CasolareBio Olivenöl
Welche Zutat ist für die mediterrane Küche absolut unverzichtbar? Man kann diese Frage in Italien, Griechenland oder im Libanon stellen; die Antwort ist überall die Gleiche: Olivenöl. Ohne das aromatische Öl geht gar nichts. Seit Jahrtausenden prägt Olivenöl nicht nur die Küche, sondern auch die Kulturen des Mittelmeerraums. In Galiläa wurde bereits vor 8.000 Jahren Olivenöl gewonnen. Die Oliven dafür stammten noch von wildgewachsenen Bäumen. Der professionelle Anbau von Olivenbäumen, speziell für die Ölgewinnung, begann vermutlich ca. 3.500 v. Chr. auf Kreta. Zur Zeit der Griechischen Antike waren Oliven-Plantagen bereits ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Mittelmeerraum. Den Zusatz „flüssiges Gold“ verdankte das Olivenöl nicht nur seinem wirtschaftlichen Wert, sondern auch seiner Vielseitigkeit in der Küche, bei der Körperpflege, in der Kosmetik und sogar beim Sport.
Im antiken Griechenland trainierten die Athleten nackt unter freiem Himmel. Nach dem Training rieben sie ihre Körper mit unverdünntem Olivenöl ein, um Staub und Schweiß zu binden. Verspannte Muskeln wurden mit Olivenöl massiert. Während die Besten regionaler Sport-Wettkämpfe häufig einen Krug mit Olivenöl erhielten, konnten sich die Sieger der Olympischen Spiele über einen Kranz aus Olivenzweigen freuen. Diese hatten im antiken Griechenland eine große religiöse Bedeutung. Der Olivenbaum galt als heiliger Baum von Athene.
Einer alten Sage nach verdanken die Griechen ihre Olivenbäume einem göttlichen Wettstreit. Athene, die Göttin der Weisheit, und Poseidon, der Gott des Meeres, stritten sich darum, wer die Schutzgottheit der griechischen Region Attika werden sollte. Um die Sache zu klären wandten sich die beiden an Göttervater Zeus. Dieser schlug vor, den Bewohnern Attikas ein Geschenk zu machen, das von unvergänglichem Wert war. Wer die Menschen durch seine Gabe mehr erfreute, sollte der Sieger sein. Poseidon war zuerst an der Reihe. Er stieß seinen Dreizack in die Erde und ließ eine neue Quelle hervorsprudeln, deren Wasser jedoch salzig war. Als Athene am Zug war, pflanzte sie dem attischen Volk einen Olivenbaum. Dieser war zweifelsohne das bessere Geschenk und machte Athene zur klaren Siegerin. Die Bewohner von Attika waren von dem vielseitigen Baum so begeistert, dass sie ihre Hauptstadt in Athen umbenannten.
Bei den alten Griechen war Olivenöl bereits allgegenwärtig. Um aber den gewaltigen Bedarf der Römer zu decken, mussten im gesamten Mittelmeerraum Oliven-Plantagen gepflanzt werden. Von dort aus segelten Schiffe randvoll mit Öl-Amphoren nach Rom. Der Legende nach wurde Rom auf sieben Hügeln erbaut. Doch es gibt noch einen achten Hügel, den „Monte Testaccio“. „Monte“ bedeutet Berg und das lateinische „testae“ lässt sich mit Scherben übersetzen. Denn unter dem Monte Testaccio liegen mehr als 50 Millionen antike Amphoren. Heute werden die meisten hochwertigen Pflanzenöle in Flaschen abgefüllt; Olivenöl ist aber noch immer die Seele vieler typisch italienischer Gerichte. Und bei der Wahl ihrer Olivenöle bevorzugen die meisten Italiener traditionelle einheimische Hersteller.
Die Urahnen der Familie Farchioni aus der kleinen italienischen Gemeinde Giano dell’Umbria in der Region Umbrien bauten ihre erste Ölmühle bereits im Jahr 1780. Heute fließt das Wissen aus über 200 Jahren Handwerkskunst in die Olivenöle von CasolareBio. Traditionelle Produktionsgeheimnisse und sonnenverwöhnte italienische Bio-Oliven sind die Grundlage für ein Olivenöl der Extraklasse.
Das fruchtig-milde Native Olivenöl Extra demeter von CasolareBio ist wegen seiner leicht bitteren und pikanten Noten gut für Soßen, Dips und Beilagen geeignet. Zum Verfeinern von Salaten, Gemüse- und mediterranen Gerichten ist das Native Olivenöl Extra Naturtrüb eine gute Wahl. CasolareBio Natives Olivenöl Extra g.U. Umbria hat eine intensiv grüne bis gelbe Farbe, sein Geruch erinnert an frisches Obst, der Geschmack ist reich an bitteren und fruchtigen Noten – genau das Richtige für Dressings, grüne Salate, Hülsenfrüchte und Bruschetta. Dieses hochwertige Öl bereichert aber auch den Geschmack warmer Gerichte. Das Native Olivenöl Extra Toscano g.g.A. zeichnet sich durch den fruchtig-frischen Duft und die goldgelbe Farbe aus. Geschmacklich präsentiert es sich würzig-fruchtig mit Aromen von grünen Oliven und verleiht Dressings, Dips und Soßen den letzten Schliff. Mit den Olivenölen von CasolareBio erleben Sie ein Stück italienischer Lebensfreude. Genießen Sie die Vielseitigkeit der mediterranen Küche.