Zurück zum Anfang
Zurück zum Anfang
Zurück zum Anfang

Byodo Knusperecken

:

2010 wurde die mexikanische Landesküche von der Unesco zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Allerdings denken die meisten Europäer bei mexikanischem Essen an Nachos oder Chili con Carne. Beide sind jedoch typische Gerichte der modernen Tex-Mex-Küche. Und dieser Kochstil wurde in den USA erfunden und kombiniert mexikanische und texanische Ideen. Die mexikanische Küche ist dagegen ein Schmelztiegel aus präkolumbischen (eingeborenen), spanischen, französischen, arabischen und karibischen Einflüssen. Trotz vieler regionaler Unterschiede gibt es aber auch eine große Gemeinsamkeit: die Tortilla. Sie ist das tägliche Brot der Mexikaner. Laut dem „Museum für kulturelle Vielfalt" in Mexiko Stadt sind 116 verschiedene Variationen bekannt. Die beliebten Maisfladen wurden vermutlich im 5. Jahrhundert n. Chr. erfunden. Ihre Hauptzutat, der Mais, war schon damals das wichtigste Grundnahrungsmittel. Archäologen gehen davon aus, dass in Zentralmexiko bereits vor über 6.000 Jahren Mais angebaut wurde.

Die alten Völker Mittelamerikas betrachteten Mais als Geschenk der Götter. Sie glaubten an die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Mais. Der Mais konnte sich nicht selbstständig vermehren. Er musste immer wieder neu ausgesät und beschützt werden. Dafür brachte er den Menschen aber auch Nahrung im Überfluss. Ohne Mais hätte es die vielen Hochkulturen Mittelamerikas wie Olmeken, Totonaken, Mayas oder Azteken nie gegeben. Darum galt die nahrhafte Pflanze als heilig und spielte in der Mythologie eine zentrale Rolle. So nannten sich z.B. die Mayas selbst „Menschen aus Mais". Denn in ihrem Schöpfungsmythos erschufen die Götter die ersten Menschen aus Mais.

Wann genau die ersten Fladen aus Mais gebacken wurden, lässt sich nicht mehr genau zurück verfolgen. In Zentralmexiko war ein spezieller Teig jedenfalls schon vor 1.500 Jahren bekannt. Dabei wurde trockener, ungemahlener Stärkemais stundenlang mit Holzasche oder gebranntem Kalk gekocht, danach ausgewaschen und enthülst. Noch in nassem Zustand wurde er anschließend direkt zu Backteig vermahlen. Die daraus gebackenen dünnen Maisfladen kennen wir heute als Tortillas. Über die Jahrhunderte wurden sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der mexikanischen Küche. In vielen mexikanischen Haushalten kommen sie mindestens einmal am Tag auf den Tisch. Füllt man sie mit Fleisch, Fisch oder Gemüse werden sie zu „Tacos“. Bekommt die Tortilla eine Käsefüllung wird sie zur „Quesadilla“. Bei der kulinarischen Verwendung von Tortillas sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und wenn man einmal nicht alle aufessen kann, ist das auch kein Problem. Die Maisfladen vom Vortag werden dann einfach zu Dreiecken geschnitten und zu knusprigen Tortilla-Chips frittiert. Seit den 1950er Jahren werden Tortilla-Chips im großen Stil produziert. In Nord- und Mittelamerika sind die knusprigen Dreiecke heute der größte Konkurrent von Kartoffelchips. Aber nicht alles, was drei Ecken hat, ist auch ein Tortilla-Chip.

Byodo Knusperecken sehen auf den ersten Blick aus wie klassische Tortilla-Chips. Die Knusperecken Mais sorgen für knusprigen Knabberspaß, den man schmecken und hören kann. Die leicht-süßlichen Knusperecken Reis-Erbse sind mit Maiskeimöl und einem Hauch Salz verfeinert. Das orientalisch-nussige Aroma der Byodo Knusperecken Roter Reis-Kichererbsen weckt Urlaubserinnerungen und Reiselust. Wer salziges Popcorn mag, sollte auf jeden Fall die Byodo Knusperecken Mais-Schwarzer Reis probieren.

Byodo Knusperecken werden aus feinem italienischen Bio-Mais oder Bio-Reis ohne Frittieren gepufft. So enthalten sie deutlich weniger Fett als in Öl gebackene Chips. Hier dürfen alle nach Herzenslust zugreifen!

Nach oben scrollen