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Go Pure Gemüse-Chips

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Die Kartoffel ist das mit Abstand am meisten verzehrte Gemüse in Deutschland. Ob als Knödel, Kloß, Brei, im Auflauf, angebraten oder gekocht als Beilage, die gelben Knollen sind unverzichtbar. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche knapp 60 kg Kartoffeln pro Jahr. Noch in den 1950er Jahren waren es sogar stattliche 180 kg. Aufgrund des hohen Kartoffelverbrauchs zwischen Flensburg und Freilassing werden die Deutschen von ihren Nachbarn manchmal sogar selbst als „Kartoffeln“ bezeichnet. Dabei waren die Erdäpfel vor nicht mal 400 Jahren hierzulande noch völlig unbekannt. In den Anden werden sie dagegen schon seit Jahrtausenden angebaut. Neben Quinoa und Armaranth war die Kartoffel ein Grundnahrungsmittel der Inkas. Als die Spanier im 16. Jahrhundert das Inkareich eroberten, verboten sie den Einheimischen den Anbau von Quinoa und Armaranth. Beide Pflanzen gerieten so für die nächsten Jahrhunderte in Vergessenheit. Die Kartoffeln hatte mehr Glück. Sie durfte weiter wachsen und wurde sogar nach Europa gebracht. Vor allem in Irland war man davon begeistert und baute Kartoffeln seit 1606 an. Keine 100 Jahre später war die Erdfrucht aus der Neuen Welt bereits das wichtigste Grundnahrungsmittel der Iren.

Auf dem europäischen Festland wurde sie zunächst nur als Zierpflanze in den Lustgärten der Fürsten gepflanzt. Hier erfreute sich die Aristokratie an den zarten Blüten der Kartoffelpflanze. Inspiriert vom Vorbild Marie-Antoinettes, trugen manche Hofdamen sogar einen Kranz aus Kartoffelblüten im Haar. Für die unterirdischen Knollen der Kartoffelpflanze interessierte man sich dagegen weniger. Im deutschsprachigen Raum hatte die Kartoffel einen besonders schweren Start. Was hauptsächlich daran lag, dass die Bauern hier zuerst die geschlossenen Blüten der Pflanze probierten. Diese sehen aus wie kleine grüne Tomaten, sind ungenießbar und wie alle grünen Teile der Kartoffel leicht giftig. Und weil die Knollen ungekocht auch nicht genießbar sind, wollte sie auch niemand anbauen. Dass heute in Deutschland jährlich fast 10 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet werden ist vor allem Friedrich dem Großen zu verdanken. Er erkannte das Potential der Knolle, die auch im sandigen Boden Preußens wuchs und gab seinen Bauern den „Kartoffelbefehl“. Jeder Bauer hatte nun Kartoffeln anzubauen. Um die unwilligen Bauern von der Knolle zu überzeugen, bediente sich der findige König einer List. Er ließ im ganzen Land Soldaten Kartoffelfelder bewachen, um den Eindruck zu erwecken das hier etwas besonders Wertvolles unter der Erde lag. Nachts taten die Wachen so als ob sie schlafen würden und gaben so der Bevölkerung die Chance einige Kartoffelpflanzen zu erbeuten. Schon bald sprach sich herum, dass die Knollen heiß gekocht richtig gut schmeckten. Und schon war die Kartoffel aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken.

Weltweit gibt es ca. 4000 Kartoffelsorten. In Deutschland sind 210 Sorten zugelassen, die mit Abstand am meisten angebaute Sorte heißt „Linda“. Sie ist sehr aromatisch, hat die typisch gelbe Farbe und ist hierzulande die beliebteste Speisekartoffel. An Linda gibt es überhaupt nichts auszusetzen, der Blick über den Tellerrand lohnt sich aber trotzdem. Denn auch ihre Cousinen aus Südamerika sind zum Anbeißen. Und sie bringen Farbe ins Spiel, aufgeschnitten schimmern sie bläulich oder rot auf dem Teller. Die bekannteste Vertreterin der blauen Kartoffel ist die „Vitelotte". Außen ist sie dunkel violett oder sogar fast schwarz, im inneren dagegen violett bis bläulich durchwachsen. Verantwortlich für starke Färbung ist der hohe Gehalt des natürlichen Farbstoffs Anthocyan. Wegen Ihrer Kälteempfindlichkeit sind die blauen Kartoffeln weniger ertragreich. Sie finden sich darum fast ausschließlich in Südamerika, wo sie bis heute von Hand geerntet werden.

Bei uns haben nur die wenigsten schon einmal bunte Kartoffeln gesehen, geschweige denn probiert. Mit den Gemüse-Chips von Go Pure wird sich das ändern. Denn als knuspriger Snack machen die blauen Kartoffeln den klassischen Kartoffelchips Konkurrenz. Go Pure Vegetable Chips Mixed Varieties sind köstliche Gemüsechips mit drei außergewöhnlichen Gemüsesorten. Die rot-weiß geringelte, leicht süßliche Chioggia, eine Rote Bete Variante, die leicht nussige blaue Kartoffel und als farblich-geschmacklichen Kontrast die rote Kartoffel Highland Burgundy Red. Letztere zählt zu den wenigen Kartoffelsorten, die nicht nur über eine rote Schale, sondern auch über rotes Fruchtfleisch verfügen. Die Chips werden in dünnen Scheiben mit Bio-Sonnenblumenöl gebacken und mit einer Prise Meersalz geschmacklich abgerundet. Ein echter Genießer-Snack.

Go Pure Gemüse Chips aus Pastinake, Karotte, Rote Bete und Süßkartoffeln werden mit viel Sorgfalt und Leidenschaft hergestellt. Mindestens so viel wie auch der Bauer beim Anbau seines Lieblingsgemüses an den Tag legt. An feinstem Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau kann man wohl kaum etwas verbessern. Darum werden diese köstlichen Chips nur noch mit einer Prise Salz verfeinert. Ihr vollmundiger Geschmack spricht für sich selbst. Wer es mediterran mag und gerne knabbert, wird die Go Pure Gemüse Chips aus Süßkartoffeln, Tomaten und Rosmarin lieben. Nur das beste Gemüse aus biologischem Anbau wird zu diesen leckeren Süßkartoffelchips mit vollmundigem Tomatengeschmack und einem Hauch Rosmarin verarbeitet. Dolce vita war noch nie so knusprig.

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