Jahrhundert. Buddhistische Mönche brachten ihn nach Japan. Während Tofu in China als Essen der einfachen Leute galt, war dieser in Japan zunächst nur Adeligen und Geistlichen vorbehalten. Vor allem in der fleischlosen Küche buddhistischer Klöster wurde Tofu schnell zu einer wichtigen Grundzutat. 1575 eröffnete das erste Tofu-Restaurant neben dem Eingang des Yasaka Schreins in Kyoto, um Pilger und Einheimische mit Tee und Tofu zu bewirten. Über die Jahrhunderte entstanden immer neue Gerichte mit Bohnenkäse. Heute sind 3 bis 4 Tofu-Gerichte pro Woche bei vielen Japanern keine Seltenheit.
Auch „Miso“ und „Shoyu“, die zwei wichtigsten japanischen Würzmittel, wären ohne Soja undenkbar. Sojasoße (jap. „shoyu“) ist äußerst vielseitig: sie kann mitgekocht werden, eignet sich aber auch zum Nachwürzen fertiger Speisen. Sojasoßen gibt es in zahlreichen Varianten, die mittlerweile auch in der westlichen Welt sehr beliebt sind. Im Gegensatz zu Sojasoße haben die meisten Europäer von „Miso“ allerdings noch nie etwas gehört. Dabei ist „Miso“ eine Würzpaste, die in Japan schon seit über 1.000 Jahren verwendet wird. Für ihre Herstellung werden gedämpfte Sojabohnen zusammen mit Gerste und Reis vergoren. Traditionell kamen die Zutaten dafür in ein Holzfass, das mit Steinen beschwert wurde. Man könnte sagen „Miso“ ist so etwas wie die japanische Version von Hühner- oder Gemüsebrühe. Dieser Vergleich wird ihr jedoch nicht gerecht, denn die Paste kommt schlichtweg in unzähligen Gerichten zum Einsatz. Außerdem ist sie neben Fischsud die Grundlage für Japans Nationalgericht: die Miso-Suppe. Als klassische Suppeneinlagen werden Tofu, Algen und Frühlingszwiebeln verwendet, dazu kommen oft noch Pilze oder saisonales Gemüse.
Zum Feierabendbier knabbern viele Japaner „Edamame“ (Bohnen am Zweig) statt Chips oder Erdnüsse. Dieser Snack besteht aus den unreif geernteten Hülsen der Sojabohne. Sie werden im Ganzen in Salzwasser gekocht und danach mit Meersalz oder Gewürzen bestreut. Gegessen werden allerdings nur die grünen Bohnen im Inneren, die Hülsen selbst bleiben übrig. Weil „Edamame“ durstig machen, werden sie in vielen japanischen Bars gratis zum Bier gereicht. Neben salzigen Snacks werden aber auch viele Süßigkeiten aus Soja hergestellt. Während in traditionellem Konfekt häufig Sojamehl verbacken wird, sind Sojadrinks oft die Grundlage für Softeis und Desserts. Ein Soja-Gericht, an dem sich auch in Japan die Geister scheiden, ist „Natto“. Dabei handelt es sich um gekochte Sojabohnen, die durch Fermentierung einen fädenziehenden Schleim bilden. Trotz des intensiven Aromas und des starken Geruchs ist Natto im Norden Japans ein beliebtes Frühstücksgericht. Im Süden und bei Besuchern aus dem Westen kommt es dagegen meist nicht so gut an. Auch wenn sich Natto in Europa wohl nie durchsetzen wird, sind Sojabohnen eine vielseitige Ergänzung für den eigenen Speiseplan. Wie einfach das geht, zeigt Hensel mit seinen hochwertigen Soja-Produkten.
Die gelben Sojabohnen von Hensel enthalten die ausgereiften Samen der Sojapflanze. Sie eignen sich hervorragend als Gemüsebeilage und für schmackhafte Salate, schmecken aber auch in Suppen und Eintöpfen. Sojamehl wird gern als pflanzliche Eiweißquelle und als Ei-Ersatz genutzt. Sojaschrot ist ein Zusatz zum Brotbacken, fürs Müsli, zum Dekorieren von Kuchen oder einfach so zum Knabbern. Die zarten Hensel Sojaflocken passen perfekt in Müsli, Eintöpfe und Aufläufe. Soja-Schnetzel nach Hackfleisch-Art bieten eine pflanzliche Alternative für die Zubereitung von Hackfleisch-Gerichten wie Lasagne, Bolognese oder Chili. Hensel Knusperkerne enthalten geröstete ungesalzene Sojabohnen und sind eine schmackhafte Empfehlung zum Snacken zwischendurch. Hensel Soja-Produkte sind ideal für Vegetarier, Freunde der asiatischen Küche und eine schmackhafte Möglichkeit Neues auszuprobieren.