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Hakubaku Japanische Nudeln

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Beim Thema Umgangsformen hat sich in den letzten 100 Jahren vieles geändert. Besonders im deutschsprachigen Raum war fast jeder Lebensbereich streng hierarchisch unterteilt. In Preußen zeigte sich dieser militante Rangordnung in einer regelrechten Uniformflut. Selbst niedrigste Beamte bekamen einen Titel und eine Uniform. Auf alten Fotos sind Briefträger darum kaum von Offizieren zu unterscheiden. Das liegt sicherlich auch daran, dass beide gerne mit Säbeln posierten. Von der Bevölkerung wurde erwartet, Männern in Uniform mit entsprechendem Respekt zu begegnen. Der allgemeine Umgangston war dementsprechend steif. Spätestens seit den 1960er Jahren fand ein spürbarer Richtungswechsel statt. Auf der Straße waren immer weniger Uniformen und Anzüge zu sehen. Man bestand nicht mehr darauf immer mit Titel angesprochen zu werden und unter Kollegen duzte man sich sogar.

Durch Telefon, E-Mail und soziale Medien wird die Kommunikation heute immer informeller. Was die einen als authentisch feiern, empfinden die andere jedoch oft als unhöflich. Aus diesem Grund ist Kommunikationstraining für Berufsanfänger heute in vielen Unternehmen fester Bestandteil der Ausbildung. Eine besondere Herausforderung ist der respektvolle Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen. Und das beginnt bereits mit der Anrede. Im Deutschen gibt es nur eine Höflichkeitsform, das „Sie“. Wenn man sich besser kennt kann man zum „Du“ wechseln. Im Englischen gibt es seit dem 17. Jahrhundert nur noch das „you“. Und in Skandinavien ist es ganz normal, dass die Praktikanten ihren Chef duzen. Während es in europäischen Büros eher locker zugeht, wird in Japan noch sehr viel Wert auf korrekte Umgangsformen gelegt.

Die Höflichkeit der Japaner ist sprichwörtlich und hat die Europäer schon immer tief beeindruckt. Der deutsche Arzt und Forschungsreisende Engelbert Kaempfer veröffentlichte Anfang des 18. Jahrhundert den ersten Japanbericht. Darin bescheinigte er jedem Japaner vom Bauern bis zum Fürsten eine „hohe Schule aller Höflichkeit und guter Sitten.“ Der Stellenwert, den korrekte Umgangsformen im Land der aufgehenden Sonne haben, zeigt sich auch heute noch in der Sprache. Wer in Japan beruflichen Erfolg haben will, muss „Keigo“ (die Höflichkeitssprache) beherrschen. Wie man sich ausdrücken darf wird nämlich immer vom Kontext bestimmt. Wörter in ihrer Grundform, also wie sie im Wörterbuch stehen, sollte man nur zuhause oder bei guten Freunden benutzen. Auf der Straße oder am Arbeitsplatz drückt man sich bereits ganz anders aus. Und für Vorgesetzte, Professoren und andere wichtige Personen gibt es eine noch respektvollere Variante. Jede dieser drei Ebenen hat eigene Personalpronomen, Anredesuffixe und Synonyme. Außerdem werden auch die Verben jeweils unterschiedlich konjungiert. Zum richtigen Einsatz der “Keigo“ erscheinen in Japan jedes Jahr neue Bücher. Denn vor allem Berufsanfänger, müssen hier oft einiges aufholen.

Weil Höflichkeit in Japan so einen hohen Stellenwert hat, will man natürlich unbedingt vermeiden einen respekt- bzw. schamlosen Eindruck zu hinterlassen. Dazu gehört zum Beispiel, die Personalpronomen „ich“ und „du“ nur dann zu benutzen, wenn es unbedingt notwendig ist. Während man den Gesprächspartner bei der Anrede erhöht, nimmt man sich selbst bewusst zurück und versucht möglichst bescheiden zu wirken. Wer einen Vortrag hält, bedankt sich z.B. bei den Zuhörern danach dafür, dass sie ihn ertragen mussten. Trotzdem erwartet ein Professor natürlich, dass die Studenten mit ihm anders reden als untereinander. Japan ist auch im 21. Jahrhundert noch eine sehr hierarchische Gesellschaft. Es gibt jedoch Orte, an denen diese Unterschiede zumindest oberflächlich verschwinden. Neben der U-Bahn und den „Onsen“ (den heiße Quellen) sind das vor allem die „Ramen-ya“. Diese kleinen Nudelrestaurants sind in jeder japanischen Stadt zu finden. Oft bieten sie nur ein halbes Dutzend Sitzplätze und beim Essen sieht man dem Koch bei der Arbeit zu.

Mit den Bio-Ramen von Hakubaku können sie das Phänomen Ramen auch zu Hause erleben. Die populärste Nudelsorte Asiens wird normalerweise als Nudelsuppe serviert, ist aber auch ideal für Wok-Gerichte. In Japan dürfen Ramen laut geschlürft werden, besonders dann, wenn es gut schmeckt. Das gilt übrigens auch für Soba-Nudeln. Hakubaku Bio-Soba werden aus Weizen, Buchweizen, Mehl und Salz hergestellt. Durch ihre Spagetti-Breite haben die Nudeln einen intensiven und authentischen Geschmack. In der Variante Bio-Cha Soba wird der Nudelteig mit aromatischem Grüntee verfeinert und sorgt so für ein einmaliges Geschmackserlebnis. Nach Ramen sind Udon die zweitbeliebteste Nudelsorte in Japan. Die dicken Bio-Udon sind enorm vielseitig und haben im Vergleich zu anderen Nudeln eine festere Konsistenz. Alle Hakubaku-Nudeln können auch für Salate, Pfannengerichte oder in Suppen verwendet werden. Guten Appetit.

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