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Allos Ungesüßte Müslis

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„Dieses Jahr will ich mehr auf meine Ernährung achten.“ Kommt Ihnen dieser Vorsatz bekannt vor? Rein statistisch nimmt sich jeder zweite Deutsche zum Jahreswechsel eine Änderung seiner Essgewohnheiten vor. Kein Wunder, dass ständig neue Ernährungsratgeber erscheinen. So sehr sich diese Bücher in vielen Punkten widersprechen; in einem sind sie sich einig: die Menschen essen zu viel Zucker. In Deutschland konsumiert ein Erwachsener im Durchschnitt 35 Kilo Zucker im Jahr. Das ist beachtlich, denn noch vor 250 Jahren galt Zucker als absoluter Luxusartikel. Nördlich der Alpen war Zucker bis ins 11. Jahrhundert sogar fast völlig unbekannt. Jahrhundertelang süßten die Menschen in Nord- und Mitteleuropa ihre Speisen mit Honig. Zur selben Zeit wurden auf arabischen Basaren Süßgebäck und Zuckerware schon für kleines Geld angeboten.

Bereits im Jahr 600 n. Chr. hatten die Perser eine Methode zur Zuckergewinnung entwickelt. Der Saft von ausgepresstem Zuckerrohr wurde durch Sieden konzentriert und mit Klärmitteln behandelt. Die gewonnene Masse füllte man in Holz- oder Tonkegel, in deren Spitze sich der Zucker kristallisierte. Heimkehrende Kreuzritter brachten die orientalische Köstlichkeit mit nach Westeuropa. Obwohl sich nur wenige Adelige Zucker leisten konnten, wuchs die Nachfrage schnell. Die Kreuzritter forcierten daraufhin den Zuckerrohranbau in den eroberten arabischen Gebieten.

Ab dem 16. Jahrhundert wurde Zuckerrohr in vielen Kolonien großflächig angebaut. Der Großteil des importierten Rohrzuckers stammte aus der Karibik und wurde von den Händlern als „weißes Gold“ angepriesen. Weil der Import immer noch sehr teuer war, blieb Zucker aber auch über viele weitere Jahrzehnte ein Luxusartikel. Dass Zucker heute ein normales Nahrungsmittel ist, verdanken wir dem Chemiker Andreas Sigismund Marggraf. 1747 entdeckte er, dass Runkelrüben den gleichen Zucker wie Zuckerrohr enthielten. Allerdings war der Zuckeranteil verschwindend gering. Das änderte sich als Franz Carl Achard, ein Schüler Marggrafs, aus Runkelrüben Zuckerrüben züchtete. Für den endgültigen Durchbruch der Zuckerrübe sorgte die Handelspolitik Napoleons. Seine von 1806 bis 1813 bestehende Kontinentalsperre verhinderte den Import von Waren aus den englischen Kolonien, von der auch Zuckerrohr betroffen war. Von diesem Zeitpunkt an wurden Zuckerrüben im großen Stil angebaut. Noch heute wird der größte Teil des in Europa konsumierten Zuckers aus Rüben hergestellt.

Noch im späten 18. Jahrhundert wurde der Zucker weggeschlossen, damit niemand heimlich vom „weißen Gold“ naschen konnte. Durch die Zuckerrübe wurde aus dem Luxusgut innerhalb weniger Jahre ein Alltagsgut. Bereits 1874 lag der jährliche Zuckerverbrauch im deutschen Kaiserreich bei ca. 6,2 Kilo im Jahr. Seitdem hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande nahezu versechsfacht. Bei dieser enormen Menge denken die meisten natürlich sofort an Schokoladentorte, Eiscreme und andere Süßigkeiten. Allerdings sind Süßwaren nur für knapp ein Drittel des durchschnittlichen Jahresverbrauchs verantwortlich. Der Großteil des konsumierten Zuckers stammt aus Alltags-Lebensmitteln wie Getränken, Fertiggerichten, Backwaren, Aufstrichen und Milchprodukten. Zucker ist ein effektiver Geschmacksverstärker. Er kommt darum auch in Lebensmitteln zum Einsatz, in denen wir ihn gar nicht erwarten, wie z.B. Tomatenketchup, Müsli oder sogar Gewürzgurken.

Weniger Süßigkeiten sind ein erster Schritt, um den Zuckerkonsum zu reduzieren. Darüber hinaus sollte man jedoch bei allen Lebensmitteln die Nährwerttabelle im Blick behalten. Das gilt besonders bei Produkten, die eigentlich für positive Eigenschaften bekannt sind. So wird Müsli zum Beispiel in der Regel mit einer bewussten Ernährung assoziiert. Doch auch diese Klassiker enthalten oft viel zugesetzten Zucker, um mit süßen Frühstückscerealien zu konkurrieren. Die ungesüßten Müslis von Allos widersetzen sich diesem Trend. Sie beweisen, dass leckeres Frühstück keinen extra Zucker braucht.

Das Ungesüßte Beeren-Müsli von Allos kombiniert Hafer-, Weizen- und Dinkelvollkornflocken mit Erdbeeren, Cranberries und schwarzen Johannisbeeren. Die ausgewogene Mischung ist ein leckerer Sattmacher mit herrlich fruchtigem Aroma. Wer nussigen Geschmack zum Frühstück bevorzugt, wird sich über das Ungesüßte Nuss-Müsli freuen. Mandeln, geröstete Haselnüsse und Rosinen geben diesem Müsli einen ursprünglichen Charakter. Abgerundet wird der Geschmack mit Leinsaat, Sonnenblumenkernen, Sesam und Kokosnusschips. Nicht nur Sportler und Vegetarier achten auf Proteine. Das Ungesüßte Protein-Müsli von Allos kombiniert Soja- und Vollkornflocken mit Kürbiskernen, Rosinen und Chia-Samen. Dieses Energie-Frühstück sorgt für Power am Morgen, ist aber auch ein guter Snack nach dem Workout. Allos Ungesüßte Müslis können mit Milch, Pflanzendrink oder Joghurt zubereitet werden. Genießen Sie den natürlichen Geschmack hochwertiger Zutaten von Bio-Bauern.

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