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Cupper Tee

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Was ist eigentlich typisch britisch? Fragt man die Briten selbst, sind die häufigsten Antworten: „queueing“ (eine Warteschlange bilden), über das Wetter reden, Fair Play und natürlich Tee trinken. Wo man sich auch immer in Großbritannien aufhält, eine Tasse Tee ist nie weit. Denn auf der Insel werden jeden Tag 165 Millionen Tassen Tee getrunken. Aus dem britischen Alltag ist die „cup of tea“ einfach nicht wegzudenken. Die erste Tasse gibt es zum Frühstück oder bereits davor. Auch am Arbeitsplatz sind kleine Teepausen für die meisten unverzichtbar. Sogar kurz vor dem Zubettgehen gönnen sich viele Briten gern noch ein Tässchen. Aber wenn praktisch den ganzen Tag über Tee getrunken wird, was ist dann mit der klassischen „Tea Time“? Das, was sich Kontinentaleuropäer darunter normalerweise vorstellen, heißt in Großbritannien „Afternoon Tea“. Und es ist keine kleine Teepause zwischendurch, sondern eher ein besonderer Anlass.

Der „Afternoon Tea“, auch bekannt als „Low Tea“ ist auf Traditionen der britischen High Society zurückzuführen. Im frühen 19. Jahrhundert wurde in Adelskreisen recht spät zu Abend gegessen. Anna Maria, die Herzogin von Bedfordshire bekam jedoch oft schon nachmittags Hunger. Darum ließ sie sich regelmäßig Tee mit Sandwiches oder kleinen Kuchen bringen. Irgendwann in den 1830er Jahren begann die Herzogin sich für ihre kleine Zwischenmahlzeit am Nachmittag Freunde einzuladen. Anstatt sich um den Esstisch zu versammeln, machten sie es sich auf niedrigen Sesseln und Sofas gemütlich. Aufgrund der entspannten Sitzposition sprach man darum vom „Low Tea“. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde das Tee trinken am Nachmittag zu einer festen Tradition der britischen Oberschicht. Diese ist im Wesentlichen bis heute gleich geblieben, allerdings spricht man mittlerweile eher vom „Afternoon Tea“. Und der ist ein Luxus, den sich heute auch normale Bürger hin und wieder gönnen. Egal ob zuhause oder im Grandhotel, der „Afternoon Tea“ wird meist gegen 16 Uhr serviert. Immer mit dabei ist das Teeservice aus Porzellan und eine Etagere mit Süßgebäck oder herzhaften Häppchen. Wenn zusätzlich noch Champagner oder Sherry serviert werden, spricht man übrigens vom „Royal Tea“.

Der „Afternoon Tea“ ist nicht zu verwechseln mit dem „High Tea“. Anders als der Name vermuten lässt, stammt dieser nämlich nicht aus der High Society, sondern der Arbeiterklasse. Während der Industrialisierung aßen viele Arbeiter oft nur zwei Mahlzeiten am Tag. Zum Frühstück gab es in der Regel eine große Schüssel Porridge. Während der Arbeitszeit konnte meist nichts gegessen werden. Wenn die Arbeiter abends nach Hause kamen, waren sie dementsprechend hungrig. Das deftige Abendessen, das daheim auf sie wartete, wurde „High Tea“ genannt. Der Name könnte sich aus dem Umstand ergeben haben, dass die Familie beim „High Tea“ aufrecht am Tisch saß, wahrscheinlicher ist aber, dass es einfach die Hauptmahlzeit des Tages war. Neben viel Tee und Brot gab es dazu eingelegtes Gemüse, Käse, Pasteten und manchmal sogar Fleisch.

Wenn in Großbritannien von „Tea“ die Rede ist, dann ist Schwarztee gemeint. In der Regel handelt es sich um eine Mischung verschiedener Schwarztee-Sorten aus den ehemaligen Kolonien. Besonders häufig werden Assam-Tee, Ceylon-Tee und Kenia-Tee verwendet. In starken Mischungen wie z.B. „Englisch Breakfast“ dominiert in der Regel der Assam-Tee. Neben seinem kräftigen Aroma hat er noch einen großen Vorteil. Er ist relativ unempfindlich und kann darum sowohl mit weichem als auch mit hartem Wasser zubereitet werden. Das macht ihn zu einem perfekten Alltags-Tee. Auch die Erfolgsgeschichte von Cupper begann 1984 mit zwei Kisten Assam-Tee. Innerhalb weniger Jahre wurde die Marke zu einem der bekanntesten Hersteller feiner Bio Tees in Großbritannien. Neben zeitlosen Tee-Klassikern hat Cupper heute aber auch Früchte- und Kräuterteemischungen im Sortiment. Darum findet bei Cupper auch jeder seine „cup of tea“.

Cupper English Breakfast Tea ist eine spezielle Mischung aus feinstem Assam- und Ceylon-Tee. Er hat einen vollen und kräftigen Geschmack, ist „very British“ und passt einfach immer. Cupper Superstar Lemon and Ginger verbindet gekonnt den frischen Geschmack von Zitrone mit der Schärfe von Ingwer. Mit etwas Honig verfeinert, ist er besonders an kalten Tagen eine echte Wohltat. Cupper My Happy Place ist eine angenehm leichte Kräuterteemischung aus sanfter Kamille und dem süßen Geschmack von Pfirsich, verfeinert mit Aromen von Orange, Mango und Hagebutte. Wer Gewürztee mag, sollte Cupper Be Happy probieren. In dieser Mischung treffen Zimt, Ingwer, Süßholz und schwarzer Pfeffer auf frische, zitrische Noten. In der wunderbar ausbalancierten Kräuterteemischung Little Dreamer wird das wohlige Aroma von Kamille und Lavendel durch eine erfrischende Note Zitronenmelisse abgerundet. Mit den Bio-Tees von Cupper haben Sie die Möglichkeit, auch fernab von Großbritannien „Afternoon Tea“, „Royal Tea“ oder „High Tea“ daheim zu zelebrieren.

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