Govinda Jackfrucht
Selbstgepflückte Früchte sind durch nichts zu ersetzen. Mit eigenen Kirschen, Birnen oder Äpfeln schmecken Fruchtmus, Säfte, Smoothies, Desserts oder Kuchen einfach am besten. Ob süße Pflaumen oder herb-frische Äpfel, die Früchte in unseren Obstgärten sind auf jeden Fall schön handlich. Auch wild wachsende Äpfel und Birnen kann man problemlos vom Baum holen – vorausgesetzt sie hängen tief genug. In den Tropen sind viele Früchte nicht nur süßer, sondern auch um einiges größer. Eine Ananas kann man nicht so leicht einstecken. Dasselbe gilt für Kokosnüsse, die größten Steinfrüchte der Welt. Allerdings gibt es in Südostasien einen Baum dessen Früchte die Kokosnuss geradezu zierlich aussehen lassen. Die Rede ist vom Jackfruchtbaum, einem 20 Meter hohen Baum aus der Familie der Maulbeergewächse. Seine beachtlichen Früchte sind viel zu schwer für die Zweige. Darum wachsen sie direkt am Stamm. Bei uns sind sie als Jackfrucht, Jackfruit, Jackbaumfrucht oder auch als Jakobsfrucht bekannt.
Die Jackfrucht zählt zu den ältesten Früchten der Welt. Manche Forscher vermuten, dass es sie bereits seit knapp 50 Millionen Jahren gibt. Und zwar mehr oder weniger unverändert. Zum Vergleich: viele europäische Apfelsorten wurden erst vor wenigen Jahrhunderten kultiviert. Ihre Vorgänger waren nämlich nicht nur sehr klein, sondern oft auch nach etlichen Kreuzungen genießbar. Die Jackfrucht war dagegen schon da, als die Dinosaurier gerade von den Säugetieren abgelöst wurden. So beeindruckend wie das Alter der Jackfrucht ist auch ihre Größe. Manche Exemplare erreichen einen Durchmesser von bis zu 50 cm. Das Gewicht einer reifen Jackfrucht liegt zwischen 4 und 40 Kilo. Aus diesem Grund wird sie in Asien auch nicht im Ganzen, sondern meist stückweise verkauft. In ihren Heimatländern ist die Jackfrucht vor allem als Dessert oder Snack für zwischendurch beliebt. Wer sie zum ersten Mal probiert, beschreibt oft ein zartes Honigaroma in Kombination mit einem frischen, zitronenähnlichen Geschmack. Trotzdem war die Jackfrucht bei uns bis vor kurzem beinahe völlig unbekannt.
Mittlerweile trifft man die Jackfrucht aber auch in der westlichen Welt. Jedoch nicht im Obstkorb, sondern eher auf dem Grill oder in der Pfanne. Weil die Jackfrucht ein fabelhafter Fleischersatz ist, landet die große Tropenfrucht bei uns fast ausschließlich in herzhaften Gerichten. Wenn die Hackfrucht noch vor dem Ausreifen geerntet und in Salzlake eingelegt wird, hat das faserige Fruchtfleisch einen neutralen Geschmack. Es kann also nach Lust und Laune mariniert werden. Wird das marinierte Fruchtfleisch scharf angebraten, bekommt es eine Kruste und erinnert nicht nur optisch stark an Fleisch. Auch die Konsistenz ist durchaus vergleichbar. Selbst überzeugte Fleischgenießer merken im Gulasch oder im Curry keinen Unterschied zwischen Fleisch und Jackfrucht. Wegen der außergewöhnlich vielseitigen Zubereitung steht die Jackfrucht bei Vegetariern und Veganer darum hoch im Kurs.
Mit Govinda Jackfrucht können Sie fleischlose Haute Cuisine genießen. Mit Jackfrucht Würfeln von Govinda können Sie neben herzhaften Grillspießen auch wunderbare Eintöpfe zaubern: Dazu wird das vorgekochte und küchenfertige Fruchtfleisch von jungen Jackfrüchten einfach mit der beiliegenden Würzmischung gewürzt und erhält eine pikante Note. Die Jackfrucht Schnetzel eignen sich vor allem für die Zubereitung von gegrillten Frikadellen oder panierten Bratlingen. Doch auch als Grundlage für deftige Bolognese oder Chili con Carne ist die Jackfrucht eine willkommene Abwechslung. Entdecken Sie mit Govinda Jackfrucht kreative Ideen rund um die exotische Baumfrucht.