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Allos Iss mir nicht Wurst

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In der deutschen Esskultur geht es – im wahrsten Sinne des Wortes - um die Wurst. Denn in keinem anderen Land gibt es so viele Wurstsorten wie in Deutschland. Die deutschen Metzger, Fleischer und Schlachter produzieren über 1.500 verschiedene Sorten. Auch beim Wurstverzehr liegt Deutschland weltweit an der Spitze. In Hongkong, Australien oder den USA wird zwar insgesamt mehr Fleisch konsumiert, allerdings nicht in Form von zerkleinertem, gewürzten und verarbeiteten Fleisch. Hierzulande werden pro Kopf jährlich fast 30 kg Wurst und Schinken verspeist. Während in Süddeutschland meistens Brühwürste auf den Tisch kommen, sind im Norden eher Rohwürste wie Salami oder Mettwurst gefragt. Die Bratwurst erfreut sich in jedem Bundesland großer Beliebtheit. Und in Thüringen oder im Nürnberger Land gilt sie sogar als identitätsstiftendes Kulturgut. Wurst kommt in Deutschland ständig auf Brot: beim Frühstück, als Pausenbrot, als deftige Zwischenmahlzeit und natürlich zum Abendbrot.

Bis ins frühe Mittelalter wurden Fleischerzeugnisse in der Regel von den Bauern selbst hergestellt. Im 13. Jahrhundert wurde das Schlachten in Privathäusern dann fast überall verboten. Von nun an durfte Fleisch nur noch an vorgegebenen Plätzen verarbeitet und verkauft werden. In vielen Städten wurde den Metzgern am Stadtrand eine Reihe von Verkaufsständen zu gewiesen. Nur in diesen öffentlichen „Fleischerbänken“ durften sie ihrem Handwerk nachgehen. Dort wachte auch ein vom Landesfürsten eingesetzter Fleischaufseher über Qualität, Hygiene und Preisgestaltung. Weil an den Fleischerbänken alle Metzger eines Ortes nebeneinander arbeiteten, kam es schon früh zu einer Spezialisierung. Die Knochenhauer konzentrierten sich z.B. aufs Schlachten, Speckschneider waren für Schinken zuständig und die Wurstmetzger für die Herstellung von Würsten. Deutschland bestand im 17. Jahrhundert aus mehr als 300 souveränen Klein- und Mittelstaaten. Da jeder einzelne davon eigene Schlachtbänke unterhielt, entwickelten sich in ganz Deutschland regionale Wurstspezialitäten. Und diese Vielfalt ist bis heute erhalten geblieben.

Jahrhundertelang gehörten Würste zu den wenigen Fleischprodukten, die sich auch einfache Leute hin und wieder leisten konnten. Bei Bauern und Handwerkern war es darum durchaus üblich, zu besonderen Anlässen Würste zu verschenken. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts müssen Metzger nicht mehr in zugewiesenen Stadtvierteln arbeiten. Wurst zählt bis heute in Deutschland zu den alltäglichen Speisen. Sie wird gebraten mit Kraut serviert, ins Brötchen geklemmt oder geschnitten aufs Brot gelegt.

Im 21. Jahrhundert möchten allerdings immer mehr Menschen auf tierische Produkte verzichten oder zumindest ihren Fleischkonsum reduzieren. Wer Fleisch und Wurst weglassen möchte, muss deshalb aber nicht auf eine deftige Brotzeit verzichten. Mit „Iss mir nicht Wurst“ präsentiert Allos herzhafte pflanzliche Wurst-Alternativen zum Aufstreichen. Mit ihrem würzigem Geschmack begeistern sie Veganer, Vegetarier und auch Flexitarier. Die Aufstriche auf Basis von roten bzw. brauen Linsen überzeugen mit Wurst-typischer Textur und rauchigen Aromen. Die Iss-mir-nicht-Wurst-Aufstriche werden in den Sorten Sucuck, Krakauer, Teewurst und Leberwurst angeboten. Probieren Sie diese mit Radieschen, Salatblättern oder Tomatenscheiben garniert auf Körnerbrötchen, Bauern- und Vollkornbrot. Die Iss-mir-nicht-Wurst-Aufstriche von Allos sind eine rein pflanzliche herzhafte Bereicherung für deftige Brotzeiten.

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