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Followfood Fischspezialitäten

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Seit mindestens 40.000 Jahren nutzen die Menschen das Meer als Nahrungsquelle. Archäologische Funde belegen, dass bereits in der Steinzeit Fische mit einfachen Harpunen, Speeren und Fallen gefangen wurden. In der Antike entwickelten Phönizier, Griechen und Römer effiziente Netze für größere Boote. Statt nur den Eigenbedarf zu decken, konnten die Fischer den zusätzlichen Fang nun verkaufen. So entwickelte sich der Fischfang vielerorts zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Solange die Fischer ihre Netze mit Muskelkraft zurück ins Boot ziehen mussten, blieb ihr Einfluss auf die Fischpopulationen relativ gering. Mit dem technischen Fortschritt und immer leistungsfähigeren Schiffen und Fanggeräten, hat sich das jedoch grundlegend geändert. Durch Satellitennavigation, Echolot und riesigen Fangnetzen werden heute innerhalb kürzester Zeit gewaltige Mengen an Fisch aus den Meeren gezogen.

Die Ozeane erstrecken sich über 71% der Erdoberfläche. Wegen dieser schier grenzenlosen Weite wird gern unterschätzt, wie gravierend die Auswirkungen der industriellen Fischerei tatsächlich sind. Weltweit gelten inzwischen 33% der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt und knapp 50% als maximal ausgenutzt. Aber auch Meeresbewohner, die nicht gezielt gefangen werden, sind bedroht. Dafür verantwortlich sind kilometerlange Treibnetze, in denen neben Thunfischen auch Delfine, Meeresschildkröten und Haie qualvoll verenden. Ebenso belastend kann der unkontrollierte Einsatz von Lockbojen sein. Diese Technik lockt ganze Fischschwärme künstlich an, fängt dabei aber auch massenweise Jungfische und andere Meerestiere. Speziell beim Thunfischfang in tropischen Gewässern sind Lockbojen inzwischen nahezu gängige Praxis.

Niemand bestreitet: die Lage ist alarmierend. Um die Überfischung der Meere zu stoppen, setzen nachhaltige Anbieter auf traditionelle Fangmethoden. Dazu gehört z.B. die Angelruten-Fischerei, bei der die Fische einzeln mit Angelrute oder Handleine gefangen werden. Durch die hohe Selektion entsteht kaum Beifang und das marine Ökosystem bleibt weitgehend unbeschädigt. Diese Fangmethode eignet sich besonders für größere Fischarten wie Thunfisch, Kabeljau oder Makrele. Eine weitere altbewährte Fangart ist die Langleinen-Fischerei. Hierbei werden lange Leinen mit vielen einzelnen Haken ins Meer gelassen, um gezielt bestimmte Fischarten wie Schwertfisch, Thunfisch oder Heilbutt zu fangen. Neben der sorgfältigen Platzierung der Leine ist die Auswahl spezieller Haken und Köder zur Reduzierung von Beifang entscheidend. Für Schwarmfische ist die Ringwadenfischerei ohne Lockbojen eine umweltschonendere Netzfangmethode. Dabei wird ein Netz kreisförmig um einen natürlich vorkommenden Schwarm ausgelegt und anschließend zusammengezogen. Da hierbei keine künstlichen Lockmittel eingesetzt werden, bleibt der unerwünschte Beifang gering.

Die Folgen der Überfischung der Meere für die biologische Vielfalt und das Ökosystem der marinen Tier- und Pflanzenwelt liegt auch dem Hersteller Followfood am Herzen. Deshalb werden bei Followfood nur Zuchtfische aus biologischer Aquakultur oder Wildfische aus MSC-zertifizierten Fischereien verarbeitet, die darüber hinaus noch den Zusatzkriterien der Followfood Fischereirichtlinien unterliegen. Ein Tracking-Code auf jeder Verpackung ermöglicht die Rückverfolgung jedes einzelnen Fisches.

So vereint Followfood Fischgenuss mit verantwortungsbewusstem Handeln. Ob im eigenen Saft oder in Sonnenblumenöl eingelegt; Followfood Thunfischfilets sind ein Genuss auf Pizza, Sandwiches oder im Salat. Nachhaltig gefangener Thunfisch steht auch im Mittelpunkt der Followfood Thunfischsalate. Die verzehrfertigen Fischsalate in den Sorten Italiano, Indian Curry und México lassen sich als Vorspeise genauso genießen wie als Zwischenmahlzeit. Beim Brunch oder Buffet sind Schnittchen mit Bio-Lachs-Aufstrichen ein echtes Highlight. Für die Heringsfilets in Bio-Senfsauce werden nachhaltige gefischte Heringe in einer herzhaften Sauce aus mittelscharfem Senf, Sonnenblumenöl, Weißweinessig und Gewürzen eingelegt. Die heiß-geräucherten Kieler Sprotten in Bio-Sonnenblumenöl sind eine Fischspezialität, die wunderbar mit knusprigem Baguette oder dunklem Vollkornbrot harmoniert. So bunt wie die Unterwasserwelt, so bunt ist auch das Angebot der MSC-zertifizierten Followfood Fischspezialitäten. Gönnen Sie sich Fischgenuss mit gutem Gewissen.

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