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Hensel Essig

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Die ägyptische Königin Kleopatra soll nicht nur unbeschreiblich schön, sondern auch außergewöhnlich intelligent gewesen sein. Als sie einmal behauptete, ein Abendmahl im Wert von einer Million Sesterzen ganz allein aufessen zu können, fühlte sich ihr Liebhaber Marcus Antonius zu einer Wette herausgefordert. Für eine Million Sesterzen bekam man selbst die teuersten Speisen in Mengen, die niemand allein verzehren konnte. Darum war für Marcus Antonius auch klar, dass er diese Wette auf jeden Fall gewinnen würde. Doch er hatte die Rechnung ohne Kleopatra gemacht. Statt einem Großaufgebot von Köstlichkeiten wurde nur ein einzelner Kelch auf den Tisch gestellt. Dieser Kelch war mit Essig gefüllt. Kleopatra holte eine Perle hervor, deren Wert noch höher als eine Million Sesterzen war. Sie ließ die Perle in den Kelch fallen und wartete, bis sich diese im Essig aufgelöst hatte. Danach trank sie einen großen Schluck davon und hatte ihre Wette gewonnen.

Essig gehört zu den ältesten Würzmitteln der Welt und war schon lange vor Kleopatra bekannt. Archäologen fanden Gefäße mit Spuren von Essig, die auf ca. 6.000 v. Chr. datiert wurden. Im Altertum wurde Essig von allen bekannten Hochkulturen im Nahen und Mittleren Osten genutzt. Das sauer schmeckende Würz- und Konservierungsmittel entsteht durch die Fermentation alkoholhaltiger Flüssigkeiten mit Essigsäurebakterien. Dass Bakterien für die Essigbildung verantwortlich sind, wurde allerdings erst im 19. Jahrhundert herausgefunden. Die Jahrtausende davor war Essig mehr oder weniger ein Produkt des Zufalls. Der Herstellungsprozess bestand einfach nur darin, einen Krug mit Wein oder Bier offen stehen zu lassen. Dann wartete man einfach bis das alkoholische Getränk sauer wurde.

Bereits in der Antike hatten die Menschen die Vielseitigkeit von Essig erkannt. In Mesopotamien und Ägypten wurde Fleisch mit Hilfe von Essig konserviert. Der griechische Arzt Hippokrates berichtet über die Behandlung von Atemwegs- und Verdauungsbeschwerden mit Essig. In vielen Haushalten wurde es wegen seiner desinfizierenden Wirkung zum Reinigen von Töpfen und Geschirr verwendet. Das essigähnliche Erfrischungsgetränk der Phönizier namens „Shekar“ basierte auf Apfelwein. In Ägypten bevorzugte man „Hequa“, ein aus Gerste gebrautes Getränk, dem der Essig ein säuerliches Aroma verlieh. Das bekannteste Essig-Getränk der Antike war jedoch das „Posca“ der Römer und Griechen. „Posca“ war ein nichtalkoholisches Mischgetränk aus Wasser und Weinessig. Weil „Posca“ als kraftspendendes Lebenselixier galt, füllten viele römische Legionäre den Durstlöscher in ihre Feldflaschen. Heute ist Essigwasser wegen seiner wohltuenden Wirkung vor allem bei Ausdauersportlern beliebt. Wein- und Balsamessige sind aber auch in den Gourmetküchen nördlich der Alpen unverzichtbar geworden. Ohne sie wären zahllose mediterrane Gerichte und beliebte Salatkreationen undenkbar. Bei Hensel findet man hochwertigen Essig in den unterschiedlichsten Varianten.

Für den Hensel Aceto Balsamico di Modena g.g.A. reifen Sangiovese- und Lambrusco-Trauben in Holzfässern. Sein reichhaltiges Bouquet passt zu frischen Salaten und Antipasti, eignet sich aber auch hervorragend zum Marinieren von Gemüse, Früchten oder Fleischgerichten. Der Condimento Bianco überzeugt durch ein mildes, süßliches Aroma. Neben Salaten macht er sich besonders gut in hellen Soßen und leichten Gerichten aus Fisch oder Meeresfrüchten. Die Trauben für die Hensel Weinessige werden nicht pasteurisiert. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe möglichst gut erhalten. Der Rotwein Essig passt hervorragend zu kräftigem Blattsalat und Rotkohl, aber auch zu Fleisch- und Wildgerichten. Vom feinen Aroma des Weißwein Essigs profitieren vor allem Früchte und Fischgerichte.

Der klare Hensel Apfelessig, der nicht gefilterte naturtrübe Apfelessig und der Apfelessig mit Acerolasaft eignen sich zum Würzen, Marinieren, aber auch zum Konservieren. Genießen Sie die elegante Säure und die feinen Aromen der hochwertigen Hensel Essigsorten.

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