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Cha Dô Bio-Teespezialitäten

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Tee ist das beliebteste Getränk der Welt. Gleich nach Wasser ist es sogar das am meisten getrunkene. In Ländern wie Japan, China, Indien, England oder der Türkei ist Tee ein fester Bestandteil des nationalen Alltags: Japan ohne Teezeremonie oder England ohne Tea Time? Unvorstellbar! Zudem ist das Anbieten von Tee in weiten Teilen Asiens seit Jahrtausenden ein Zeichen für Gastfreundschaft. Weltmeister im Teetrinken sind aber nicht die Briten, Türken oder Chinesen, sondern: die Ostfriesen. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von stolzen 300 Litern stehen sie unangefochten an der Spitze des jährlichen Teeverbrauchs. Weil die süddeutschen Kaffeetrinker den Durchschnitt drücken, schafft es Deutschland aber nicht in die Top 10 der Tee trinkenden Nationen.

Ostfriesland hat nicht nur einen hohen Teeverbrauch, sondern auch eine eigene Teezeremonie. Die „Teetied“ wird bis zu vier Mal täglich zelebriert: frühmorgens, gegen 11 Uhr, am Spätnachmittag und abends nach 20 Uhr. Wichtigster Bestandteil dieses Eckpfeilers der friesischen Lebensart ist der Ostfriesentee: eine hauptsächlich aus Assam bestehende Teemischung. Sehr dunkel muss er sein und sehr kräftig. Als Erstes kommt ein großes Stück Kandis in die leere Teetasse, der „Kluntje“. Dieser wird mit dem frisch aufgebrühten Tee übergossen. Zuletzt kommt noch ein Löffel Sahne in die Tasse. Und ganz wichtig: Auf keinen Fall umrühren! Denn das Besondere beim Friesentee sind seine drei Phasen. Zuerst die kühle Sahneschicht, gefolgt vom herben Teegeschmack und am Schluss der süße Bodensatz. Ein absoluter Hochgenuss! Kein Wunder, dass die Ostfriesen so viel Tee trinken.

Der westliche Teemarkt wurde bis ins späte 20. Jahrhundert von schwarzem Tee aus Indien und Afrika dominiert. Inzwischen bevorzugen aber immer mehr Europäer grünen Tee. Dessen anregende Wirkung entfaltet sich angenehm langsam und ist somit ideal für längere Büroarbeit. Anders als schwarzen Tee trinkt man Grüntee weniger heiß und meistens ohne Milch und Zucker. Dabei besteht der wesentliche Unterschied zwischen Grüntee und Schwarztee nur in der Verarbeitung der frischen Teeblätter. Für grünen Tee werden die Blätter einfach nur getrocknet, für schwarzen Tee werden sie fermentiert. In Verbindung mit Tee ist der Begriff Fermentation ein wenig irreführend. Genau genommen handelt es sich um Oxidation. Durch das Ausrollen der Teeblätter in feuchtwarmer Umgebung brechen die Blattzellen auf und der austretende Zellsaft reagiert mit Sauerstoff. Die Frage, in welchem Stadium die Oxidation unterbunden wird, ist ausschlaggebend für den Charakter und den Geschmack des Tees. Während der Oxidationsprozess bei grünem Tee gar nicht erst zugelassen wird, dauert das Fermentieren von schwarzem Tee einige Stunden. Durch eine gezielte Unterbrechen der Oxidation erhält man halbfermentierten Tee. Die bekanntesten Sorten sind Oolong und weißer Tee.

Die Teespezialisten von Cha Dô entführen Sie in eine Welt mit unvergleichlich reichen und differenzierten Aromen. Cha Dô gehört zu einem weltweiten Netzwerk von 32 Bio-Tee-Produzentengruppen mit 35.000 Kleinbauern und 8 Plantagen in Indien, China, Afrika und Vietnam. Gerechte Preise, hohe Tee-Qualität und herausragende Standards für ökologischen Tee-Anbau kennzeichnen diese Partnerschaft. Nur die Gretchenfrage, ob nun Schwarz- oder Grüntee der bessere Tee ist, muss der Kunde selbst beantworten. Auch wenn Sie kein Küstenbewohner sein sollten: Der Ostfriese von Cha Dô bringt Ihnen friesische Teekultur nach Hause. Sahne und Kluntje sind natürlich ein Muss. Widerstehen Sie der Versuchung, umzurühren und erleben Sie einmaligen Teegenuss.

Ähnlich wie beim Champagner, der nur im Weinbaugebiet Champagne angebaut und gekeltert werden darf, gibt es eine sehr hochwertige Teesorte, die den Namen der Region trägt, in der er angebaut wird: Darjeeling. Die unfermentierte Version des Teeklassikers überrascht mit einem angenehm leichten Aroma. Aber auch der Schwarztee hat seine Fans. Puristen schätzen ihn für sein typisches Aroma, das weder Milch noch Zucker braucht. Cha Dô Jasmin ist der sanfte Einstieg in die Welt des grünen Tees. Die Grundlage dieses feinen Tees mit dem süßlich blumigen Jasmingeschmack ist Zhen Mai Grüntee. In einem aufwendigen Verfahren werden den Teeblättern große Mengen an Jasminblüten zugegeben und später wieder gründlich ausgesiebt. Liebhaber von ursprünglichem Tee sollten den Cha Dô Vietnam Suoi Bu aus der Provinz Yen Bai im Norden Vietnams probieren. In den Bergen zur chinesischen Grenze werden die Blätter der wilden Teebäume gesammelt und zu einem ganz besonderen Grüntee verarbeitet.

„Ein Tag ohne Tee ist ein Tag ohne Freude.“ sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Mit den Teespezialitäten von Cha Dô haben Sie viele Monate Genuss und Freude vor sich.

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