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Davert Pops

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Den verführerischen Duft von heißem Popcorn verbinden die meisten Menschen intuitiv mit einem Kinobesuch. Kein Wunder, denn der Puffmais-Snack wird in fast allen Kinos frisch gepoppt. Und die leckere Popcorntüte gehört zu einem schönen Kinoabend einfach dazu. Das war jedoch nicht immer so. Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte sogar Popcorn-Verbot in den Filmtheatern. Die ersten Kinos orientierten sich noch stark am klassischen Theater. Das galt nicht nur für den Namen, sondern auch für die Hausordnung. Und die sorgte dafür, dass die Vorstellung nicht durch raschelnde Tüten oder kauende Zuschauer gestört werden durfte. Popcorn gab es um die Jahrhundertwende meist nur im Zirkus oder auf dem Rummelplatz. Nur in größeren Städten wurde es auch auf der Straße verkauft. Wer allerdings mit Popcorn ins Kino ging, musste es am Eingang abgeben.

Erst am Anfang der 1930er-Jahre fand das Popcorn seinen Weg in die amerikanischen Kinos. Durch die schlechte Wirtschaftslage ging die Nachfrage zurück und die Kinobetreiber suchten nach neuen Einnahmequellen. Zunächst erlaubten sie Popcornverkäufern gegen Gebühr den Verkauf ihrer Snacks im Foyer. Doch schon nach kurzer Zeit übernahmen die meisten Kinos das Geschäft selbst. Den endgültigen Durchbruch erlebte das Popcorn während des 2. Weltkrieges. Aufgrund der mit dem Zuckermangel verbundenen Rationierungsmaßnahmen waren viele Süßigkeiten einfach nicht mehr erhältlich. Salziges Popcorn musste dagegen nicht rationiert werden und wurde zu einem der beliebtesten Snacks. In Deutschland etablierte sich Popcorn dagegen erst am Ende der 1970er-Jahre als Kino-Snack. Allerdings griffen die Kinobesucher hierzulande lieber zu gesüßtem Popcorn.

Popcorn gehört nicht nur zu den beliebtesten, sondern auch zu den ältesten Snacks überhaupt. In einer Höhle in New Mexico fanden Archäologen Puffmais-Körner, deren Alter auf über 5.000 Jahre geschätzt wird. Auch in Peru wurde beim Öffnen von über 1.000 Jahre alten Grabhöhlen Puffmais entdeckt. Manche der Körner waren so gut erhalten, dass sie sich noch immer poppen ließen. Forscher gehen davon aus, dass Popcorn in den alten Zivilisationen Süd- und Mittelamerikas eine wichtige Rolle spielte. Tlaloc, der aztekische Fruchtbarkeitsgott wurde z.B. mit einer Krone aus Popcorn dargestellt. Und bei bestimmten rituellen Tänzen trugen die Frauen Halsketten aus Popcorn. Es diente den Azteken aber nicht nur als Speise und Schmuck, sondern auch als Orakel. Dazu wurde Puffmais ins Feuer geworfen. Wenn die Körner poppten, versuchten die Priester aus deren Form und Flugrichtung die Zukunft vorherzusagen. Wie das genau funktioniert hat, ist leider nicht überliefert; warum es poppt, hat man jedoch inzwischen herausgefunden.

Samenkörner enthalten Wasser, das durch Erhitzen zum Verdampfen gebracht wird. Im Korn entsteht dadurch ein enormer Überdruck, der sich durch explosionsartiges Platzen entlädt. Das nennt man Aufpoppen oder Puffen. Zudem dehnt sich die heiße Stärke des Samens schäumend um ein Vielfaches aus. Bei Puffmais ist die Samenhülle so fest, dass er zum Puffen einfach nur erhitzt werden muss. Körnerarten mit einer zu weichen Hülle müssen dagegen in einem Druckbehälter gepoppt werden.

Neben Puffmais finden sich in Süd- und Mittelamerika auch noch andere Pflanzen, deren Körner durch Hitze aufpoppen, z.B. Amaranth und Quinoa. Auch diese gehörten zu den Grundnahrungsmitteln der indigen Völker. Als die Europäer die „Neue Welt“ eroberten, verboten sie den Anbau dieser einheimischen Pflanzen. Erst vor wenigen Jahren wurden sie wieder neu entdeckt. Heute gelten sie als „Superfood“ und werden in zahlreichen Ländern angebaut. Im Gegensatz zum Popcorn, werden die Körner aber in der Regel nicht im Kino verspeist. Sie sind eher in knusprigen Müsliriegeln oder Müslimischungen zu finden. Der deutsche Bio-Pionier Davert poppt nicht nur die Körner von südamerikanischem Amaranth und Quinoa, sondern auch die von heimischem Dinkel.

Die luftig leichten Davert Amaranth Pops veredeln Müslis mit ihrem wunderbar gerösteten Aroma. Die mit einem speziellen Verfahren aufgepufften Quinoa Pops schmecken besonders gut in Getreidedrinks und Frühstückscerealien. Die Davert Dinkel Pops können pur mit Milch oder Pflanzendrink genossen werden, verfeinern aber auch individuelle Müslimischungen. Genießen Sie den puren Geschmack der feinen Davert Pops in frischer Milch, Desserts oder als Topping auf Joghurt und Vorspeisen.

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