Glücks Bio Trockenpilze
Jedes Jahr im Herbst zieht es viele Menschen schon im Morgengrauen in den Wald. Um anderen Pilzsammlern zuvorzukommen, stampfen sie im Frühnebel durchs Unterholz. Und das hat seinen Grund: Denn viele Gerichte bekommen erst durch Pfifferlinge, Rotkappen oder Steinpilze ihre ganz besondere Note. Pilze wurde bereits in der Altsteinzeit gesammelt und sind bis heute sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Landesküchen. Schon in der Antike wurde versucht, Speisepilze zu züchten. Besonders erfolgreich waren diese Bemühungen jedoch nicht. Die meisten Pilze wurden darum im Wald gesammelt. Doch dabei war jedoch Vorsicht geboten. Denn viele schmackhafte Pilze waren giftigen Pilzen zum Verwechseln ähnlich. Zudem waren Pilze den Menschen aus einem anderen Grund nicht ganz geheuer: Niemand konnte erklären, woher sie kamen. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen hatten Pilze keine Samen, die man in die Erde pflanzen konnte. Stattdessen wuchsen sie wie von Zauberhand über Nacht aus dem Boden.
Weil Pilze gelegentlich einen Kreis bilden, galten sie im Mittelalter als Vorboten übernatürlicher Ereignisse. Im Volksmund wurden diese Formationen Hexenringe genannt. Die Menschen glaubten, dass sie den Versammlungsort von Hexen, Feen oder anderen magischen Wesen markierten. Und wer es wagte, einen solchen Ring zu betreten, riskierte verhext zu werden. Mit dem Beginn der Aufklärung im 18. Jahrhundert begann auch die Suche nach einer rationalen Erklärung für das Auftauchen der Pilze. Aus ihr entwickelte sich die „Mykologie“, die Wissenschaft der Pilze. Nach mehr als zwei Jahrhunderten systematischer Forschung kamen die Mykologen schließlich zu der Erkenntnis, dass Pilze gar keine Pflanzen sind. Denn sie betreiben keine Photosynthese - sind also nicht in der Lage, Sonnenlicht in chemische Energie umzuwandeln. Aufgrund ihres besonderen Zellaufbaus gehören die Pilze aber auch nicht zu den Tieren, sondern bilden eine eigene Untergruppe.
Die Lebensformen unseres Planeten werden heute drei Gruppen zugeordnet: Tieren, Pflanzen und Pilzen. Bisher kennt die Wissenschaft ca. 120.000 Pilzarten. Jüngste Studien gehen sogar davon aus, dass es weltweit zwischen 2,2 und 3,8 Millionen Arten geben könnte. Damit sind Pilze die am wenigsten erforschte Lebensform überhaupt. Immerhin wissen wir heute, dass Pilze nicht durch Hexerei entstehen. Je nach Art vermehren sie sich durch unsichtbare Sporen oder durch Zellteilung. In der Pfanne landet auch nicht der ganze Pilz, sondern lediglich der oberirdisch wachsende Fruchtkörper. Der weitaus größere Teil eines Pilzes ist das „Myzel“, ein unterirdisches Netz feiner Fäden. Das Myzel kann gewaltige Ausmaße annehmen. Der größte bekannte Pilz erstreckt sich über neun Quadratkilometer und ist damit die mit Abstand größte Lebensform der Welt. Für die Gesundheit der Wälder sind Pilze unverzichtbar. Sie zersetzen abgestorbenes organisches Material und führen den Wurzeln der Bäume Nährstoffe zu.
Frisch abgeschnittene Pilze sind leider nicht lange haltbar. Deshalb greifen immer mehr Köche zu getrockneten Pilzen. Pilze verlieren während der Trocknung nur Feuchtigkeit, nicht aber Geschmack und Aroma. Mit den Trockenpilzen von Glücks Bio können Sie so das ganze Jahr über köstliche Pilzgerichte kreieren. Für viele italienische Rezepte ist sind Steinpilze einfach unverzichtbar. Genießer schätzen deren herzhaften Geschmack in Risotto, Bruschetta und zahlreichen Pasta-Saucen. Im Gegensatz dazu geben Pfifferlinge bevorzugt cremigen Soßen eine individuelle Note. Die bodenständigen Pilze passen aber auch hervorragend zu herzhaften Kartoffelgerichten. Nudelsuppen und Wokgerichte der asiatischen Küche werden meist mit Shiitake-Pilzen verfeinert. Mit den getrockneten Pilzen und Pilzmischungen von Glücks Bio veredeln Sie im Handumdrehen Saucen, Beilagen und Reisgerichte.