Byodo Dessertpulver
Kuchen, Früchtebrot, Kompott und andere Leckereien kannte man auch schon im Mittelalter. Als Nachtisch hätte man diese aber wohl nicht bezeichnet. An den meisten Fürstenhöfen war es nämlich üblich, alle Speisen gleichzeitig auftragen zu lassen. Mit einer üppig beladenen Tafel konnte man eindrucksvoll seinen Wohlstand demonstrieren. Weil Zucker im Mittelalter als reiner Luxusartikel galt, ließen besonders protzige Monarchen sogar Schinken und Fischpasteten süßen. Erst im späten 15. Jahrhundert wurden salzige und süße Speisen voneinander getrennt. Bevor eingelegte Früchte, Kuchen oder süßer Wein gereicht wurden, labte man sich an Wildbret und anderen herzhaften Gerichten,. Nach dem Verzehr der Süßspeisen wurde dann „die Tafel aufgehoben“ - und zwar wortwörtlich. Die Tischplatte mit allem, was sich noch darauf befand, wurde von Dienern aus dem Raum getragen. Denn auf den meisten Burgen musste der Hauptraum mehrere Funktionen erfüllen.
Im 18. Jahrhundert residierte der Adel nicht mehr in kalten Burgen, sondern in geräumigen Schlössern mit mindestens einem Speisezimmer. In dieser Zeit begannen vor allem die Franzosen mit einer genauen Abfolge der Speisen. Anstatt nur zwischen herzhaft und süß zu unterschieden, etablierte sich eine Menüabfolge aus bis zu 15 Einzelgerichten. Unabhängig von der Anzahl der Gänge wurden zum Abschluss immer die Desserts gereicht. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Geblieben ist auch die Art der klassischen Desserts: Obst, Kuchen, Torten, Konfekt, Zuckerwerk und natürlich Pudding. Was wir heute unter Pudding verstehen, hat mit dessen Anfängen allerdings nur sehr wenig zu tun. In England wurde der Begriff Pudding zum ersten Mal für deftige Speisen, die eingenäht in einen Magen gekocht wurden, im Jahr 1305 verwendet. Dazu zählen z.B. der „Black Pudding“ (eine Art Blutwurst) und das schottische Nationalgericht Haggis (gefüllter Schafsmagen). Seit dem 15. Jahrhundert kennt man in Großbritannien auch den „Christmas Pudding“. Dabei handelt es sich um einen Serviettenkloß, der u.a. mit Rosinen versüßt wurde. Erst im 19. Jahrhundert wurden süße Puddings zum Standard-Dessert auf den britischen Inseln. Aber noch heute sorgt es für Verwirrung, dass viele Briten jeden Nachtisch als Pudding bezeichnen.
Anfangs wurde Pudding in einem Tuch im Wasserbad gegart. Wegen der rundlichen Form nannte man ihn hierzulande darum auch Teig- oder Serviettenkloß. Später etablierte sich eine verschließbare Form, die nach dem Garen gestürzt wurde. Sie verlieh dem Pudding seine bis heute charakteristische Form. Allerdings ist die Süßspeise, die wir heute umgangssprachlich als Pudding bezeichnen, eigentlich ein „Flammeri“. Denn Flammeris werden durch Stärke gebunden, Puddings dagegen durch Eier. Egal wie man sie bezeichnete, die Zubereitung der gekochten Nachspeisen war alles andere als einfach. Das änderte sich erst, als Ende des 19. Jahrhunderts gebrauchsfertiges Puddingpulver auf den Markt kam. Den stärkehaltigen Fertigmischungen verdanken wir den Pudding, wie wir ihn bis heute kennen. Und weil er sich schnell und einfach zubereiten ließ, wurde er innerhalb kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Desserts überhaupt.
Mit Byodo Pudding, Panna Cotta oder Mousse au Chocolat gelingen köstliche Bio-Desserts im Handumdrehen. Während entöltes Kakaopulver beim Schokoladenpudding für intensiven Schoko-Genuss sorgt, verleiht echte Bourbon-Vanille dem Vanillepudding sein wunderbares Aroma. Die Byodo Panna Cotta begeistert den Gaumen mit ihrem ausgewogen feinen Geschmack. Traditionell wird dieser italienische Dessert-Klassiker mit Erdbeeren oder Crema con „Aceto Balsamico di Modena“ garniert. Die Byodo Mousse au Chocolat, Beeren Mousse und Vanille Mousse überzeugen mit herrlicher Luftigkeit. Das feine Pulver wird in wenigen Schritten und nur 3 Minuten wunderbar luftig aufgeschlagen, kann individuell gesüßt werden und sorgt für sofortigen Genuss. Byodo Mousse kann als Nachtisch serviert werden oder als Creme-Füllung Kuchen und Süßgebäck versüßen. Byodo Desserts sorgen mit feinsten Bio-Zutaten für herrlich cremigen oder besonders luftigen Nachspeisen-Genuss.