Govinda Protein Chunks
Immer mehr Menschen verzichten ganz oder teilweise auf Fleisch. In Deutschland ernähren sich fast 10% der Bevölkerung vegetarisch. Etwa 1,3 Millionen Menschen verzichten sogar vollständig auf tierische Produkte. Bei Treffen mit Freunden wird so das Thema Eiweißbedarf immer häufiger zum Gesprächsmittelpunkt. Noch immer glauben viele Menschen, dass der Verzicht auf Fleisch zwangsläufig zu Eiweißmangel und Muskelschwund führen würde. Für den Aufbau und Erhalt der Muskeln braucht unser Körper nämlich acht essentielle Aminosäuren. Weil er diese nicht selbst bilden kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Allerdings finden sich diese Aminosäuren in pflanzlichem Eiweiß genauso wie in tierischem. Dass Fleisch immer noch als unverzichtbar wahrgenommen wird, hat vor allem kulturelle Gründe. In Europa war der Fleischgenuss viele Jahrhunderte lang ein Privileg der Reichen und Mächtigen. Fleisch wurde darum in der Bevölkerung unbewusst immer mit Erfolg und sozialem Aufstieg assoziiert. Die Idee vom Fleisch als einzig wahrem Kraftfaktor entstand aber bereits im alten Griechenland.
In der Antike ernährten sich die meisten Menschen vorwiegend pflanzlich. Fleisch war teuer und wurde nur zu besonderen Anlässen und religiösen Festen gegessen. Sogar die Athleten, die bei den Spielen in Olympia antraten, ernährten sich ausschließlich pflanzlich. Dass sie einige Wochen vor den Wettkämpfen zu Fleisch wechselten, lag vor allem an der tief im Volk verwurzelten Mythologie. So war man sich sicher, durch das Essen von Fleisch auch die Eigenschaften der Tiere zu übernehmen. Ringer aßen Ochsen um ihre Kraft zu steigern, Weitspringer Fleisch von Rotwild und Läufer bevorzugten Fisch aus schnellfließenden Bächen. Die Essgewohnheiten der Athleten wurden bereits in der Antike zum Stoff von Mythen und Legenden. So soll der fünffache Olympiasieger Milon von Croton innerhalb eines Tages einen ganzen Stier verspeist haben. Unter der Woche begnügte er sich angeblich mit einer täglichen Ration von 17 Pfund Brot, 17 Pfund Fleisch sowie 10 Litern Wein.
Die Vorstellung vom Kraft gebenden Fleisch entstammt somit zumindest teilweise der griechischen Sagenwelt. Allerdings wurde sie bereits in der Antike widerlegt. Und zwar von den berühmtesten Athleten, des alten Roms: den Gladiatoren. Die chemische Analyse von Knochenfunden führte in den 1990er-Jahren zu neuen Erkenntnissen über das Aussehen und die Ernährung der antiken Kämpfer. Anders in vielen Hollywood-Filmen dargestellt, waren sie keineswegs gestählte Bodybuilder. Stattdessen lagen ihre Muskeln unter dicken Fettschichten. Da die meisten Gladiatoren nur mit minimaler Rüstung kämpften, vermuten manche Forscher, dass damit Nerven und Blutgefäße vor Schwerthieben geschützt werden sollten. Bei der fast vollständig vegetarischen Ernährung standen vor allem Bohnen, Erbsen und Getreide auf dem Speiseplan. Diese Entdeckung deckt sich auch mit alten schriftlichen Quellen. So bezeichnete der römische Gelehrte Plinus Gladiatoren einmal spöttisch als „Körnerfresser“. An ihrer Kraft und Leistungsfähig zweifelte jedoch niemand.
Heute gibt es in jeder Disziplin Sportler, die mit harten Training und pflanzlicher Ernährung Höchstleistungen erbringen. Sie sind der beste Beweis dafür, dass man auch ohne tierische Produkte einen aktiven Lebensstil führen kann. Die Govinda Protein Chunks aus Bio-Erbsen und Bio-Ackerbohnen sind eine schmackhafte Alternative für Gerichte, die traditionell mit Fleisch zubereitet werden. Mit den Protein Chunks Flocken und einigen Algenblättern zaubern Sie im Handumdrehen vegane Fischgerichte. Die Flocken eignen sich aber auch zum Belegen von Pizza oder für leckere Paella. Während die Protein Chunks Hack genau die richtige Konsistenz für Bolognese, Lasagne oder Chili sin Carne haben, sind die Protein Chunks Schnetzel ideal für vegetarische Döner, Burritos und Wraps. Haben Sie Lust auf würziges Gyros, Geschnetzeltes in Rahmsoße oder ein exotisches Chicken Curry? Kochen Sie Ihr Lieblingsrezept rein vegetarisch: Fleisch raus, Govinda Protein Chunks rein - Voilà!