Allos Saatenliebe
Der abgelegenste Hochsicherheitstrakt der Welt ist nur knapp 800 Kilometer vom Nordpol entfernt. Im Jahr 2008 wurde auf der Insel Spitzbergen im arktischen Ozean ein weltweit einzigartiger Bunker in Betrieb genommen. Sein Tresorraum liegt tief im Berg und ist durch eine Reihe schwerer Stahltüren geschützt. Dahinter befinden sich aber keine Goldreserven oder Staatsgeheimnisse, sondern Saatgut. Denn der unterirdische „Svalbard Global Seed Vault“ ist der weltweite größte Saatgutspeicher. Bei minus 18°C lagern hier, eingeschweißt in Aluminiumbeutel, die Samen von über einer Million Kulturpflanzen. Insgesamt bietet der Saatgut-Tresor Platz für 4,5 Millionen Samenproben. Von jeder Art sind ca. 500 Einzelsamen eingelagert.
Fast alle Staaten der Welt haben inzwischen Kopien ihrer eigenen Saatgut-Banken in Spitzbergen hinterlegt. Damit wurde die Anlange zum Back-up der Frucht-, Gemüse- und Getreidepflanzen, die im Lauf der Menschheitsgeschichte gezüchtet wurden. Laut einer Untersuchung der Vereinten Nationen geht die Vielfalt der angebauten Kulturpflanzen seit über 100 Jahren drastisch zurück. Im Vergleich zum Jahr 1900 sind nur noch 25% der damals bekannten Ackerpflanzen auf den Feldern zu finden. Der Saatgut-Tresor soll das Aussterben weiterer Sorten zu verhindern. Gentechnisch verändertes Saatgut wird man in Spitzbergen nicht finden. Dessen Lagerung ist in Norwegen nämlich gesetzlich verboten.
Bis ins späte 19. Jahrhundert gab es fast keinen kommerziellen Saatguthandel. Bauern und Gärtner sammelten jedes Jahr den besten Samen, um sie in der nächsten Saison wieder auszusäen. Das so gewonnene Saatgut reichte aber nur zum Eigenbedarf oder für den Tausch mit Nachbarn. Erst im Lauf der Industrialisierung wurde die Saatgutgewinnung ein separater Wirtschaftszweig. Fast während der gesamten Menschheitsgeschichte war Saatgut vielerorts die „Lebensversicherung“ der Dorfgemeinschaft. Darum wurde es sorgsam gelagert und oft sogar bewacht. Nur wenn im Frühling erfolgreich gesät wurde, war die Nahrung während der Wintermonate gesichert.
Pflanzensamen wurde nicht nur als Saatgut zurückgelegt, sie wurden auch zu Mehl vermahlen oder pur gegessen. Alte ayurvedische Schriften deuten darauf hin, dass die Yogis schon von vielen tausend Jahren Samen auf ihrem Speiseplan hatten. Auch im Orient und dem Mittelmeerraum wurden bereits in der Antike Ölsaaten verspeist. Heute gelten viele Saaten und Samen als Superfood. Sie verfeinern Vollkorngebäck und sind ein beliebtes Topping für Salate, Smoothies und Müslis. Außerdem werden sie von immer mehr Menschen als hochwertige Knabberei für zwischendurch entdeckt. Dass man Saaten nicht nur gut knabbern, sondern auch prima verstreichen kann, zeigt Allos mit den leckeren Aufstrichen: Saatenliebe.
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